Brahmsstraße / Max-Reger-Straße (Schwaig)

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Schwaig, Oktober 2005

Max-Reger-Straße Schwaig.jpg

Brahmsstraße / Max-Reger-Straße sind zwei Straßen im Musikerviertel der Gemeinde Schwaig bei Nürnberg, die eng miteinander verknüpft sind.

Straßennamen

  • Die „Brahmsstraße“ erhielt ihren Namen nach dem Komponisten, Pianisten und Dirigenten Johannes Brahms.
  • Die „Max-Reger-Straße“ wurde nach dem Komponisten, Organisten, Pianisten und Dirigenten Max Reger benannt.

Manche Bewohner oder deren Netzseitengestalter schreiben falsch „Brahmsstrasse“ und „Max-Reger-Strasse“. Können sie die Straßenschilder nicht lesen, oder ist Ihnen die Rechtschreibung gleichgültig? Wenn ich jemand meine Visitenkarte gebe, dann sollte die korrekt sein. Wenn ich eine Lese-Rechtschreibschwäche habe, sollte ein Lesekundiger im Duden nachschauen und die falsche Schreibweise korrigieren

  • Die „Lortzingstraße“ wurde nach dem Komponisten, Librettisten, Schauspieler, Sänger und Dirigenten Albert Lortzing benannt.

Lage und Straßenverlauf

Die „Brahmsstraße“ und „Max-Reger-Straße“ liegen im Ostteil der Gemeinde Schwaig bei Nürnberg im Musikerviertel in Nachbarschaft zur Stadt Röthenbach an der Pegnitz.

Die „Brahmsstraße“ und „Max-Reger-Straße“ sind für suchende Fußgänger, Taxis, Auto- und Lkw-Fahrer auf verwirrende Weise eng miteinander verknüpft. Ab Brahmsstraße 13 nach Westen wird die Straße zu einer Sackgasse. Lkw-Fahrer, die das nicht bemerken, finden am Ende bei der Villa Brahmsstraße 1 aber einen Wendeplatz.

  • Die Villen der Brahmsstraße mit den ungeraden Hausnummern Nr. 1 bis Nr. 27 liegen auf der Nordseite des Straßenzuges am Abhang zur nördlich parallel weiter unten liegenden Johann-Sebastian-Bach-Straße, die unten dem Abhang entlang verläuft und für Fußgänger, Jogger und Hundebesitzer mit einer vielstufigen breiten, steilen Treppe verbunden ist.
  • Links neben der Villa Brahmsstraße 1 liegt völlig verwirrend die Villa Lortzingstraße 7, bei der man eigentlich die Zugehörigkeit zur Brahmsstraße vermutet.
  • Auf der südlichen Seite des Straßenzuges liegen zu Beginn Reihenhaushälften mit ungeraden Hausnummern. Die erste Reihe der Rückseite der vorderen Reihenhaushälften tragen die ungeraden Hausnummern 1 bis 11. Im Westen gehören die dortigen Reihenhaushälften am dortigen Wendeplatz aber noch zur Brahmsstraße Nr. 2 bis 6. Verwirrend ist, daß die weiteren Reihenhaushälften rechts daneben plötzlich zur Lortzingstraße gehören und die Hausnummern 9, 11 und 13 tragen.
  • Die weiteren Reihenhaushälften nach Osten gegenüber den Villen der Brahmsstraße gehören zu den Reihenhaushälften der Max-Reger-Straße. Weiter ostwärts schließen sich größere Doppelhaushälften an, diese gehören dann aber unvermittelt ab Nr. 14 bis 26 zur Brahmsstraße.
  • Auf der Südseite der breiteren Max-Reger-Straße mit Omnibusverkehr bis zur östlichen Wendeschleife stehen Einzel- oder Doppelhäuser mit geraden Hausnummern, beginnend mit Nr. 2, in der sich der „Friseur-Salon Haar-Studio H2O“ befindet.

Probleme:

  • Der Brief- und Paketdienst hat Suchprobleme und Zustellungsprobleme. Wenn ausländische Hilfskräfte ohne ausreichende Sprachkenntnisse als Brief- und Paketboten eingestellt werden, wird Post in falsche Briefkästen geworfen.
  • Der Rettungsdienst muß in der zweiten Reihe halten, weil der Fluchtweg zugeparkt ist.
  • Infolge der Ansiedlung von Unternehmen und unkontrollierter Verdichtung ohne ausreichenden Stellplätze gibt es einen Parksuchverkehr.

Lortzingstraße

  • Hausnummern 1, 3, 5, 7, 9, 11 und 13

Anwohner, Behörden, Einrichtungen, Unternehmen

Historische Häuser (Auswahl)

(evtl. Ensembles, Baudenkmäler)

Brahmsstraße 1

In der kleinen Villa „Brahmsstraße 1“ wohnte der Kaufmann Klaus Schwanhäußer. Er war Beisitzer im Evangelisch-Lutherischen Gemeindeverein Schwaig e.V. der Thomaskirche Schwaig. Dieser „Gemeindeverein“ ging aus dem 1962 gegründeten „Kirchbauverein“ hervor, der bei der Planung der Thomaskirche und des Gemeindezentrums mitgewirkt hatte.

Brahmsstraße 3

Brahmsstraße 5

Brahmsstraße 7

Frau Müller-Schweiger Tochter Karin, Enkelin Nadja, Mutter von Urenkel Theodor Adam

Brahmsstraße 9

Brahmsstraße 13

In der Villa „Brahmsstraße 13“ wohnte und arbeitete der Kammersänger Robert Licha. Robert Licha (* 28. Februar 1921 in Röthenbach an der Pegnitz, † 4. Mai 2005 in Schwaig bei Nürnberg), Lyrischer Tenor und Buffo, zunächst Trompeter des Stuttgarter Staatsorchesters, dann von 1948 bis 1986 Kammersänger am Nürnberger Opernhaus, Gastspiele in Brüssel, Genf, Paris und Wien, in den 70er Jahren im Ensemble der Meistersinger-Aufführungen in Bayreuth. Die AZ: „Der kleine Tenor mit der Riesenstimme“ war der Publikumsliebling. Als „Borstenvieh und Schweinespeck“ besingender Zsupan aus dem „Zigeunerbaron“ war er ein Begriff. „Als Jäger war Robert Licha auch Spezialist fürs Halali-Horn.“ (AZ 30.12.2005)

In seiner Villa „Brahmsstraße 13“ unterrichtete Robert Licha seine Schüler hauptsächlich in Gesang, Klavier, Violine und Trompete. Häufig wurde er zu Trompetensolo-Geburtstagsständchen und zu Gemeindeveranstaltungen gebeten. Für Kreuzfahrten wurde er als Alleinunterhalter angefordert.

Max-Reger-Straße 2

Max-Reger-Straße 64 (Flachbau)

  • Eigentümer Fritz Schelle
  • Letzter Mieter: Mossner Motorradladen, verstorben

Max-Reger-Straße ungerade Hausnummern

Die Reihenhaushälften bis Max-Reger-Str. 83 und dann auch die Reihenhäuser ab Max-Reger-Str. 85 haben alle ungerade Hausnummern.

Nach der Kurve gibt es auf der südlichen Seite der Max-Reger-Straße nur noch gerade Hausnummern. Bauunternehmen war die Neue Heimat Bayern, die bald insolvent wurde. Im ersten Bauabschnitt entstanden 32 Reihenhäuser Im zweiten Bauabschnitt folgten 19 Kettenhäuser(?). (Auskunft Herr Kunze)

Max-Reger-Straße 99

  • Carl M. C. Laurer, Baulöwe, FDP-Stadtrat in Nürnberg, erbaute mit seiner Baugesellschaft Maximilian die Reihenhäuser im Musikerviertel.

Seit 1997 ist das Haus der Sitz der Initiative Wir Lehrer gegen die Rechtschreibreform und amtlicher Sitz des in Schwaig gegründeten Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege, Initiative gegen die Rechtschreibreform.

Außerdem ist das Reiheneckhaus seit 2010 Sitz des Internetlexikons NürnbergWiki, das Manfred Riebe mit seinen IT-technisch ausgebildeten Söhnen als Administratoren betreibt. Das Stadtlexikon Nürnberg erfaßt nämlich nur Persönlichkeiten und historische Fakten bis 1999/2000. Das NürnbergWiki dagegen erfaßt auch Persönlichkeiten und historische Fakten ab 2000 bis in die Gegenwart hinein. Zudem sind Artikel entstanden, die im Stadtlexikon Nürnberg fehlen oder höchst unvollkommen bearbeitet wurden.

Entsprechende historische Artikel hatte Manfred Riebe, der Gründer des NürnbergWiki, schon in der Wikipedia und anderen Wikis erarbeitet und dann unter seinem Klarnamen im FürthWiki und im Franken-Wiki der Nürnberger Zeitung fortgesetzt. Das Franken-Wiki ließ jedoch anonyme Wikipedia-Unholde unter Pseudonym als Benutzer zu. Es wurde zugespammt. Die Geister, die man rief, wurde man nicht mehr los. Im November 2013 wurde das Franken-Wiki für Benutzer gesperrt, so daß es kein Mitmachlexikon mehr ist.

Seit dem Fall Gustl Mollath wurde das NürnbergWiki auch der „Politischen Bildung“ gewidmet, um über Menschenrechtsverletzungen und Gefahren für den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat zu informieren, die in manchen Medien verschwiegen werden. Das Haus Max-Reger-Straße 99 wurde daher zur Zentrale des Menschenrechtsforums Gustl Mollath.

Der Betreiber des NürnbergWiki kann daher seitdem auch politische Persönlichkeiten und Fakten weltweit erfassen, wenn es der Demokratie dienlich ist. Beispiele hierür sind die Artikel Stephanie Aeffner, Helmut Reichelt und Winfried Kretschmann.

Max-Reger-Straße 167

Hier stand die „Villa Zeitelhack“.

Waldemar Zeitelhack

Das riesige Grundstück gehörte dem Stahlgroßhandelskaufmann Waldemar Zeitelhack, der von 1953 bis 2000 südlich der Bahnlinie des Ortsteils Schwaig im Gewerbe- und Industriegebiet die Eisen-Großhandelsfirma Waldemar Zeitelhack betrieb. Die Firma war mit bis zu 500 Beschäftigten der größte Betrieb in Schwaig. Zeitelhack war außerdem Rennpferdezüchter und war 1977/78 unter Lothar Schmechtig Vizepräsident des 1. FC Nürnberg und dann 1978/79 Präsident des 1. FC Nürnberg.

Lage

Die „Zeitelhack-Villa“ liegt neben der letzten kleinen Villa der Brahmsstraße, dem Anwesen „Brahmsstraße 27“. Beide Grundstücke sind durch eine schmale Fußgängertreppe getrennt, die steil nach unten zum westlichen Ende der Händelstraße führt. Die „Zeitelhack-Villa“ ist von einer Mauer aus Sandsteinquadern umschlossen, die den Einblick erschwert.

Abriß und Neubau

Im Frühjahr 2017 wurde die alte „Zeitelhack-Villa“ abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Den Auftrag hatte der Architekt der Köhnlein Massivhaus GmbH in 91187 Röttenbach, Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Karlheinz Köhnlein, erteilt. Köhnlein erteilte der Firma Hirschmann-Bau aus Pavelsbach den Hauptauftrag.

Was man als Kind und als Vater mit seinen Kindern zuerst im Kinderzimmer und dann im Sandkasten früher mit Blechspielzeug, später mit Holzspielzeug und mit Playmobil-Spielzeug spielte, konnten Sammler historischen Spielzeugs, wie etwa der HNO-Arzt Dr. Jürgen Palm und nun schon erwachsene Spielzeugliebhaber und interessierte Bau-Berufsschullehrer am Entstehen des Neubaus wirklichkeitsnah verfolgen. Selbst das Spielzeugmuseum Nürnberg oder die Medienwerkstatt Franken hätten das Baugeschehen womöglich nur in alten Filmen über den Wiederaufbau Nürnbergs bieten können, was man hier mit echten Handwerkern und modernsten Baumethoden erleben konnte. Auch der Landschaftsgärtner Hans Radloff schaute vorbei, desgleichen hohe Beamte der Bauordnungsbehörde Nürnberg, die sich in Schwaig und Behringersdorf schon in ihrer Dienstzeit häuslich niedergelassen hatten, wie etwa Dr. Martin Gremmel, aber auch Architekten von BauLust oder die bauleitende Architektin des Messezentrums Nürnberg.

Auf dem Zeitelhack-Grundstück war eine sehr tiefe Baugrube im Sandboden auszuheben. Deswegen stand der Hirschmann-Kran zunächst auf dem Gehweg und der Straße in der Kurve, wo die Max-Reger-Straße von Süden am Ende der Brahmsstraße vorbei nach Osten abbiegt. Ein Bagger lud den Sand in Container, die der Kranführer dann per Fernbedienung heraushob. Es folgte das Betonieren bzw. Gießen und Armieren des Fundaments. Als Sturm aufkam, drehte sich der Ausleger des Krans in Windrichtung langsam wie eine Wetterfahne über die Max-Reger-Straße hinweg auf die andere Straßenseite, so daß der Kran nicht umstürzen konnte. Nachdem das Mauerwerk bis zum Erdgeschoß hochgemauert war, hob ein Hirschmann-Großkran den kleineren Baukran von der Straße über die Mauer auf das Grundstück. Den Einsatz von Zimmergesellen in ihrer traditionellen Kleidung mit schwarzen Schlaghosen und weiten Hüten und ein Richtfest konnte man nach dem Bau des Dachstuhls nicht beobachten.

Hirschmann-Bau arbeitete mit soliden, ausgebildeten einheimischen Maurern und Zimmerern, so daß es keine zeitliche Verzögerungen durch Verständigungsschwierigkeiten gab. Für spezielle Gewerke setzte Köhnlein zwei weitere Bauunternehmen ein, die Firmen Barth und Jäger. Nachdem die Blechnerarbeiten fast abgeschlossen waren (eine Dachgaube fehlt noch) und das Dach gedeckt war, wurde am Freitag 24.11.2017 früh ab etwa 7:30 Uhr, der Baukran und sein Ausleger „zusammengefaltet“, und der Baukran rollte aus eigener Kraft auf einen Hirschmann-Tieflader. Am Dienstag, den 28.11.2017 wurden die letzten Blechnerarbeit durch die Firma Barth abgeschlossen und dann mit einem Mini-Bagger der Firma Freitag ein Stichgraben ausgehoben und die Versorgungsleitungen für Wasser und Strom von der Max-Reger-Straße aus an das Haus angeschlossen. Es erfolgte das gefährliche Verlöten der Starkstromleitung. Sobald die Fenster und Türen eingebaut sind, können die Räume beleuchtet und beheizt werden. Dann kann der Innenausbau trotz Kälteeinbruchs erfolgen.

Max-Reger-Straße 173

Dies Grundstück bebaute der Kaufmann Martin Brömme mit eine Doppelhausvilla. An beiden Eingängen sieht man an der jeweiligen schmiedeisernen Pforte das Emblem MB. Martin Brömme war in Nürnberg als der „Hut-Brömme“ bekannt. Sein Sohn Horst Brömme besuchte von 1947 bis 1956 das Johannes-Scharrer-Gymnasium in Nürnberg. Im wiederaufgebauten Stammhaus in Nürnberg hat Horst Brömme im Gewölbekeller ein Hut-Museum eingerichtet.

„Brahmsstraße“ und „Max-Reger-Straße“ in anderen Orten

  • Den Straßennamen „Brahmsstraße“ gibt es außer in Schwaig bei Nürnberg noch in Griesheim (Hessen), Freital, Erlangen, Gersthofen, Karlsruhe (Baden), Bensheim, Sarstedt, Lünen, Bremen, Ditzingen und in 352 weiteren Orten und Städten in Deutschland.
  • Den Straßennamen „Max-Reger-Straße“ gibt es außer in Schwaig bei Nürnberg noch Feldkirchen (Kreis München), Ettlingen, Freising (Oberbayern), Sondershausen (Thüringen), Bremen, Vaterstetten, Freiburg im Breisgau, Köln, Würzburg, Durmersheim und in 138 weiteren Orten und Städten in Deutschland.

Fotogalerie

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen.

Literatur

Querverweise

Sachartikel

Auch ein fiktives kleines gallisches Dorf leistete Widerstand gegen den Imperator Julius Cäsar.

Personenartikel

Netzverweise

Einzelnachweise und Anmerkungen

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