Der Fall Mollath (Gerhard Strate)

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Das Buch Der Fall Mollath des Juristen und Strafverteidigers Gerhard Strate gewährt Einblicke in das Schicksal des Justiz- und Psychiatrieopfers Gustl Mollath.

Strate Fall Mollath.jpg
Der Fall Mollath
Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie
Mediengattung Sachbuch und Dokumentation
Autor Gerhard Strate
Seitenzahl 271 Seiten
Einband / Preis geb. mit Schutzumschlag:
ca. EUR 19.95 (DE), ca. EUR 20.60 (AT), ca. sfr 29.90 (freier Preis)
Erschienen Dezember 2014
Auflage 1. Auflage, 2014
ISBN 978-3-280-05559-5
Verlag Orell Füssli Holding AG
Anschrift Dietzingerstrasse 3

Postfach, 8036 Zürich, Schweiz

Telefon +41 44 466 77 11
Telefax +41 44 466 72 80
Netzpost info@ofh.ch
Netzseiten http://www.orellfuessli.com
Vorankündigung
Buchumschlag
Oktober 2014

Inhaltsverzeichnis

Einführung

In seinem Buch „Der Fall Mollath“ berichtet der Strafverteidiger Dr. h.c. Gerhard Strate über das Schicksal seines ehemaligen Mandanten Gustl Mollath. Die Ärztliche Direktorin im LWL-Zentrum (LWL = Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 48133 Münster) für Forensische Psychiatrie Lippstadt, Nahlah Saimeh bezeichnete Strates Buch in der DGPPN-Zeitschrift „Psyche im Fokus“ als „Pflichtlektüre für Forensische Psychiater“. [1]

Autor

Dr. Gerhard Strate zählt zu den profiliertesten Strafverteidigern der Bundesrepublik Deutschland. Er studierte in Hamburg und war Mitglied des kommunistischen Studentenverbandes. Gerhard Strate war an vielen besonders spektakulären Gerichtsverfahren beteiligt. Öffentlich bekannt wurde er Ende der 1980er Jahre, als er Monika Böttcher, ehemals Weimar, verteidigte. Seitdem gilt Strate als Spezialist für besonders schwierige Fälle. Gerhard Strate lebt mit seiner Familie in Hamburg, wo sich auch seine Kanzlei befindet. [2]

Die von ihm erstrittene Freilassung Gustl Mollaths und das folgende Wiederaufnahmeverfahren zählen bereits heute zu den aufregendsten Fällen der deutschen Rechtsgeschichte. Seine Gegner bezeichnen Gerhard Strate als Querulanten, so wie auch einige amtlich bestellte Psychiater und wenig sensible Journalisten seinen Mandanten Gustl Mollath abqualifizierten. [3] Strate selbst versteht sich als Verteidiger des liberalen Rechtsstaats. Er ist Mitglied des Rotary-Clubs Hamburg-Lombardsbrücke. [4]

Titel

Der Titel seines Aufklärungsbuches sollte ursprünglich heißen „Im Namen des Volkes! [5] Gustl Mollath, Monika Weimar und andere - Erfahrungen eines Strafverteidigers“. Das wäre eine zu umfangreiche Arbeit geworden. Man hat sich auf den Fall Mollath konzentriert und den zugkräftigeren Titel „Der Fall Mollath“ gewählt. Hatte man dabei übersehen, daß der Nordbayerische Kurier in Bayreuth, der mit „Chefreporter“ Otto Lapp und Chefredakteur Joachim Braun die Gustl-Mollath-Gegner anführt, eine schöne Netzseite im Bildzeitungsstil mit diesem Namen http://der-fall-mollath.de/ gestrickt hatte? Petra Mollath-Maske hatte das Archiv Gustl Mollaths ohne dessen Einverständnis geöffnet. Wie zu Zeiten des Scheckbuchjournalismus hatte sie Otto Lapp vom Nordbayerischen Kurier reichlich Akten und Fotos zur Verfügung gestellt und hatte Interviews gegeben. Dagegen war sie zum Wiederaufnahmeverfahren vom 7. Juli bis 14. August 2014 vor dem Landgericht Regensburg nicht erschienen. Wie Gerhard Strate nennt auch Otto Lapp die Namen handelnder Personen, soweit es opportun war, und es werden Fotos gezeigt, die im Strate-Buch fehlen. Es wäre interessant zu erfahren, wer diese Kampagne finanziert hatte.

Der Umfang des Buches war ursprünglich mit 288 Seiten angegeben. Jetzt sind es noch 271 Seiten. Die anderen Rechtsfälle sind größtenteil entfallen. Einige werden jedoch kurz beispielhaft erwähnt.

Der Untertitel lautet nun: „Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie“. Der Titel könnte daher insgesamt an den Blog von Gabriele Wolff: „Der Fall Gustl Mollath: Rosenkrieg und Versagen von Justiz & Psychiatrie“ angelehnt worden sein. Die Kritik an den Juristen könnte gekürzt worden sein; denn Strate schreibt, Anliegen des Buches sei es, die Psychiatrie als den dunklen Ort des Rechts etwas aufzuhellen. (S. 12) Die eigene juristische Zunft wird ein wenig geschont, obwohl Strate noch am 2. Juli 2013 mit Beispielen, aber noch nicht hinreichend, den Korpsgeist der bayerischen Justiz kritisiert hatte. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, beurteilt Strates Buch:

„Der Fall Mollath sei ein „Skandal“, heißt es. Dieser Titel ist mehrfach berechtigt: weil der Fall […] nicht einen zufälligen Fehler offenbart, sondern das systematische Versagen einer Landesjustiz, die mit dem albernen Anspruch der Unfehlbarkeit umherstolzierte und die Korrektur offenkundiger Fehler jahrelang mit all der Macht verweigerte, die einer großen Bürokratie zu Gebote steht; weil er einen erschreckenden Blick in ein mögliches Zusammenspiel von Strafjustiz und Psychiatrie ermöglicht, das Kontrolle ausschaltet, statt sie zu gewährleisten. Den Justizskandal definiert es [das Buch] herunter auf das Versagen von Einzelnen, obgleich er mehr ist als das. Den Psychiatrieskandal hingegen bläst es zu überdimensionaler Größe auf.“
  • Thomas Fischer: Es hätte nicht passieren dürfen. Rezension von G. Strate: Der Fall Mollath. In: DIE ZEIT Nr. 53 vom 23. Dezember 2014, S. 8 - zeit.de

Das Zusammenwirken der Rotarier in Justiz und CSU-Politik hätte herausgearbeitet werden können.

Man kann Titel und Inhalte des Strate-Buches mit den bisherigen Mollath-Publikationen vergleichen und prüfen, ob Namen und Inhalte fehlen. Bei Sascha Pommrenke und Marcus B. Klöckner fiel zum Beispiel der eigentlich vorgesehene Beitrag von Rechtsanwältin Erika Lorenz-Löblein, der Verteidigerin Gustl Mollaths (ab März 2012), weg. Welche Personen - außer Erika Lorenz-Löblein - fehlen noch, weil das Landgericht Regensburg sie absichtlich nicht als Zeugen geladen hatte?

Literatur- und Quellenangaben

Ein Literatur- und Quellenverzeichnis, ein Personen- und Sachwortregister sowie Fotos fehlen. Quellen und Literatur sind in Fußnoten und manchmal auch im Text angegeben. Zur Hauptverhandlung vor dem Landgericht Regensburg heißt es z.B. im Text nur kurz: „(unsere Mitschriften)“ (S. 38, 39, 52, 53, 254); denn angesichts der bayerischen ungenügenden Gerichtsprotokollführung ließ Gerhard Strate die Gerichtsverhandlungen selber protokollieren. „Ich habe Samstag und Sonntag redigiert, die Mitschriften der Frau Arnemann in lesbare Form gebracht und ins Netz gestellt.“ (S. 254)

Inhalt

Im folgenden Inhaltsverzeichnis stehen am Anfang die Seitenzahlen. Strates Inhaltsverzeichnis enthält nur schlagwortartige, nebulöse, überwiegend wenig aussagekräftige Kapitelüberschriften. Leserfreundliche erläuternde Untertitel fehlen.
Kommentar:
Was denkt sich eigentlich ein Verlagslektor dabei? Oder wurde der eingespart, so wie bei den Zeitungen die Korrektoren? Die Kapitelüberschriften müssen wenigstens mit erläuternden Stichwörtern bzw. Inhaltsangaben ergänzt werden. Die Leser werden gebeten, Vorschläge zu machen und Kritik zu üben.

Fotos

2 Vor der Titelei befindet sich auf Seite 2 das einzige Foto des Buches. Es zeigt Gerhard Strate neben einem überlebensgroßen Porträt König Ludwigs II.. Der Untertitel des Bildes lautet: „Kennen Sie mich? König Ludwig II.“ Strate kommentiert:

„Die Zuschreibung geistiger Verwirrtheit allein auf den Zuruf Dritter hat - wie das Beispiel König Ludwigs II., zeigt - eine unselige Tradition.“

Ein Foto der Haupt- und Titelperson Gustl Mollath, um den sich alles dreht, fehlt im Buch und auf dem Umschlag.

Widmung

  • 5 „Dieses Buch ist gewidmet Dr. Johann Simmerl aus Mainkofen - einem Psychiater, der mit den Augen und Ohren eines Menschen seinen Beruf ausübt.“

Vorwort

  • 9 Der 8. August 2006 ist der Tag, an dem im Landgericht Nürnberg-Fürth das Unrechtsurteil gegen Gustl Mollath gesprochen wurde. Das Urteil hatte als Berichterstatterin die Richterin Petra Heinemann verfaßt. Wie in Bayern üblich, fehlt ein aussagekräftiges Gerichtsprotokoll, und es fehlt die Tatort- und Spurenmappe (S. 10). Im Wiederaufnahmeverfahren Juli/August 2014 vor dem Landgericht Regensburg litten die damaligen Richter unter Gedächnisschwund (S. 11).
Anliegen des Buches ist es, die Psychiatrie als den dunklen Ort des Rechts etwas aufzuhellen. Strate habe diese justizhistorische Dokumentation verfaßt, um das Verfahren Gustl Mollaths zu rekapitulieren. „Die bürgerlichen Namen der beteiligten Akteure sind voll ausgeschrieben. Bei den damals tätigen Personen handelt es sich um voll verantwortliche erwachsene Menschen, deren Handeln für Mollaths Schicksal, für sie selbst Alltag war.“ (S. 12)
Unter den vielen Unterstützern Mollaths hebt Strate Oberstaatsanwältin a.D. Gabriele Wolff und Ursula Prem hervor, die seit Dezember 2012 die Entwicklung des Wiederaufnahmeverfahrens und des Prozesses in Regensburg „auf höchstem Niveau“ dokumentierten und diskutierten. Gleiches gelte für die juristischen Kommentare von Oliver García [6] und Henning Ernst Müller. Der ständige Rat Ursula Prems habe insbesondere die Schlußphase der Abfassung des Buches begleitet. Diesen vier Personen dankt der Autor besonders. (S. 13)

Kommentar: Die ständige beratende Rolle Ursula Prems erschwert die Beurteilung, wo sie und nicht Gerhard Strate für die Textauswahl und Textbearbeitung verantwortlich war. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war Ursula Prem für das Kapitel 11 über Gert Postel verantwortlich. Der insgesamt gute Schreibstil ist ihr zu verdanken; denn sie ist mehrfache Buchautorin und arbeitet auch als Lektorin.

1 Wie alles anfing

  • 15 Gerhard Strate schreibt, das Schicksal Gustl Mollaths sei eine Kriminalgeschichte, ein Justizmord; denn die Richter hätten das Gesetz vorsätzlich gebrochen, um mittels Rechtsbeugung einen Menschen seiner Freiheit und anderer Rechtsgüter zu berauben.
Anonymisierte Vermögenstransfers durch die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank nach Luxemburg und in die Schweiz zum Zwecke der Steuerhinterziehung. (S. 18 ff.) Der BGH bestätigt mit Urteil vom 1. August 2000 den Straftatbestand der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, BGHSt 46, 107. Am 30. Mai 2002 trennt sich Petra Mollath von ihrem Ehemann und zieht zu ihrem Bruder Robert Müller. (S. 23)
Am 11. Juni 2002 wendet Gustl Mollath sich an den Familienrichter, ‎ Amtsrichter Jürgen Bloß und berichtet erstmals über die illegalen Geldgeschäfte seiner Frau. Es folgen Schreiben an die Bankvorstände wie Dieter Rampl und Hans Rötzer. Gehilfen Petra Mollaths seien „eine gesetzesbrüchige Strafjustiz und eine entfesselte Psychiatrie“. (S. 24 f.)
„Die weitere Darstellung orientiert sich an der Chronologie des Geschehens, ist aber unterlegt mit Erkenntnissen, die erst in späteren Phasen, insbesondere bei der Beweisaufnahme vor dem Landgericht Regensburg, gewonnen wurden. Eingearbeitet sind reflektierende Zwischenbetrachungen, die sich mit der Rolle der Strafjustiz und vor allem der Psychiatrie befassen.“ (S. 26)

2 Kriminalisierung Mollaths: Wechselnde Schauplätze

  • 27-50
  • S. 40: »In dem Kündigungsschutzprozess, den sie (d.i. Petra Mollath) anschließend beim Arbeitsgericht Berlin anstrengt, kommt es am 5. Mai 2003 zu einer umfassenden Stellungnahme der — von der Bethmann Bank mit der Prozessvertretung beauftragten - Rechtsabteilung der HypoVereinsbank. Die Rechtsabteilung trägt zur Verlässlichkeit der Angaben Mollaths sehr detailliert vor: […]« 
  • S. 42: „[…] Aus welchem Grund sollten Herrn Mollath die verschiedenen Banken und die dort arbeitenden Mitarbeiter (Herr Furrer, Herr Dirsch, Herr Edelmann, Frau Gmelch usw.) [7] und die dort betreuten Kundennamen (Familie Kallusek, Frau Berger, Herr Schubert) überhaupt interessieren?“

Gerhard Strate: »Eine kleine Zwischenbetrachtung: Es gibt keine Veranlassung, an der HypoVereinsbank auch nur ein gutes Haar zu lassen. Dieses Institut hat in den neunziger Jahren bis zu Beginn des folgenden Jahrzehnts in großem Stile — es können durchaus die Milliardenbeträge sein, die Gustl Mollath später in seinen Strafanzeigen nannte — Geldtransfers von Deutschland in die Schweiz systematisch vollzogen. Das war eine kriminelle Machenschaft, getragen von der Kenntnis und Billigung der damaligen Angehörigen des Vorstandes.«

  • S. 43: »Dennoch müssen hier zwei Mitarbeiter der HypoVereinsbank lobend erwähnt werden. Die eine Person ist unbekannt: Es ist derjenige oder diejenige, der oder die den Revisionsbericht ans Licht der Öffentlichkeit brachte - wenn auch sehr, sehr spät. Die andere Person ist Sandra Fischbeck, die Verfasserin des soeben zitierten Schriftsatzes. Ihre Ausführungen zur Glaubhaftigkeit von Mollaths Angaben sind schlicht getragen von gesundem Menschenverstand, der die Fakten abgleicht und da, wo sie sich wechselseitig bestätigen, den korrekten Schluss auf die Glaubhaftigkeit von Angaben zieht. Frau Fischbeck brauchte keine Beratung durch die forensische Psychiatrie. Sie war, Gott sei Dank, auch nicht ausgestattet mit der Vorurteilskraft mancher Staatsanwälte und Richter in Nürnberg.«

3 Die Psychiatrisierung beginnt mit einem Kaffeeklatsch

  • 51-58 Dr. med. Gabriele Krach, Assistenzärztin im BKH Erlangen

4 Eine Abschweifung: Stigmatisierung und forensische Psychiatrie

  • 59-65 Die psychiatrische Forensik, eine Wissenschaft der Stigmatisierung von Menschen

5 Das Unheil nimmt seinen Lauf

  • 67-73 Gerichtlich angeordnete psychiatrische Begutachtung

6 Omnipotenzfantasien und Pathologisierungswahn

  • 75-81 Totschlagwirkung des psychiatrischen Vokabulars

7 Der Seelenbürokrat

8 Im Vorgriff auf den Maßregelvollzug: Der stigmatisierte Beschuldigte wird entrechtet

  • 95-118 Straftaten des Richters Armin Eberl

9 Euphemismen und Dysphemismen

  • 119-123 Psychiater als hochstapelnde Wortakrobaten

10 Der Abweichler

  • 125-130 Dr. med. Johann Simmerl

11 Nacks Nimbus und Postels Possen

  • 131-134 Lob des BGH-Richters Armin Nack für psychiatrische Gutachten des falschen Oberarztes Gert Postel
  • Kommentar:
Das Kapitel 11 erinnert an folgende Artikel von
  • Ursula Prem: Pathologisierte Gesellschaft – die Freitagskolumne von Ursula Prem. (allgemeiner Artikel zum Thema Psychiatrie). In: Autorenblog ein-buch-lesen.de, Freitag, 25. Januar 2013 - ein-buch-lesen.de
  • Ursula Prem: Vorsitzender Richter am BGH Armin Nack lobt Gert Postel – die Freitagskolumne von Ursula Prem. In: Autorenblog ein-buch-lesen.de, Freitag, 31. Mai 2013 - ein-buch-lesen.de

Beobachtungen am Rande:
Gudrun Rödel hatte zu einem Themenabend „Die Fragwürdigkeit der Forensikgutachten als Wissenschaft“ am Mittwoch, den 7. Januar 2015, in Bayreuth, eingeladen. Gert Postel las aus seinem Buch „Doktorspiele. Geständnisse eines Hochstaplers“. In der Diskussionsrunde wies Gert Postel darauf hin, daß Gerhard Strate ihm in seinem Buch ein ganzes Kapitel gewidmet habe. Es ergaben sich einige Möglichkeiten zu Explorationsfragen.

12 Die Allzweckwaffe aus der Hauptstadt

  • 135-146 Professor Dr. med. Hans-Ludwig Kröber

Professor Dr. med. Hans-Ludwig Kröber aus Berlin wird aktiviert, um das für Gustl Mollath günstige Gutachten von Dr. Hans Simmerl zu widerlegen.

13 Der Mensch als Objekt der Begutachtung?

  • 147-149 Richter als Kollaborateure und Vollstreckungsgehilfen der Psychiater

14 Therapeutische Nebelwelten

  • 151-166 Professor Dr. med. Friedemann Pfäfflin

15 Zeitgeist – der Wahn der Mehrheit

  • 167-170 Von der Inquisition zur Scharlatanerie von Irrenärzten

16 Es gibt kein richtiges Leben im falschen

  • 171-177 Dr. med. Friedrich Weinberger

17 Der Rattenkönig

18 Von der Übernachhaltigkeit des psychiatrischen Etiketts

  • 189-198 Professor Dr. med. Norbert Nedopil

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit Professor Dr. med. Norbert Nedopil, den das Landgericht Regensburg für das Wiederaufnahmeverfahren einsetzte, obwohl Gustl Mollath ihn wegen Befangenheit abgelehnt hatte.

19 Einige Schlussbemerkungen zur forensischen Psychiatrie

  • 199-205 Es mangelt an der Qualifizierung forensischer Gutachter

Der „unbeugsame Franke“ (S. 199) hat der forensischen Psychiatrie einen Spiegel vorgehalten, in dem sie sehr häßlich aussieht.

20 Das Wiederaufnahmeverfahren

  • 207-209 Überblick über das Wiederaufnahmeverfahren
Am 7. Juli 2014 begann vor dem Landgericht Regensburg die Wiederaufnahme des Strafprozesses vom 8. August 2006. Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wurde Mollath 2006 an einem Tag abgeurteilt. Diesmal waren 16 Verhandlungstage vorgesehen.
Strate beklagt in seinem Überblick die Rolle juristisch unkundiger Mollath-Unterstützer, die die Einflußnahme einiger Provokateure gefördert oder geduldet hätten, die ohne Kenntnis der Möglichkeiten der Strafprozeßordnung ein „Großreinemachen“ bezüglich der Großbank und eine „juristische Generalabrechnung“ mit der kompletten forensischen Psychiatrie erwartet hätten. Dies habe auch Gustl Mollath beeinflußt.
Strate lobt hingegen die „souveräne Verhandlungsführung“ der Vorsitzenden Richterin Elke Escher. (S. 209)
  • Kommentar
Der mit Kapitelüberschriften versehene Hauptteil bis Seite 205 umfaßt 75 Prozent des Buches. Der folgende angehängte Teil des Wiederaufnahmeverfahrens von Seite 207 bis 270 umfaßt mit 63 Seiten nur 23 Prozent des Buches. Gerhard Strate versucht darin, mit einer Auswahl von Zitaten aus der Hauptverhandlung den Gang der Hauptverhandlung und somit der Geschehnisse nachzuzeichnen. Es handelt sich somit um einen Wegweiser durch das Wiederaufnahmeverfahren. Der Wegweiser dient aber nur Eingeweihten; denn es fehlen die „Straßenschilder“ in Gestalt von Überschriften, die etwas über den Inhalt des jeweiligen Verhandlungstages aussagen. Als Quellen werden in der Regel die ausführlichen Protokolle der Strate-Netz-Dokumentation aufgeführt, in denen man die Details nachlesen kann. Doch nur Leser mit Internetzugang können etwas mit den Links anfangen.

7. Juli 2014, 1. Hauptverhandlungstag

  • 209-212 „Störfaktor“ Psychiater Nedopil und Beweisverhinderung i.S. Belastungseifer und Unglaubwürdigkeit der Petra Mollath
  • Der von Gustl Mollath wegen Befangenheit abgelehnte Gutachter Prof. Dr. Norbert Nedopil drängt sich trotzdem auf und verschlimmert die „fragile atmosphärische Situation“. Gustl Mollath spürt erneut das „psychiatrische Damoklesschwert über sich“.
  • Petra Mollath-Maske macht von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch, obwohl sie die Hauptbelastungszeugin war und ist, und sich dennoch der Prüfung ihres Belastungseifers und ihrer Glaubwürdigkeit entzieht.
  • Um den Belastungseifer der Petra Mollath zu dokumentieren und deren Glaubwürdigkeit zu erschüttern, stellte Gerhard Strate den Beweisantrag, fünf ehemalige Arbeitskollegen der früheren Petra Mollath (darunter Edelmann und Dirsch) und das Vorstandsmitglied der HVB-Group Dieter Rampl als Zeugen zu vernehmen. Doch das Gericht läßt den Antrag unbeschieden.
  • Quelle: Fußnote (FN) 96: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-07.pdf#=6
  • Kommentar: Das fast nur mit Frauen besetzte Gericht stellte schon hier die Weichen für Petra Mollath und gegen den als Gewalttäter angeklagten Gustl Mollath. Zur „Weichenstellung“ gehörte der gerichtlich festgesetzte Zeitplan, ein zeitlich starres Korsett, in das man langatmige, ermüdende Dokumentenverlesungen einbaute, anstatt beantragte Entlastungszeugen Mollaths zu laden und zu vernehmen. Wohin die Reise gehen sollte, konnte ein wacher Beobachter an den Fragen der Berichterstatterin, Richterin Ruth Koller, erkennen.

8. Juli 2014, 2. Hauptverhandlungstag

  • 212-214 Petra Mollath denunzierte ihren Mann wegen Schußwaffenbesitzes, was zu einer Hausdurchsuchung führte
  • Die Polizisten Kriminalkommissar Bernd Feldmann und Streifenführer Stefan Häfner lassen als Zeugen eine Unglaubwürdigkeit der Petra Mollath vermuten.

9. Juli 2014, 3. Hauptverhandlungstag

  • 214-217 Das ärztliche Attest des Dr. Markus Reichel über die angeblichen Verletzungen der Petra Mollath, laut OLG Nürnberg vom 6. August 2013 eine unechte Urkunde als Wiederaufnahmegrund

10. Juli 2014, 4. Hauptverhandlungstag

  • 218 Vernehmung des Zahnarztes Edward Braun

11. Juli 2014, 5. Hauptverhandlungstag

  • 219-223 Peinliche Aussagen der Beisitzenden Richterin und Berichterstatterin Petra Heinemann

14. Juli 2014, 6. Hauptverhandlungstag

  • 223-226 Die ominöse Bißwunde am Arm der Petra Maske
  • Der Schöffe Karl-Heinz Westenrieder (S. 223)
  • Martin Maske, der jetzige Ehemann der Mollath-Ex (S. 223-226)
  • Die Rolle des POK Stefan Grötsch von der Erlenstegenwache Nürnberg-Ost (S. 226)

15. Juli 2014, 7. Hauptverhandlungstag

  • 227-231 Angebliche Reifenstechereien

Zeuge POK Stefan Grötsch von der Erlenstegenwache Nürnberg-Ost

16. Juli 2014, 8. Hauptverhandlungstag

  • 231-235 Reifenstechereien
  • Zeuge Joachim Zimmermann, Auto-Lunkenbein

17. Juli 2014, 9. Hauptverhandlungstag

  • 235-239 Vorsitzender Richter Otto Brixner

18. Juli 2014, 10. Hauptverhandlungstag

  • 239-241 Wolfgang Eisenmenger über das ärztliche Attest aus der Praxis Dr. Reichel

23. Juli 2014, 11. Hauptverhandlungstag

  • 241-249 Hubert Rauscher über angeblich zerstochene Autoreifen

24. Juli 2014, 12. Hauptverhandlungstag

  • 249-251 Konflikt zwischen Gustl Mollath und seinen Verteidigern wegen demonstrativ veranlagter Unterstützer und Schreihälse
  • Quellen
    • FN 138: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-24.pdf#page=2
    • FN 139: Hier erscheint mir der Hinweis angebracht, daß der Begriff „Unterstützerszene“ ausdrücklich nicht den von Gerhard und Edith Dörner gegründeten, hochverdienten „Unterstützerkreis“ meint, in dem sich aufrechte Bürger in vorbildlicher Weise über viele Jahre kontinuierlich für die Freilassung Gustl Mollaths eingesetzt hatten. (Gerhard Strate)

25. Juli 2014, 13. Hauptverhandlungstag

  • 251-252 Mündliche Stellungnahme des Psychiaters Norbert Nedopil

28. Juli 2014, 14. Hauptverhandlungstag

  • 252-259 Gustl Mollath will 27 Beweisanträge stellen. Gerhard Strate bittet um Entbindung
  • Verfügung des Gerichts: Die Anträge auf Widerruf der Pflichtverteidigerbestellung werden abgelehnt.
  • Das Gericht verkündet seinen Beschluß zu den Beweisanträgen, die die Verteidigung bereits am 1. Verhandlungstag gestellt hatte:
„Die Beweisanträge waren abzulehnen, weil die jeweils behaupteten Tatsachen so behandelt werden können, als wären sie wahr, § 244 III 2 StPO (Wahrunterstellung).“

Kommentar:

  • Hier zeigt sich, daß Gustl Mollath nicht über ein zeitgemäßes nachrichtentechnisches Instrumentarium verfügte, wie etwa ein Anwaltsbüro. Auch die meisten Normalbürger haben hier ein Defizit, wie ich bei der Organisation der Mollath-Kundgebung vom 27. Juli 2013 feststellte. Kaum jemand hat ein Kopier- und Faxgerät, auch ein Scanner fehlt meist. Unterstützern fehlt oft auch ein PC mit Internetzugang, und wenn er vorhanden ist, fehlt die Übung. Auch mir war nicht bewußt, daß jeder Anwalt auch am Samstag und Sonntag zur Verfügung stehen muß.
  • Die Wahrunterstellung des Gerichts kam reichlich spät; denn jedermann und auch Gustl Mollath mußte bis dahin den Eindruck haben, das Gericht wolle die gestellten Beweisanträge willkürlich nicht verbescheiden. Das Gericht reagierte erst, nachdem das Porzellan zwischen dem Angeklagten und dem Verteidiger zerschlagen war, und trägt somit eine Mitschuld an dem Vertrauensverlust Gustl Mollaths.

8. August 2014, 15. Hauptverhandlungstag

  • 259-268 Gustl Mollaths Stellungnahme zu den Tatvorwürfen und neue Beweisanträge, Plädoyers
  • Plädoyer von Oberstaatsanwalt Dr. Wolfhard Meindl
  • Plädoyer von RA Jochen Horn für Mollaths Ex-Frau
  • Pädoyer von RA Gerhard Strate
  • Plädoyer von Johannes Rauwald in Sachen der angeblichen Reifenstechereien
  • Schlußwort Gustl Mollaths

14. August 2014, 16. Hauptverhandlungstag

  • 268-270 Urteilsverkündung

Nachwort

  • 271 Im Nachwort spricht Gerhard Strate ohne Namensnennung von drei Richtern, „die sehenden Auges das Recht gebrochen haben“. [9]

Ebenfalls ohne Namensnennung schreibt Strate von drei Psychiatern, die für die Freiheitsberaubung Gustl Mollaths verantwortlich waren. Das sind Klaus Leipziger, Hans-Ludwig Kröber und Friedemann Pfäfflin. [10]

Im Nachwort ist außerdem ohne Namensnennung von drei „stillen Helden“ die Rede, die sich dem routinierten Wahnsinn entgegengestellt hätten. Könnten damit auch Frauen gemeint sein? Das Wort „still“ macht stutzig; denn wer kann im Fall Mollath Widerstand leisten und dabei schweigen? Auch Professor Dr. med. Klemens Dieckhöfer, Rudolf und Zerrin Heindl, Reiner Hofmann, Ursula Prem, Gudrun Rödel, Rudolf Schmenger, aus der Unterstützerszene: Gerhard und Edith Dörner (S. 250, FN 139), Robert Lindner, Wilhelm Schlötterer, Dr. Rudolf Sponsel, Dr. med. Friedrich Weinberger meldeten sich zu Wort. Als „stille Helden“ wird man aber in der Regel diejenigen nicht bezeichnen können, die anonym unter Pseudonym auftraten. Vielleicht ist Erwin Bixler gemeint? Oder der Whistleblower oder die Whistleblowerin, der oder die den Medien den Sonderrevisonsbericht der HypoVereinsbank vom 19. März 2003 zuspielte?

Auf Anfrage erläutert Gerhard Strate:

„Mit den „drei stillen Helden“ sind Frau Sandra Fischbeck (die Leiterin der Rechtsabteilung der Hypovereinsbank) sowie der Richter Günther Greindl und der Psychiater Johann Simmerl gemeint. Wenn es die drei - insbesondere die beiden Letzteren - nicht gegeben hätte, hätte man Gustl Mollath in Straubing der Zwangsmedikation unterworfen, und er hätte anschließend keine Briefe mehr schreiben können. Das müßte nach Lektüre des Buches sich eigentlich erschließen. Die „stillen Helden“ sind natürlich die, die das Rechte taten, als es um Gustl Mollath noch still war. Die Aktivisten der späteren Kampagne, die sich alle hochverdient gemacht haben, um Mollaths Freilassung zu erreichen, sind damit natürlich nicht gemeint.“

„Wir haben in diesem Fall einen störrischen Franken, der sich nicht hat beugen lassen.“[11]

Kommentar

Es gibt sieben typische W-Fragen, die ein Journalist, aber auch ein Autor stellen und beantworten sollte: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Wozu? Viele dieser Fragen hat Gerhard Strate schon in seiner Netzseite beantwortet. Zu seinen Pioniertaten gehören das Veröffentlichen wichtiger Dokumente und Gutachten wie auch die Protokollführung der Gerichtsverhandlung. So konnte er sich in seinem Buch auf Wesentliches beschränken; denn der Autor Strate hatte den Buchumfang zu beachten. Daraus ergibt sich eine gewisse Einschränkung hinsichtlich der W-Frage „Wann“. Strate beschränkt sich auf den von ihm vertretenen „Fall Mollath“, d.h. auf die Zeit seines Mandates von Ende 2012 bis zur Urteilsverkündung Oktober 2014. Er hat die Interessen seines Mandanten zu vertreten und vertritt aber auch seine eigenen, insbesondere auch die des Buchprojektes. Daraus ergibt sich ein Interessenkonflikt und eine gewisse Befangenheit. Überdies hatte er auch eine anwaltliche Schweigepflicht zu beachten.

Hinsichtlich der handelnden Personen nennt Gerhard Strate in der Regel Namen. Er schreibt:

„Die bürgerlichen Namen der beteiligten Akteure sind voll ausgeschrieben. Bei den damals tätigen Personen handelt es sich um voll verantwortliche erwachsene Menschen, deren Handeln für Mollath Schicksal, für sie selbst Alltag war.“ (S. 12)

Es fällt aber auf, daß Strate wichtige Personen nicht nennt, obwohl er während der Zeit seines Mandates mit ihnen zusammenarbeitete und die für die Befreiung Mollaths eine Rolle spielten, insbesondere Dr. Wilhelm Schlötterer, und die Landtagsabgeordneten Dr. Martin Runge und Florian Streibl.

Ausnahmsweise werden auch manche anderen Personen nicht genannt. Schon das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte rechtsbeugend Zeugen nicht geladen und auch bei Nichterscheinen geladener Zeugen keine Sanktionen ergriffen. Dagegen wurde der Mollath-Unterstützer Klaus Stölzel kürzlich verhaftet, sein Haus durchsucht, wie bei einem Schwerverbrecher Computer und Akten usw. beschlagnahmt und gegen seine Ehefrau ein empfindlich hoher Strafbefehl verhängt. Das hätte man bei der HypoVereinsbank und deren Angestellten und auch Petra Mollath-Maske tun müssen.

Auch das Landgericht Regensburg lud im Wiederaufnahmeverfahren keine Zeugen, die das offensichtlich vorgefaßte Urteil hätten unglaubwürdig erscheinen lassen. Daher fehlen die Namen unerwünschter Zeugen. Beide Gerichte hatten ihre Verhandlungen zu Ferienbeginn terminiert, so daß Richter, Schöffen, Staatsanwalt, Verteidiger, Journalisten usw. nur noch an ihren geplanten oder gebuchten Urlaub denken konnten. Das diente der Stimmungsmache gegen den Angeklagten, der weitere Zeugenvernehmungen beantragt hatte. Doch man weiß aus dem Fall des psychiatrisierten hessischen Steuerfahnders Rudolf Schmenger und seiner Kollegen, daß es gegenüber Banken eine unerklärliche Beißhemmung gab.

Man könnte nach dem Erfolg des Wiederaufnahmeverfahrens fragen und antworten, daß Gustl Mollath nunmehr frei ist. Aber die Gerichtsreporterin der Nürnberger Nachrichten, Gudrun Bayer, hatte am 9. August 2006 unkritisch noch ganz im Sinne der Anklage berichtet, Gustl Mollath sei ein Gewalttäter. [12] Laut dem Regensburger Urteil hat sich daran nichts geändert. Der Erfolg des Wiederaufnahmeverfahrens ist für die Regensburger Richterinnen, daß die Kriminalisierung Gustl Mollath als eines Gewalttäters im Jahre 2006 durch die Richter Otto Brixner und Petra Heinemann am Landgericht Nürnberg-Fürth unter ihrer Regie und der der Staatsanwaltschaft Regensburg beibehalten werden konnte.

Geschichte

Personenverzeichnis

  1. Carolin Arnemann, Rechtsanwältin 240
  2. Jürgen Bloß, Amtsrichter
  3. Peter Brandewiede, Psychologe, tätig für das Strafvollzugsamt in der JVA Fuhlsbüttel, 161
  4. Edward Braun, Zahnarzt aus Bad Pyrmont 218, 261
  5. Otto Brixner 100, 208, 235, 260
  6. Klemens Dieckhöfer 255
  7. Wolfgang Dirsch 41 f. , 210, 246
  8. Edith Dörner 250
  9. Gerhard Dörner 250
  10. Armin Eberl, Richter am Amtsgericht 68, 96, 97, 229
  11. Herr Edelmann 42, 210
  12. Elke Escher, Vorsitzende Richterin 209, 268
  13. Ex-Ehefrau 126, 131, 194, 209 f., 214, 224, 261 siehe auch Petra Mollath
  14. Sandra Fischbeck 43, 271 („drei stille Helden“), Leiterin der Rechtsabteilung der Hypovereinsbank
  15. Oliver García [13] 13, 237
  16. Ralph Gebeßler, Rechtsanwalt, Berufsbetreuer 110, 112, 114, 116
  17. Holger Gensmer 158-161
  18. Frau Gmelch 42
  19. Grau, Rechtsanwalt, Zeugenbeistand 225
  20. Günther Greindl, Richter am Amtsgericht Straubing 93, 114-118, 271 („drei stille Helden“)
  21. Stefan Grötsch, Polizeioberkommissar, 226-231, 265
  22. Grohmann und Partner, Nürnberg, Anwälte der Petra Mollath 126
  23. Christine Haderthauer (CSU), Sozialministerin, 181, 185, 263 f.
  24. Petra Heinemann 219, 221 ff., 236
  25. Hermann-Albrecht Heß, der Ersteller des Sonder-Revisionsberichts der HVB vom 19. März 2003 30, 32, 34, 36, 211
  26. Hösl, Obergerichtsvollzieher 120. 228, 243
  27. Holzinger, Assistenzarzt 106
  28. Huber, Amtsrichter 48, 50, 57, 67
  29. Herr Kallusek 30, 42
  30. Gabriele Krach, Assistenzärztin im BKH Erlangen 85, 171
  31. Hans-Ludwig Kröber, Professor Dr. med.
  32. Felix Krull 133
  33. Beate Lakotta 197
  34. Klaus Leipziger, Dr. med., Chefarzt
  35. Gerhard Lindner, Beisitzender Richter am Landgericht Regensburg, 221
  36. Thomas Lippert 67 f., 140, 171, 243
  37. Ludwig II. 2, 4, 168
  38. Martin Maske 52, 156, 225 f., 236, 265 f.
  39. Petra Maske 223, 226; siehe auch Petra Mollath
  40. Wolfhard Meindl (* 1956), Dr. jur., Oberstaatsanwalt, [14] 214 f., 218, 223 f., 230, 245, 255, 258, 260-267
  41. Beate Merk, Dr. jur., Justizministerin 218, 265
  42. Petra Mollath 17, 21, 23 f., 25, 28, 30-34, 37 f., 40, 44 f., 47, 51-57, 70; siehe auch Petra Maske
  43. Henning Ernst Müller, Prof. Dr. jur., 13
  44. Robert Müller 23, 27
  45. Andrea Nachtweh, Anwältin Mollaths 126
  46. Armin Nack, Jurist, war Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, 131-134
  47. Norbert Nedopil, Professor Dr. med. 75 f., 78 f., 89 f., 120 f., 130, 136 f., 185, 189-196 ......
  48. Hasso Nerlich, Generalstaatsanwalt 71
  49. Nitschke, Dr. med., Oberarzt 112
  50. [Bernd] Ottermann, Dr. med., Ärztlicher Direktor der Forensisch-Pschiatrischen Klinik Straubing 112
  51. Papst Johannes Paul II. 170
  52. Friedemann Pfäfflin, Professor Dr. med.
  53. Gert Postel 7, 132-134
  54. Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung 12, 140, 180
  55. Ursula Prem 13, 85 f., 121, 181, 263
  56. Olaf Przybilla 138
  57. Dieter Rampl 24 f., 29, 211
  58. Wilfried Rasch 142-144, 219
  59. Johannes Rauwald, Rechtsanwalt 208, 249, 254 f., 258, 260
  60. Thomas Reichel, Dr. med., 216 f., 220 f., 239 f., 264, 266
  61. Uwe Ritzer 138
  62. Hans Rötzer 25, 30, 32
  63. Bernd Roggenhofer 69 f., 246
  64. Schafitel, Stationsarzt 112
  65. Schubert, von Petra Mollath betreuter vermögender Kunde der Hypovereinsbank, 30, 42
  66. Willi Schumacher, Nestor der deutschen Gerichtspsychiatrie 204
  67. Schwarz, Richterin am Amtsgericht Bayreuth 104, 106, 111, 115, 117 f., 126
  68. Horst Seehofer, bayerischer Ministerpräsident 263
  69. Petra Simbek 27, 38, 57, 214 ff.
  70. Johann Simmerl, Dr. med., 5, 89, 94, 118, 125-129, 135, 137, 140-144, 171, 200, 204, 271 („drei stille Helden“)
  71. Sperl, Immobilienhändler 243
  72. Spörl 243
  73. Juerg Walker, Akquisiteur für Geldanlagen in der Schweiz 18
  74. Bernhard Wankel 264
  75. Friedrich Weinberger, Dr.med., 171 - 177, 255, 256
  76. Karl-Heinz Westenrieder, Schöffe 223
  77. Wiesneth, Amtsrichter, Bayreuth, 99, 100
  78. Michael Wörthmüller, Dr. med. 69-71, 73, 83, 88f., 96, 127, 140, 246
  79. Gabriele Wolff, Oberstaatsanwältin a.D. 13, 131, 176, 203
  80. Joachim Zimmermann 228, 230-235, 265

Fehlanzeigen

  1. Monika Anthes
  2. Eric Beres
  3. Robi Biswas, Dipl.-Ing., Beimerstetten, Unterstützer Gustl Mollaths
  4. Erwin Bixler, Unterstützer Gustl Mollaths, deckte den Vermittlungsskandal auf
  5. Maria E. Fick, Dr. med., Menschenrechtsbeauftragte der Bayerischen Landesärztekammer
  6. Verena Fili, Dr. jur. [15]
  7. Ingrid Fleischmann (* 1963), Richterin in Straubing
  8. Ursula Gresser, Prof. Dr. med. (CSU), Unterstützerin Gustl Mollaths
  9. Martin Heidingsfelder
  10. Rudolf Heindl, Richter i.R., und Zerrin Heindl, Unterstützer Gustl Mollaths
  11. Reiner Hofmann, Unterstützer Gustl Mollaths
  12. Klaus Hubmann‎ (* 1946), Generalstaatsanwalt
  13. Werner Kahler (* 1953), Vorsitzender Richter am Landgericht Bayreuth, 2. Strafkammer[16]
  14. Michael Kasperowitsch
  15. Michael Kleine-Cosack, Rechtsanwalt
  16. Ulvi Kulac
  17. Robert Lindner, Schulfreund und Unterstützer Gustl Mollaths
  18. Erika Lorenz-Löblein, Rechtsanwältin, Strafverteidigerin Gustl Mollaths (ab März 2012)
  19. Gabriele Pauli, Dr. rer. pol., Unterstützerin Gustl Mollaths
  20. Gudrun Rödel, Unterstützerin Gustl Mollaths
  21. Rainer Ruis, Nürnberg, Polizeibeamter i.R., Unterstützer Gustl Mollaths
  22. Martin Runge, Unterstützer Gustl Mollaths
  23. Karsten Schieseck, Anwalt des BKH Bayreuth und von Chefarzt Dr. med. Klaus Leipziger
  24. Franz Schindler, SPD
  25. Wilhelm Schlötterer, Dr. jur., Ministerialrat i.R., Unterstützer Gustl Mollaths
  26. Wilhelm Schlötterer (Nürnberger Rede)
  27. Rudolf Schmenger
  28. Sixt [17]
  29. Rudolf Sponsel, Dr. phil., Diplompsychologe, Unterstützer Gustl Mollaths
  30. Florian Streibl
  31. Friedrich Schuster, Vorstandsmitglied Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. NRW, Bochum
  32. Marion Ullmann, Nürnberg, Schulfreundin Mollaths an der Rudolf-Steiner-Schule, Unterstützerin Gustl Mollaths
  33. Monika Weimar
  34. Hanna Ziegert, Dr. med., Psychiaterin und Gerichtsgutachterin

Sachwortverzeichnis

  1. Abfindung 51
  2. Abgründe ihrer eigenen Seele 126
  3. ärztegläubige Zeit 80
  4. akademische Arroganz 128 (des Klaus Leipziger)
  5. AKB-Bank 18 f., 24, 34 f., 42, 210 f.
  6. albtraumhafte Fantasien 179
  7. Allgemeingefährlichkeit der forensischen Psychiatrie 81
  8. Allianz zwischen rechtsprechender Gewalt und forensischer Psychiatrie 73
  9. Amnesie 10, 11
  10. Amtsgericht Bayreuth 93, 100, 106, 115, 126
  11. Amtsgericht Fürth 47 f., 93, 100. 115 f., 132
  12. Amtsgericht Nürnberg 43, 47 f., 71, 90, 95, 237
  13. Amtsgericht Straubing 93, 106, 111, 116
  14. Anamnese 56, 85, 216, 239
  15. Anderssein 12
  16. Anlasstat 64
  17. Anknüpfungstatsachen 63, 64, 78, 80, 84, 93, 136, 137, 147, 153, 157, 209, 252
  18. Anpassungsbereitschaft 143 f.
  19. anwaltliche Verschwiegenheit 13
  20. Arbeitsgericht Berlin 40, 51, 54
  21. Auffälligkeit(en) 12, 202
  22. Aufklärungspflicht im Verfahren der Strafvollstreckung 161
  23. Aussageverweigerung 67, 88
  24. Aussageverweigerungsrecht 88, 209
  25. außerordentliche Kündigung 40, 51
  26. Bank von Ernst 18 f., 24 f., 30, 34, 40-42, 210-212
  27. befangen 69, 71, 83, 151
  28. Beihilfe zur Steuerhinterziehung 21, 23 f., 35 f.
  29. Belastungsreaktion 123
  30. Bethmann-Bank 40, 51
  31. Betreuung 93 f., 105-110, 117, 126, 129, 200
  32. Betreuungsstelle der Stadt Straubing 106, 110 f., 126
  33. Betreuungsverfahren 93, 114, 116
  34. Beweiskonstruktion 11
  35. Beweispflicht 77
  36. Bißwunde 48
  37. Bisswunde 43, 45, 49, 223 f., 239
  38. BKH Ansbach 68
  39. BKH Bayreuth 73, 83, 86, 114, 140, 154, 200
  40. BKH Erlangen 68, 73, 83, 200
  41. BKH Straubing 108, 114, 116, 145
  42. Blick 10, 64, 91, 147, 151, 159, 167, 169, 171, 179, 252, 267
  43. Blockbildung 249
  44. Büchse der Pandora 58, 193
  45. Bundesverfassungsgericht 16, 20-22, 69, 95-97, 110, 148, 161, 163, 204
  46. BVerfG 110, 149, 163
  47. Credit Suisse 24, 29
  48. Demütigung 122, 148
  49. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) 199
  50. Details 9, 108, 120, 177, 197, 240
  51. DGPPN 202
  52. Deutungshoheit 76
  53. Diebstahl von Mollath-Demoplakaten 226
  54. Dysphemismen 119
  55. Einnahmen aus gutachterlichen Tätigkeiten 79
  56. Einsichtsunfähigkeit 146
  57. Eitelkeit 175, 251
  58. Entrechtung von Menschen 12 („Die Lust und Laune zur Entrechtung von Menschen befreit sich von den Fesseln des Gesetzes.“)
  59. Erkenntnisquelle 149, 196, 220
  60. Eulenspiegelei 133
  61. Euphemismen 119
  62. Exploration 16, 19, 67, 79, 87, 89, 95, 121, 127, 139, 141, 143, 190, 192, 194, 209
  63. Explorationsgespräch 125, 152, 171
  64. Falschbegutachtung durch Klaus Leipziger 174
  65. Falschbeschuldigungen 64
  66. Falschbezichtigung durch Petra Mollath 31, 33
  67. Fehleranfälligkeit von Gutachten 80
  68. Ferienflieger 220
  69. Folgegutachter 80
  70. Forensische Psychiatrie 7, 11 f., 59, 62 f., 73, 76, 80 f., 103-105, 118 f., 130, 135
  71. forensische Unterbringung 12, 68, 84, 112, 128, 143, 163, 171, 175, 186, 200, 204, 207
  72. Fortezza Vermögensanlage AG 246
  73. Fortis 246
  74. Freispruch 10 f., 25, 159, 208, 255, 259, 262, 269 f.
  75. gefährlich 34, 49, 51, 61, 89, 113, 146, 151, 194, 197, 201, 220, 242 f., 262, 269
  76. gefährliche Körperverletzung 49, 262, 269
  77. Gefährlichkeitsprognose 64, 163
  78. Gefälligkeitsgutachten 72
  79. gefesselt 9, 10, 83
  80. geistige Verwirrtheit 2
  81. Geldkuriere 19, 210
  82. Geldtransfers in die Schweiz 19-24, 34 f., 43, 51, 212
  83. Generalstaatsanwalt Hasso Nerlich 265
  84. Gerechtigkeit 61, 165, 253
  85. Gerichtspsychiatrie 204
  86. gesunder Menschenverstand 94, 168
  87. Gewalt
  88. - rechtsprechende Gewalt 17, 73
  89. - körperliche Gewalt 38
  90. - Öffentliche Gewalt 99
  91. - Sanfte Gewalt 151
  92. - besonders subtile Form brutaler Gewalt 166
  93. - vierte Gewalt 181
  94. Gewaltenteilung 79, 177, 187
  95. Gewerbeanmeldungen von HVB-Mitarbeitern für eigene Parallelgeschäfte 30
  96. Glaubwürdigkeit 45, 210, 218
  97. Grundrechte 253
  98. Herrschaft 79
  99. Hotel Dolder, Zürich 19
  100. HVB-Schwarzgeldkomplex 72
  101. HypoVereinsbank 18 f., 24 f., 29-38, 40-43, 51, 211, 245, 258
  102. Ignoranz gegenüber den Menschenrechten 104
  103. Integrität 193
  104. Jurist(en) 12, 15, 109, 117, 134,156, 180, 193, 202, 205, 208, 237, 247, 255, 257, 265
  105. juristischer Trick der sinnfreien Trennung zusammengehörender Sachverhalte 130
  106. Justiz 3, 9, 12, 62, 64, 132, 142, 179, 183, 197, 207, 249, 265
  107. Justizirrtum 15, 147
  108. Justizmord 15
  109. klebrige Sprachfäden 62
  110. Kleinteiligkeit des diagnostischen Vokabulars 122
  111. Klinikum am Europakanal Erlangen 56, 69, 92
  112. Königstraße 17, 19, 210 f.
  113. Körperverletzung 11, 43, 49, 52 f., 57, 83, 215, 262, 269
  114. Komplott 114, 166
  115. Krankheitseinsicht 64, 68, 166, 180 f.
  116. Kriminalgeschichte 15, 16
  117. Kriminalisierung Mollaths 27-50
  118. Kündigung 40, 51, 54, 158
  119. Kundenbetreuer 19
  120. Landgericht Bayreuth 93, 98, 100, 110-112, 115, 163, 174, 222
  121. Landgericht München 97, 100
  122. Landgericht Nürnberg-Fürth 9 f., 12, 69, 92 f., 98, 100 f., 112, 115, 132, 160, 222, 235, 259, 264, 268
  123. Landgericht Stuttgart 204
  124. Lüge 30, 31, 32, 34, 55, 214, 256
  125. Macht 79, 101, 194
  126. Maßregelvollzug 7, 63 f., 127, 140, 143, 146, 156 f., 165 f., 175, 181 f., 187, 199, 210, 219
  127. Menschenrecht 181
  128. Mißbrauch 77
  129. Missbrauch 144 f., 177
  130. Mitschriften 38, 39, 52, 53, 254
  131. Mollath-Unterstützerszene 249
  132. Nestbeschmutzer 80
  133. Neuroleptika 93, 112, 129, 166
  134. NürnbergWiki 71, FN 5
  135. Obergutachten 175
  136. Oberlandesgericht Bamberg 163
  137. Oberlandesgericht München 15, 97
  138. Oberlandesgericht Nürnberg 16, 26, 97, 101, 104, 214, 221, 268
  139. Offenbarungseid des Rechtsstaats 88, 181
  140. Omnipotenzfantasie 63, 75
  141. paranoide Schizophrenie 78, 91, 105, 157, 222
  142. Pathologisierungswahn 7, 75 f.
  143. Phantasie 222
  144. Plädoyer 10, 262-267
  145. Polizei 27 f., 31, 83, 135, 213, 224 f., 227, 230, 232-234
  146. Postsportverein 226, 230
  147. Prozessgrundrecht auf ein faires, rechtsstaatliches Verfahren 160, 253
  148. Psychiatriekiste 176
  149. Psychiatriemartyrium 63, 177
  150. psychiatrisches Etikett 7, 189, 198
  151. psychiatrisches Stigma 69, 71, 78
  152. psychiatrisch-gutachterliche Umtriebe 132
  153. psychische Störung 78, 91, 93, 143, 153, 194, 198
  154. Psychiatrisierung 7, 27, 37, 50 f., 98, 132, 270
  155. Psychopharmaka 62, 123, 181, 200
  156. Quelle 13, 18, 149, 154, 196, 220, 240
  157. rabulistische Fähigkeiten 129 [Hans-Ludwig Kröber, Charité in Berlin]
  158. Rechtmäßigkeit 101, 222
  159. Rechtsabteilung der HypoVereinsbank 40
  160. Rechtsbeugung 10, 15, 104, 170, 186, 264
  161. Rechtsstaat 17, 63 f., 88, 115, 117, 161, 181, 264, 269 f.
  162. Reifenstecherei 84
  163. Reifenstechereien 11, 222, 226, 230, 242, 263, 266
  164. Revanche an Gustl Mollath 52
  165. Revisionsbericht der HVB 36, 43
  166. Schädigung des Gehirns 129
  167. Schande 12, 184, 270
  168. Schande der Justiz 12
  169. Schwarzgeld 71
  170. Schwarzgeldberichte 127
  171. Schwarzgeldkonten 128
  172. Schwarzgeldverschieber 72, 91
  173. Schwarzgeldverschiebung 71, 88
  174. Schwarzgeldwahn 71, 130, 145
  175. Schwere der Anlasstat 64
  176. Seelenbürokrat 7, 83
  177. seelische Folter 71
  178. Selbstkritik 12, 123
  179. Sonderrevisionsbericht der HVB 70, s.a. Revisionsbericht
  180. sprachlicher Trick 122
  181. Spurenakten ...
  182. Staatsanwaltschaft 20, 47, 70, 72, 84, 89, 115 f., 147, 215, 220, 229, 246, 256, 264 f.
  183. Stalker 76
  184. Steuerhinterziehung 19, 23 f., 35 f., 211, 259
  185. Stigmatisierung 7, 12, 51, 59, 61, 98
  186. störrisch 271
  187. Strafanzeige 204, 212
  188. strafbare Verstöße gegen § 17 UWG 51
  189. Straubing 9 ff., 106-118, 125 f., 145, 183 f., 263
  190. Strafvollstreckung 161
  191. Strafvollstreckungskammer 64, 129 f., 139, 145, 163, 171, 183, 222
  192. Tatort- und Spurenmappe 10
  193. Totalbeobachtung 16, 96, 97, 148, 149
  194. Totschlagswirkung 69, 75
  195. Trick 61, 122, 130, 173
  196. Überdiagnostizierung 78
  197. Übernachhaltigkeit 7, 179, 191, 197 f.
  198. Überwachungskamera 227 f.
  199. Überwachungsvideo 226
  200. unbeugsamer Nürnberger 127
  201. Unrechtsbewusstsein 18, 22, 81, 140
  202. Unrechtsurteil 12
  203. Unterbringungsbefehl 98-100, 103
  204. Unterstützer 13, 169, 207 f., 249
  205. Unterstützerkreis 171, 175
  206. Unvoreingenommenheit 127
  207. Unwahrheit 55, 139, 160, 215
  208. Usurpation der Zuständigkeit 118
  209. Urlaub 111, 115, 191, 219, 243, 261
  210. UWG 51
  211. Validität der Gefährlichkeitsprognose 64
  212. Verfassung des Freistaats Bayern 100
  213. Verfassungsbruch 95, 97, 98
  214. Verfassungsrecht 100
  215. Vergleichsschluß der HypoVereinsbank mit Petra Mollath 51
  216. Verhältnismäßigkeit der Unterbringungsdauer 64
  217. Verkürzung der Lebenserwartung 129
  218. Vermögensanlagefirma gegründet 70
  219. Vermögensanlage-Abteilung der HypoBank Nürnberg 19, 73
  220. Verweigerung jeglichen Rechtsschutzes 104
  221. Verwirrtheit 2
  222. Volbehrstr. 4 48, 49
  223. Volk 268 (Urteil im Namen des Volkes)
  224. Voreingenommenheit 69
  225. vorurteilsstarke Richter 12
  226. Waffenbesitzkarte (Falschbezichtigung) 30-34
  227. wahnhafte Störung 75, 78, 91, 105, 172, 193, 269
  228. Wahrheit 42, 128, 153, 159, 161, 165, 169, 208, 247, 253, 267
  229. Wahrheitserforschung 160, 253
  230. Wahrheitsfindung 96, 149, 160
  231. Widerspruch zum Vorgutachter 129
  232. Wiederaufnahmeverfahren 7, 10 f., 78, 84, 92, 97, 120, 156, 158, 161, 163, 176, 189, 208, 221, 223, 238, 255, 268
  233. Wirtschafts- und Privatbank Zürich (WPZ) 18
  234. Wortspiele 122
  235. Zinsabschlagssteuer 19, 211
  236. Zusicherung der HVB, die in der Kündigung erhobenen Vorwürfe nicht mehr aufrechtzuerhalten 51
  237. Zwangsbehandlung 93, 123, 129, 200
  238. Zwangslage des beklagenswerten Dauerprobanden 80
  239. Zwangsmedikation Mollaths 106, 108
  240. Zwangsmedikamentierung 107
  241. Zwangsversteigerung 126

Fehlanzeigen

  1. Amtsmißbrauch
  2. Amtseid
  3. Bayerische Landesärztekammer
  4. Beweismittelfälschung
  5. CSU
  6. Filz
  7. Freie Wähler
  8. Friedensakivist
  9. Gedächtnisverlust
  10. Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie
  11. Grüne
  12. Grundgesetz
  1. ICD-Diagnoseschlüssel
  2. Justizpsychiatrie
  3. konzertierte Aktion
  4. Korpsgeist der bayerischen Justiz (Gerhard Strate)
  5. Machtmissbrauch
  6. Macht und Mißbrauch
  7. Menschenrechtsforum Gustl Mollath‎
  8. Mitschriften 52, 53
  9. Patientenkarteikarte
  10. posttraumatische Störung
  11. Posttraumatische Belastungsstörung
  12. Psychokiste
  13. Report Mainz
  14. Richtereid
  15. Rotarier
  16. Rotary
  17. Rotary-Clubs in Franken
  18. Staatsanwalt
  19. Trauma
  20. Traumatisierung
  21. Untersuchungsausschuß
  22. Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft
  23. Zinsabschlagsteuer
  24. Zwangsbeobachtung

Schreibfehler

  1. Körber, statt Kröber 139
  2. in der Jugende 63
  3. Einem Psychiatern 161
  4. Recht sprechende Gewalt 73

Schreibempfehlungen

  1. Fantasie 179, Phantasie 222; besser: Phantasie [18]
  2. gen null 80; besser: gegen null
  3. mithilfe der forensischen Psychiatrie 12; besser: mit Hilfe [19]

Lesungen

  • Hamburg: Der Fall Mollath. Im Rahmen des 5-jährigen Geburtstages im JohannisContor liest Gerhard Strate aus seinem neuen Buch. 10.12.2014, 19.30 Uhr. Schweitzer Fachinformationen, Boysen+Mauke oHG, Große Johannisstraße 19, 20457 Hamburg
Eintritt: http://www.schweitzer-online.de/info/Gerhard-Strate-Im-Namen-des-Volkes/
  • Nürnberg: Montag, den 26. Januar 2015, um 19.30 Uhr, Lesung in der Nürnberger Buchhandlung Zeiser & Büttner, Hallplatz 3. Gerhard Strate verwies auf die Artikel:
    • Thomas Fischer: Es hätte nicht passieren dürfen. Rezension von G. Strate: Der Fall Mollath. In: DIE ZEIT Nr. 53 vom 23. Dezember 2014, S. 8 - zeit.de
    • Martina Lenzen-Schulte: Neuroleptika. Wenn Psychopillen das Gehirn schrumpfen lassen. Mittel gegen Schizophrenie haben offenbar schwerere Nebenwirkungen als lange angenommen. In einem Fachartikel äußern Psychiater nun ihre Besorgnis. Wann tragen die Leitlinien den Risiken Rechnung? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. Januar 2015 - faz.net
  • Stuttgart: Am 25.03.2015 um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle des Anwaltvereins Stuttgart e.V. , Olgastr. 57 A, Eintritt: EURO 8,00, Anmeldung erbeten, Auskünfte und Anmeldung bei Sandra Junker, Telefon: (0711) 16354-99, E-Mail: s.junker[ät]schweitzer-online.de
  • Karlsruhe: Am 26.03.2015 um 19:00 Uhr in der Buchhandlung Hoser+Mende KG, Karlstraße 76, 76137 Karlsruhe, Eintritt: EURO 8,00, Anmeldung erbeten, Auskünfte und Anmeldung bei Christoph Bongartz, Telefon: (0721) 98161-38, E-Mail: c.bongartz[ät]schweitzer-online.de

Einschlägige Zitate

  • »Das Interesse der Öffentlichkeit an einem hohen Ansehen der Justiz ist höher zu bewerten als das Interesse, der Justiz Fehler nachzuweisen und die Justiz und ihre Personen zu diffamieren.« Quelle: Der Soltauer Amtsgerichtsdirektor Sigmund Rundt am 6. Mai 1998 im dortigen Verfahren 1460-5-6 XVII F 20.

Fotogalerie

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen.

Veröffentlichungen

  • Der Fall Mollath: Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie. Gebundene Ausgabe – 5. Dezember 2014 von Gerhard Strate - Amazon (Hier kann man im Strate-Buch blättern!)

Rezensionen

  • Mirko Laudon: Gerhard Strate: Der Fall Mollath (Rezension). In: Strafakte.de vom 1. Dezember 2014 - strafakte.de
  • Gisela Friedrichsen: Schmuddelecke der Medizin. Der Hamburger Rechtsanwalt Gerhard Strate rechnet mit der forensischen Psychiatrie ab. In: Der Spiegel Nr. 49 vom 1. Dezember 2014, S. 46 - magazin.spiegel.de
  • Martin Hähnlein: Gerhard Strate: Der Fall Mollath. Der Fall von Gustl Mollath sorgte bundesweit für Aufsehen. Nun präsentiert Mollaths früherer Verteidiger Gerhard Strate ein Buch über den Fall. Darin teilt er kräftig gegen Psychiatrie und Justiz aus. In: Studio Franken vom 1. Dezember 2014 - br.de (Martin Hähnlein betreibt Stimmungsmache gegen Strate und Mollath und kommt zu dem Schluß „ein gänzlich überflüssiges Buch“.)
  • Erwin Bixler: Lesenswert. Aber der Autor bleibt unter seinen Möglichkeiten. In: Amazon vom 11. Dezember 2014 - amazon.de
  • Friedrich Weinberger: Das Buch ist flüssig geschrieben, enthält interessante Details zum Fall, macht viele Zusammenhänge ansichtig und läuft letztlich doch wieder auf eine Verzeichnung des Psychiatriemißbrauchs hinaus. In: GEP vom 11.12.2014 - http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/
  • Henning Ernst Müller: Rezension zu Gerhard Strates „Der Fall Mollath“. Natürlich kein neutrales Buch. In: Legal Tribune Online vom 12. Dezember 2014 - lto.de
  • Thomas Fischer: Es hätte nicht passieren dürfen. Rezension von G. Strate: Der Fall Mollath. In: DIE ZEIT Nr. 53 vom 23. Dezember 2014, S. 8 - zeit.de
  • Interview mit Gerhard Strate. Das Buch zum Fall Mollath (G. Strate). In: Neue Juristische Wochenschrift (NJW) Nr. 11, S. 10 f. - zwangspsychiatrie.de
  • Nahlah Saimeh: Buchrezension. Pflichtlektüre für Forensische Psychiater. In: „Psyche im Fokus“. Das Magazin der DGPPN, Ausgabe 1 | März 2015, 44 S.; hier: S. 28 - dgppn.de

Literatur

  • Affäre Mollath. Vertuschen, wegsperren, lügen und betrügen - was im CSU-Staat so alles möglich ist...
Veranstaltung am Mittwoch, den 31. Juli 2013 um 19:30 Uhr im Pacelli Haus, großer Saal (Sieboldstr. 3 Erlangen) mit Dr. Martin Runge (Fraktionsvorsitzender, wirtschaftspolitischer Sprecher im bayerischen Landtag) und Dr. Gerhard Strate (Verteidiger). - http://www.gruene-fraktion-bayern.de/node/6341
  • Matthias Schütt: Rotary » Porträt: Gerhard Strate, RC Hamburg-Lombardsbrücke: Zwischen Recht und gerecht. In: Rotary Magazin 1/2011 - rotary.de
Bertelsmann, 2015

Presse, Rundfunk, Fernsehen

  • Gudrun Bayer: Im Wahn verstrickt. Gericht schickt gewalttätigen Ehemann in Psychiatrie. In: Nürnberger Nachrichten vom 9. August 2006 - NN
    • Oliver García: Interview mit dem Schöffen Karl-Heinz Westenrieder zum Fall Mollath: Eine Rekonstruktion der Hauptverhandlung vom 8. August 2006, 10. Dezember 2012 - blog.delegibus.com
  • K. Läsker u. K. Ott: Banken-Kritiker Strate. „Vieles ist auf Verschleierung angelegt“. Anwalt Gerhard Strate über zockende Banken, den Fall Monika Weimar und warum er einen Bankräuber als Gärtner beschäftigt hat. Früher war Gerhard Strate, 60, im Kommunistischen Studentenverband, bis heute kämpft er gegen das Kapital: Zuletzt hat der Anwalt die BayernLB und die HSH Nordbank angezeigt. Deren Vorstände hätten mit windigen Kreditgeschäften Bankvermögen veruntreut, meint er: „Die Dimensionen, in denen Großbanken Geld verzockt haben, sprengen das Maß des Vorstellbaren.“ Wenn Strate nicht gerade Bankvorstände jagt, verteidigt er gerne auch Bankräuber. Oder er rollt Prozesse auf, um Mörder oder Straftäter aus dem Knast zu holen. Am liebsten verteidigt er Menschen, die als unsympathisch gelten. In: Süddeutsche Zeitung vom 8. März 2010 - sueddeutsche.de und strate.net/de
  • Sabine Rückert: Bundesgerichtshof. Der unbequeme Richter. Am Bundesgerichtshof geht es zu wie im Vatikan: Nichts soll nach draußen dringen. Der Bundesrichter Thomas Fischer hält sich nicht daran und macht sich mit klaren Ansichten über den Zustand des Rechtsstaats Feinde. Jetzt hat ihn der BGH-Präsident Klaus Tolksdorf fallen lassen. Wie ein fähiger Jurist fertiggemacht wird. In: DIE ZEIT Nr. 41/ 10. Oktober 2011 - zeit.de
  • Wolfgang Michal: Gustl for help! Darf man den Fall Mollath allein der Justiz überlassen? (Update 14.12.). Die Abschiebung des Bankenkritikers Gustl Mollath in die Psychiatrie soll neu aufgerollt werden. Das ist ein Verdienst der Unterstützer und einiger hartnäckiger Journalisten. Doch der Fall ist damit nicht erledigt. Jetzt mit UPDATE zu den Berichten von „Spiegel” und „Zeit”. In: Carta vom 11. Dezember 2012 - carta.info
  • Olaf Przybilla und Uwe Ritzer: Fall Mollath Generalstaatsanwalt verdonnert Kollegen zum Schweigen. Hasso Nerlich beschäftigt sich schon lange mit der Causa Mollath - und zählt nicht zu seinen Unterstützern. Schon als Nürnberger Amtsgerichtspräsident nahm er Mollaths Anzeigen womöglich nicht ernst genug. Jetzt verbietet er als Generalstaatswanwalt seinen Regensburger Kollegen, weiter über den Fall Auskunft zu geben. Ein höchst ungewöhnlicher Schritt. In: Süddeutsche Zeitung vom 23. Februar 2013 - sueddeutsche.de/
  • ZEIT ONLINE, dpa, tis: Justizposten. Kabinett beendet jahrelangen Richterstreit am BGH. Richter Thomas Fischer wird Vorsitzender des 2. Senats am Bundesgerichtshof. Mit der Entscheidung beendet die Bundesregierung einen bitteren Rechtsstreit. In: ZEIT ONLINE, vom 29. Mai 2013 - zeit.de
  • Der Fall Mollath: Eine schonungslose Abrechnung mit allen Beteiligten. Der Rechtsanwalt und Medienexperte Ernst Fricke blickt analytisch auf den Fall Mollath. Aus seiner Sicht konnte nur vielfaches Versagen bis hin zu den höchsten Ebenen des Staates zu einem solchen Justizdesaster führen. In: FOCUS vom Samstag, 7. Dezember 2013 - http://www.focus.de/panorama/welt/tid-34637/fricke-fricke_aid_1156462.html
  • Barbara Nazarewska: Widersprüche einer Zeugin. Die Zeugenaussagen im Fall Mollath sorgen am dritten Prozesstag für neuen Wirbel. Es geht um Widersprüche, Erinnerungslücken – und ein Attest, das zum Auslöser für die Wiederaufnahme wurde. In: Oberbayerisches Volksblatt vom 10. Juli 2014 - ovb-online.de
  • Christian Eckl, Regensburg: Fall Mollath. Ein schwarzer Tag für die bayerische Justiz. Zeitdruck, Urlaubswünsche von Richtern, unordentliche Protokolle, widersprüchliche Urteilsbegründungen: Im Mollath-Prozess werden selbst Richter und Staatsanwälte im Zeugenstand plötzlich kleinlaut. In: Die Welt vom 11. Juli 2014 - welt.de
  • Stefan Aigner: Unterstützer befeuerten Zerwürfnis mit Verteidiger. Mollath-Prozess: Zwischen Freund und Feind unterscheiden. In: Regensburg-digital vom 23. Juli 2014 - [1]
  • Stefan Aigner: Verhärtete Fronten zwischen Mollath und Strate. Freispruch wider Willen: Mollath will nun doch aussagen. In: regensburg-digital vom 28. Juli 2014 - regensburg-digital.de
  • Lisa Schnell: Plädoyers im Mollath-Prozess. Ein „echter Mollath“ eben. Vor Gericht sagt Gustl Mollath nur wenig zu den Vorwürfen, die ihn Jahre in die Psychiatrie brachten. Dafür geißelt er die „Intrige“ gegen sich. In: taz vom 8. August 2014 - http://www.taz.de/!143884/
  • Pascal Durain, MZ: Freigesprochen, aber nicht frei von Schuld. Entscheidung im Wiederaufnahmeverfahren: Das Gericht spricht Mollath frei. Trotzdem ist er enttäuscht, Makel bleiben. Seine Ex-Frau ist zufrieden. In: Mittelbayerische Zeitung vom 18. August 2014 - mittelbayerische.de
  • ⇛ Martin Reeh: Mollaths Verteidiger über den Prozess. „So arbeitet die Justiz“. Rechtsanwalt Gerhard Strate über das schwierige Verhältnis zu seinem Mandanten, den Zynismus der Richter und über Anwälte mit Pokerface. In: taz vom 21. August 2014 - taz.de
  • Leonie Seifert: Thomas Fischer: „Jura ist leicht“. Im Jurastudium muss man viel auswendig lernen? Blödsinn, sagt Bundesrichter Thomas Fischer. Was an den Unis alles falsch läuft, erklärt er hier. In: ZEIT Campus Nr. 06/ 29. Oktober 2014 - zeit.de
  • Affäre Mollath. (Noch) ein Buch zum Fall. In: Bayerisches Fernsehen. 15. Dezember 2014, 18:00 Uhr, 2 Min. - br.de
  • Susanne Stemmler: Anwalt Strate stellte in Nürnberg sein Buch „Der Fall Mollath“ vor. Eine Abrechnung mit der Justiz. In: Nürnberger Zeitung Nr. 22 vom 28. Januar 2015, S. 2
  • Ralf Müller: Erster Auftritt des Vereins „Justiz-Opfer“. Ist Rechtsbeugung tatsächlich omnipräsent? In: Nürnberger Zeitung Nr. 105 vom 8. Mai 2015, S. 15 - [ NZ]
  • Regina Urban: Ein Weltverbesserer, der zum Opfer der Justiz wurde. Der Dokumentarfilm „Mollath – und plötzlich bist du verrückt“ ist ein sensibles Porträt des Menschen Gustl Mollath. In: Nürnberger Nachrichten Nr. 144 vom 26. Juni 2015, S. 16 - [ NN]

Videos

  • Monika Anthes, Eric Beres: Der Fall Gustl Mollath - Warum Politik und Justiz versagt haben. In: ARD Report Mainz, Sendung vom 4. Dezember 2012 - PDF swr.de - YouTube
  • Mollath und die Justiz. Ein Untersuchungsausschuß, zwei Wiederaufnahmeanträge. Für Experten liegen im Fall Mollath alle Fakten auf dem Tisch, um ihn freizulassen. Doch die Justiz läßt sich Zeit. 11.06.2013 | Quelle: SWR - ardmediathek.de

Verfilmung

  • Marcel Pohlig: Fokus auf Verteidiger: Hofmann verfilmt Fall Mollath. Nico Hofmann verfilmt den Fall Mollath für das Fernsehen und hat sich dafür die Rechte am Buch „Der Fall Mollath“ gesichert, das dessen Strafverteidiger im Dezember veröffentlichte. Der Fokus des Films liegt dann auch beim Verteidiger Strate. In: DWDL Das www.medienmagazin.de vom 28. Februar 2015 - dwdl.de
  • nn: Fall Mollath kommt ins Fernsehen. Im Mittelpunkt des Doku-Dramas wird sein Anwalt Gerhard Strate stehen. In: Nürnberger Nachrichten Nr. 22 vom 28. Januar 2015, S. 9
  • nn: Der Fall Gustl Mollath wird verfilmt. Im Mittelpunkt des Doku-Dramas wird sein Anwalt Gerhard Strate stehen. Der Justiz-Fall um den Nürnberger Gustl Mollath kommt ins Fernsehen. Ein von seinem Anwalt jüngst veröffentlichtes Buch soll dazu als Grundlage dienen. In: Nordbayern.de vom 3. März 2015 - nordbayern.de

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Netzverweise

  • Gerhard Strate: Erklärung der Verteidigung, Hamburg, am 12. Juli 2014 - PDF strate.net/de
  • Strafverfahren gegen Gustl Mollath, Hauptverhandlung vor dem Landgericht Regensburg, Verfasserin der Mitschriften: Rechtsanwältin Carolin Arnemann
  • Gerhard Strate: Erklärung der Verteidigung. Hamburg, am 14. August 2014 - PDF strate.net/de
  • Gerhard Strate: Erklärung der (früheren) Verteidigung. Hamburg, am 24. August 2014, 10 Seiten - PDF strate.net/de/
  • ⇛ Schriftliches Urteil des Landgerichts Regensburg vom 15. Oktober 2014 im Strafverfahren gegen Gustl Mollath - PDF strate.net/de

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. * Nahlah Saimeh: Buchrezension. Pflichtlektüre für Forensische Psychiater. In: „Psyche im Fokus“. Das Magazin der DGPPN, Ausgabe 1 | März 2015, 44 S.; hier: S. 28 - dgppn.de
  2. Gerhard Strate, Autor
  3. Anmerkung: Für den Anwalt Gerhard Strate und seinen Mandanten Gustl Mollath gilt das für umstrittene herausragende Persönlichkeiten allgemein anwendbare Zitat: „Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt, schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.“ (Friedrich von Schiller: Prolog zu »Wallensteins Lager«, 1798), Manfred Riebe, 15.12.2014
  4. * Matthias Schütt: Rotary » Porträt: Gerhard Strate, RC Hamburg-Lombardsbrücke: Zwischen Recht und gerecht. In: Rotary Magazin 1/2011 - rotary.de
    • K. Läsker u. K. Ot: Banken-Kritiker Strate. „Vieles ist auf Verschleierung angelegt“. Anwalt Gerhard Strate über zockende Banken, den Fall Monika Weimar und warum er einen Bankräuber als Gärtner beschäftigt hat. Früher war Gerhard Strate, 60, im Kommunistischen Studentenverband, bis heute kämpft er gegen das Kapital: Zuletzt hat der Anwalt die BayernLB und die HSH Nordbank angezeigt. Deren Vorstände hätten mit windigen Kreditgeschäften Bankvermögen veruntreut, meint er: „Die Dimensionen, in denen Großbanken Geld verzockt haben, sprengen das Maß des Vorstellbaren.“ Wenn Strate nicht gerade Bankvorstände jagt, verteidigt er gerne auch Bankräuber. Oder er rollt Prozesse auf, um Mörder oder Straftäter aus dem Knast zu holen. Am liebsten verteidigt er Menschen, die als unsympathisch gelten. In: Süddeutsche Zeitung vom 8. März 2010 - sueddeutsche.de und strate.net/de
  5. Ursula Prem: Gustl Mollath: Im Namen des Volkes! - die Freitagskolumne von Ursula Prem. In: Autorenblog ein-buch-lesen.de, Freitag, 22. Februar 2013 - ein-buch-lesen.de
  6. Oliver García, Geschäftsführer von Dejure.org Rechtsinformationssysteme GmbH, Harrlachweg 4, 68163 Mannheim, http://dejure.org
  7. In der Mitschrift des 1. Hauptverhandlungstags am 7. Juli 2014 beim Landgericht Regensburg nennt Gerhard Strate in seinen Beweisanträgen die vollen Namen der als Zeugen benannten HVB-Mitarbeiter http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-07.pdf#5
  8. Der Kfz-Sachverständige Hubert Rauscher nennt hier Richterin Petra Heinemann als Zeugin: „Die Fahrt, die Frau Heinemann als Zeugin geschildert hat, eine Autobahnfahrt mit 200 km/h, mit Luftverlust, gibt es nach Aktenlage überhaupt nicht.“
  9. Gemeint sind sicherlich Otto Brixner und Petra Heinemann. Wer soll aber der dritte Richter sein? Denn im Fall Mollath waren mehr als drei Richter tätig, die das Recht brachen. Manfred Riebe, 12.12.2014
  10. Anmerkung: Im Fall Mollath haben mehr als drei Psychiater entgegen ihren Standesregeln und Gesetz und Recht gehandelt. Manfred Riebe 13.12.2014
  11. Anmerkung: Der Begriff „störrisch“ zeigt, daß das Buch mit heißer Nadel gestrickt wurde; denn er hat eine negative Bedeutung etwa in der Redewendung „störrisch wie ein Esel“. Das ist Futter für bestimmte Journalisten. Ein fähiger und neutraler Verlagslektor hätte Einspruch erheben müssen. Auch wenn Gustl Mollath nicht der Mandant Strates gewesen wäre, könnte man Mollath als intelligenten, standhaften, unbeugsamen, wehrhaften Demokraten und Friedensaktivisten mit Rückgrat und Zivilcourage bezeichnen.
    Auf Anfrage erläutert Gerhard Strate zum Wort „störrisch“: „Ich hatte zunächst tatsächlich „unbeugsam“ geschrieben - nur das kollidiert sprachlich mit dem Schluß: „... der sich nicht hat beugen lassen“. So kam „störrisch“ ins Spiel, was für mich keinerlei negativen Beiton hat, geschweige denn, daß ein solcher gemeint gewesen wäre.“ Das trifft zu; denn Strate schrieb im Vorwort anerkennend: „Die Kraft seines Widerstandes war und ist wahrscheinlich einzigartig, auf jeden Fall vorbildlich.“ (S. 13) Manfred Riebe, 12.12.2014
  12. • Gudrun Bayer: Im Wahn verstrickt. Gericht schickt gewalttätigen Ehemann in Psychiatrie. In: Nürnberger Nachrichten vom 9. August 2006 - NN
  13. Oliver García, Geschäftsführer von Dejure.org Rechtsinformationssysteme GmbH, Harrlachweg 4, 68163 Mannheim, http://dejure.org
  14. Wolfhard Meindl: Die Selbstverpflichtung im Strafrecht. Überlegungen zum Unrechtsgehalt und zur Dogmatik der Bereiterklärungs-, Verabredungs- und Mitgliedschaftstatbestände unter Berücksichtigung ihrer historischen Entwicklung. Universität Regensburg, Dissertation, 1993, VIII, 255 S.
  15. Verena Fili: Versuchsprivileg und Zwangslizenz bei gentechnisch hergestellten Arzneimitteln. Universität Erlangen-Nürnberg, Dissertation, 2002, XXVI, 216 S.
  16. Werner Kahler (* 1953) - Vorsitzender Richter am Landgericht Bayreuth (ab 01.11.2008, ..., 2010) - ab 10.08.2000 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth. 2009: 2. Strafkammer. http://www.vaeternotruf.de/landgericht-bayreuth.htm
  17. * Ingo Rentz: Sixt-Motiv. Mollath-Anwalt droht mit Klage / ZAW hält Motiv für bedenklich. In: HORIZONT vom Dienstag, 13. August 2013 - horizont.net
    • Santiago Campillo-Lundbeck: PROMI DES MONATS. Gustl Mollath der unfreiwillige Werbestar kämpft mit Psychatrie-Image, Montag, 7. Oktober 2013 - horizont.net
  18. * Phantasie / Fantasie - korrekturen.de
    * Phantasie - Wiktionary
  19. * mit Hilfe /mithilfe - korrekturen.de
    * Hilfe - Wiktionary

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