Ernst Seler (Geistesforscher)

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Vorbemerkungen:
1. Strafprozeß am Amtsgericht Regensburg am 22./23.03.2017 [1]
2. Das Amtsgericht Regensburg behindert die freie Berichterstattung [2]
Ernst Seler
DER SPIEGEL
vom 14. August 1995

Ernst Seler (* 1950 in Küps Oberfranken) ist ein Geistesforscher und Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft.

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Foto: privat
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Leben und Wirken

Hellsichtigkeit als seelischgeistige Fähigkeit

Um Ernst Seler verstehen zu können, muß man wissen, daß sein Denken, Fühlen und Verhalten auf den Lehren Rudolf Steiners beruht. Hellsehen ist in der Anthroposophie ausführlich als seelischgeistige Fähigkeit dargestellt. Der Begründer Rudolf Steiner war selbst herausragender Seher gewesen. „Hellsichtigkeit“, schlummert in uns allen, wird von Steiner als zukünftige allgemeine Seelenfähigkeit prophezeit In seinen Vorträgen schilderte er weit zurückliegende Menschheitsereignisse. Ganze Inkarnationsreihen bekannter Persönlichkeiten, wie die von Goethe und Schiller werden dargelegt.[3]

Herkunft und Familie

Ernst Seler ist ein Sohn von .... und .....

Ernst Selers spätere Frau Renate Seidel war Schülerin am Melanchthon-Gymnasium. Sie war zwei Jahre jünger und ist die Tochter von Robert Seidel, der im Amt für Denkmalpflege der Stadt Nürnberg bis zu seinem Ruhestand 1990 tätig war. Er spielte Geige und war in einem Ensemble aktiv.[4]

Ernst Seler ist ein eineiiger Zwilling. Waren die Zwillingsbrüder zum Verwechseln ähnlich? Georg Seler war Meisterschüler bei dem Anthroposophen Professor Gerhard Wendland an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Ob es ihm unter Künstlern gelang, ein drogenfreies Leben zu führen oder ob er ihnen erlag, ist nicht bekannt. Georg Seler starb 1993. Fiel er auf Grund der Ähnlichkeit einem Attentat auf seinen Bruder Ernst Seler zum Opfer? Man denke etwa an den ungeklärten, unerwarteten plötzlichen Tod des „Barons“ Jürgen Mollath, des älteren Bruders Gustl Mollaths kurz nach seiner Einlieferung in das Psychiatrische Krankenhaus in Ansbach. Was hatte man ihm gespritzt?

Das erste Mal sah Ernst Seler Renate Seidel an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, als er seinen Zwillingsbruder Georg besuchte. Renate Seidel war ebenfalls in der Malklasse bei Professor Gerhard Wendland.
Als sie Ernst Seler kennenlernte, imponierte ihr, daß er eine feste Weltanschauung und ein Lebenskonzept hatte und nichts mit den Party-Drogenkonsumenten zu tun hatte, die rauchten, dann Schnaps aus den herumgereichten Flaschen tranken und alkoholisiert einen Joint nach dem anderen rauchen mußten, um vollgedrönt „in Stimmung“ zu kommen und die nächste Frau „flachzulegen“ und dann damit zu prahlen. Man denke etwa an umschwärmte Musiker in einer Schülerband, wie zum Beispiel Conny Wagner (Musiker), dem Günther Beckstein eine Sondererlaubnis gab, so daß er trotz des neuen Rauchverbots als einziger rauchen durfte. Künstler, Maler, Musiker und Schauspieler sind besonders drogengefährdet. Manfred H. Grieb, der Viz-Präses des Pegnesischen Blumenordens hat in seinem Nürnberger Künstlerlexikon viele solcher Lebens- und Überlebenskünstler verewigt.

Es gibt Anonyme Alkoholiker, die trocken sind und das Selbstvertrauen und Sendungsbewußtsein haben, sich öffentlich zu ihrer früheren Alkohol- und Drogensucht zu bekennen. Man denke an Udo Jürgens und/oder den Kriminalhauptkommissar Uwe Dolata oder Hans Radloff. Daß man ungewollt durch Ärzte drogenabhängig gemacht wird, zeigt das Leben des Schriftstellers Hans Fallada, der sein Leben lang Morphium, Kokain, Alkohol und „Zigaretten“ brauchte, die Beschaffungskriminalität und Drogenentzugsmaßnahmen kennenlernte. Die Gegenwart zeigt, daß auch heute noch Ärzte mit einer zwangsweisen Drogenverabreichung, Menschen süchtig machen. Zu den Opfern der Drogenkriminalität zählen auch Polizisten, hohe Verwaltungsbeamte, Politiker, Staatsanwälte, Rechtsanwälte und Richter. Uwe Dolata deckt schonungsglos die Korruptheit des Systems auf so wie auch Ernst Seler, den die CSU-Machthaber wegräumen wollten.

Absatzmärkte der Pharmakonzerne, privaten Drogenhersteller und drogensüchtigen Kleindealer sind nicht nur der Straßendeal im und um den Hauptbahnhof herum, die Schulen und Hochschulen, die Wirtshäuser, aber auch die Bundeswehr, Krankenhäuser und Gefängnisse. Eine besondere Gefahrenzone sind die Diskotheken mit ihrem Lichtgeflimmer. Um die Mädchen willenlos und gefügig zu machen, werden ihnen von Kriminellen heimlich Drogen ins Getränk getan. Das kann schon im Auftrag der Barkeeper sein. Meist reicht schon das Komasaufen aus, so daß sie Opfer von Sexualdelikten werden, d.h. von einer Gruppe Jugendlicher abgeschleppt und vergewaltigt werden, wobei das Geschehen gefilmt und ins Netz gestellt wird.

Man muß nur einmal die Schmierereien an den Wänden der Toiletten studieren, um zu erkennen, welche akademische Elite oder welch akademisches Proletariat vom Staat finanziert wird und Vorbild für spätere Generationen sein soll.

Erinnerungskultur ist ein Ablenkungsmanöver. Man will vom gegenwärtigen Korruptionssumpf ablenken. Deshalb sind den Machthabern Leute wie Dr. jur. Wilhelm Schlötterer ein Dorn im Auge. Die Lebenswirklichkeit ist aber, daß Menschen, die drogenabhängig sind, erpreßbar sind. Es reicht schon die telefonische Androhung, den Drogenkonsum und den Drogenlieferanten publik zu machen.Oder: „Wie uns unser V-Mann mitteilte ...“. Oder: „Sie haben - mit Foto unserer Überwachungskamera nachweisbar - in einer konspirativen Wohnung am ... Kokain geschnupft.“ Auf diese Weise entsteht eine unheilige Allianz. Dann sind „Deals“ möglich.

Ernst Seler heiratete Renate Seidel 19..

Das Ehepaar lehnte Fernsehgeräte ab und kannte daher den ganzen Fernsehschund nicht, dem andere Kinder schutzlos ausgesetzt waren. Sie hatten ihre siebenjährige Tochter zum katholischen Religionsunterricht angemeldet. Aber es störte sie, daß ihrer Tochter ein lebensgroßer nackter Toter am Kreuz dargeboten wurde. Ein schlichtes Kreuz hätte ihnen genügt. Elternabende und Gespräche mit dem Schulleiter und dem Ortspfarrer zeigten, daß das Mitspracherecht und das verfassungsmäßig verankerte Erziehungsrecht der Eltern nichts galten, zumal andere Eltern die Verrohung und Brutalierung der Gedankenwelt der Kinder durch das Fernsehen und Videos als nun einmal gegeben, abgestumpft und als Duckmäuser widerspruchslos hinnnahmen.

Das Ehepaar Seler hat auch zwei Söhne, auf die sie stolz sein können. Sie können ihren Eltern dankbar sein, daß sie drogenfrei lebten und klar im Kopf blieben. Andernfalls wären sie wie viele andere Kinder mit der Muttermilch drogenverseucht und gesundheitlich geschädigt worden.

Schulen

Die Seler-Brüder besuchten Schulen in Neustadt an der Aisch, Bad Windsheim und Weißenburg.

Am staatlichen Gymnasium Weißenburg weigerte sich Ernst Seler ca. 1965, für die Kriegsgräberfürsorge von Haus zu Haus zu gehen und Geld zu sammeln.

Während des Deutschunterrichts des Klassenleiters stürmte der stellvertretende Direktor Lehovéc in das Klassenzimmer, fragte den Klassenleiter nach Ernst Seler. Dieser mußte wie auf einem Kasernenhof vor die Klasse treten, und sofort schrie Lehovéc, der bekanntermaßen Nazi war, ohne jeden Zusammenhang

„Solche Leute gehören aufgehängt!“

Der Klassenleiter schritt nicht ein, obwohl es sich um eine Straftat handelte, ähnlich einer seelischen Körperverletzung, bei der die Menschenwürde mit Füßen getreten wurde. Erst nach diesem Wutausbruch im Nazi-Jargon sprach Lehovéc von der Kriegsgräberfürsorge und beschimpfte sein minderjähriges Opfer. Man kann sagen, daß der Tiefschlag des Lehovéc unter die Gürtellinie Empörung auslöste und den Freiheitskämpfer in Ernst Seler wachrief. Ernst Seler ist aus ähnlichem Holz geschnitzt wie Christine Roth, geborene Schanderl.

So ähnlich entstand bei Joachim Gauck eine ohnmächtige Wut, nachdem die russische Militärpolizei seinen Vater verhaftete und unauffindbar in einen der GULAGS des Diktators Stalin verschleppte.

Wie konnte dieser angebliche Weißenburger Pädagoge die Entnazifizierung überstehen und in den Schuldienst gelangen? War Weißenburg eine Nazi-Hochburg? Hatte Lehovéc alte Kameraden im Kollegium? Dieser traumatisierende Vorfall prägte das Verhältnis Ernst Selers zu Staat und Gesellschaft negativ. Er trug dazu bei, daß Ernst Seler jedes Vertrauen in den Rechtsstaat verlor. Er konnte an diesem Gymnasium, in dem er schutzlos Nazimethoden ausgesetzt war, nicht länger bleiben. (Hans Fallada: „Kleiner Mann, was nun?“, 1933) Er und sein Zwillingsbruder mußten an einer solchen Erziehungsanstalt mit Racheakten im Abitur rechnen, wie sie immer wieder vorkommen. Ernst Seler lehnte deswegen dieses staatliche Abitur ab und verließ das Gymnasium Weißenburg vorzeitig ohne Abitur. Er hatte auch nicht vor, das Abitur im Zweiten Bildungsweg nachzuholen.

Wehrkreiskommando Ansbach

Die Zwillingsbrüder Seler wurden vorgeladen zu einer Gewissensprüfung, da sie den Dienst an der Waffe verweigert hatten. Sie hatten sich schon lange vorher mit „Selfrealization Fellowship“ (SRF) befaßt und Yogaübungen durchgeführt. Diese Begründung führte dazu, daß sie vom Wehrdient zurückgestellt wurden.

Selbststudium der Sieben Freien Künste

Schon mit 14 Jahren hatte Ernst Seler ein umfassendes Kunststudium begonnen. Dazu gehörte unter anderem auch die Beschäftigung mit Buchstaben und Schriften. Er bewarb sich an der FOS Nürnberg für die Klasse „Graphik und Design“ und legte seine Mappe mit Zeichnungen vor. Prüfer Hans Wiedemann schaute sich die Mappe an und meinte, er habe noch keinen solch begabten Bewerber gesehen. Solch ein Lob hörte lange vor ihm 1942 auch Fritz Henry Oerter, der sich in Begleitung seiner Stiefmutter beworben hatte.
Mit 16 Jahren wendete sich Ernst Seler der Musik zu und nahm Geigenunterricht.

Man kann Ernst Seler als musischen Menschen bezeichnen. Er war und ist so vielseitig begabt, daß er die Freiheit des Selbststudiums genoß und sich wie zu Zeiten Martin Luthers einem Studium der Sieben Freien Künste widmete. Bestärkt wurde er darin durch seine Zukunftssichtigkeit.

Anthroposoph nach den Lehren Rudolf Steiners

Ernst Seler wurde inspiriert durch das Buch Rudolf Steiners: Geisteswissenschaft
Mit diesem umfassenden Thema beschäftigen sich weltweit und in vielen Sprachen andere Anthroposophen, so auch im AnthroWiki. Es soll die von Rudolf Steiner entwickelte anthroposophische Geisteswissenschaft und ihre praktische Anwendung in verschiedensten Lebensbereichen, sowie ihre Beziehung zu anderen Wissenschaften, Künsten und spirituellen Traditionen darstellen. Im Mittelpunkt steht dabei das Studium am Goetheanum (Dornach).

Das Kruzifix in Schulräumen

Jörg Winter, Professor für Kirchen- und Staatskirchenrecht, fand in einem aktuellen Vortrag in Offenburg eine geistige und juristische Formulierung, die den Wesenskern des sog. Kruzifixurteils mit wenigen Worten richtig umschreibt:

„Maßgeblich ist noch heute das „Kruzifix“-Urteil von 1995. Damals mußte das Bundesverfassungsgericht darüber entscheiden, ob das Kruzifix in der Schule zulässig ist oder nicht, was für großes Aufsehen sorgte. Das Gericht entschied für nicht zulässig, da es sich nicht um das christliche Symbol allein handele, sondern die religiöse Bedeutung über die zulässige Vermittlung von Kulturtradition hinausgehe.“[5]

Politische Äußerungen

Ernst Seler erstellte den Text „Bundesrepublik Deutschland II, auf der ersten Seite „Bundeskanzlerin Merkel - Mutter des Rechtsbruchs“. Der Text entstand anläßlich der Klage von Frau Renate Seler am Sozialgericht Regensburg; denn das Jobcenter hatte die Rente Ernst Selers unterhalb der Grundsicherung gekürzt.

Diesen Text versandte Ernst Seler bundesweit an Sozialgerichte, Universitäten, Einzelpersonen, Parteien. Ernst Seler sieht in dem kommenden Urteil eine mögliche Grundsatzentscheidung für die gesamte Republik.

Das erinnert ein wenig an den 17. April 2004, als Martin Heidingsfelder in die SPD eintrat und einen Internetwahlkampf gegen Angela Merkel mit einem Button „Angela? Nein Danke“ initiierte.

Prozeßbeobachter im Fall Mollath

Ernst Seler und seine Frau Renate nahmen im Wiederaufnahmeverfahren Gustl Mollaths ab 7. Juli 2014 im Landgericht Regensburg an allen Verhandlungstagen teil. Weitere Prozeßbeobachter waren Gerhard Dörner, Rudolf Frey, der Vater des Justizopfers Matthias Frey, war am 7. Juli 2014 und bei der Urteilsverkündung anwesend. Zwischendurch war er auch einige Male mit seiner Ehefrau Elfriede in den Verhandlungen, Martin Heidingsfelder, einmal Zerrin Heindl, die Diplom-Sozialpädagogin Eva K.: Sie war überall da, wo es um Gustl Mollath ging, sie versuchte, Mollath seelisch, telefonisch, telepathisch beizustehen. Sie glaubte erkannt zu haben, daß Petra Mollath/Maske eine Borderline-Persönlichkeit sei. Da sie Stenographie beherrscht, übertrug sie für das NürnbergWiki gehaltene Reden zuerst in Kurzschrift, dann in Langschrift. Im Dekolleté-Wettbewerb mit Ursula Prem war sie unschlagbar. Michael Kasperowitsch, das unzertrennliche Duo Beate Lakotta und Otto Lapp, Professor Henning Ernst Müller, Dr. Gabriele Pauli, Manfred Riebe, der Betreiber des NürnbergWiki, Gudrun Rödel (Münchberg), die Betreuerin des geistig behinderten Ulvi Kulac, und ihr Ehemann Harald Rödel, die Journalistin Ursula Prem, Dr. jur. Wilhelm Schlötterer, Rechtsanwältin Dagmar Schön, Erich Stephany, Klaus Georg Stölzel, Stefan Uehlein, Dr. med. Friedrich Weinberger. Eine dominante Rolle spielte Martin Heidingsfelder; denn er verstand es als Medienunternehmer, regelmäßig die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu lenken und von dem Pressesprecher des Landgerichts Regensburg abzulenken. Selbst die Bedeutung des Strafrechtlers Professor Henning Ernst Müller kannten die Nachwuchsjournalisten nicht. Die SZ hatte die Kenner des Falles Mollath abgezogen, die investigativen Journalisten Olaf Przybilla und Uwe Ritzer, die ihr Buch für ein zweite Auflage auf den neuesten Stand hätten bringen können.

Landgericht Regensburg: Gustl Mollaths „Freispruch“ am 14. August 2014 durch die Vorsitzende Richterin Elke Escher. Zeichnung: © Elena Heckel

Beteiligte am Landgericht Regensburg

  • Vorsitzende der Kammer: Elke Escher [6] mit Beisitzern, an ihrer linken Seite die Berichterstatterin RiinLG Ruth Koller [7], an ihrer rechten Seite Richter Gerhard Lindner [8] und Schöffen, dazu zwei Ersatzschöffen und ganz rechts eine Berufsrichterin als Ergänzungsrichterin
  • Oberstaatsanwalt Dr. Wolfhard Meindl, zugleich Pressesprecher, Wolfhard Meindl ist wie Gerhard Strate ein starker Raucher. [9]Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl beschrieb seine Lage vor dem Mollath-Ausschuß des Bayerischen Landtags so: „Mein Auftrag war: Führe ein Wiederaufnahmeverfahren zugunsten Gustl Mollaths.“ „Ein guter Jurist kann alles in jede Richtung schreiben“, sagte Meindl vor dem Ausschuß. „Sie können Unschuldige hinter Gitter bringen, einen Schuldigen freisprechen.“ [10] und StAGrL Dr. Marcus Pfaller [11]
  • Nebenklägervertreter RA Jochen Horn vertritt Mollaths Ex-Frau.
  • Strafverteidiger Dr. Gerhard Strate, Rechtsanwältin Carolin Arnemann, Rechtsanwalt Johannes Rauwald und Gustl Mollath (RAin Carolin Arnemann verfaßt für die Verteidigung die Mitschriften der Verhandlungen.)
  • Prof. Dr. Norbert Nedopil als psychiatrischer Gutachter
  • Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger, Leiter des Rechtsmedizinischen Instituts der Universität München,[12]
  • Dipl.-Ing. (FH) Hubert Rauscher, von der Regierung für Niederbayern öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Kfz-Schäden

Fall Mollath: Zeuge wegen Meineides vor Gericht

Am Mittwoch, den 22.Februar 2017, stand in der Nürnberger Zeitung eine Kurzmeldung:

Fall Mollath: Zeuge wegen Meineides vor Gericht.
Im Justizfall Gustl Mollath kommt es zu einem weiteren Prozeß. Ein ehemaliger Zeuge in dem Verfahren gegen Mollath vor dem Landgericht Regensburg im Jahr 2014 muß sich wegen Meineides verantworten. Zudem soll der Zeuge vor dem Untersuchungsausschuß des Bayerischen Landtags uneidlich falsch ausgesagt haben, wie das Amtsgericht Regensburg mitteilte. [...]

Die NZ-Gerichtsreporterin hat ihre Notizen namentlich nicht gekennzeichnet. Ihre weiteren unwahren Behauptungen, erzeugen ein falsches Bild Mollaths und setzen den von bestimmten Medien in die Welt gesetzten Rufmord, er sei ein Frauenschläger, permanent fort.

Manche Journalisten tun so, als sei der Name des Angeklagten unbekannt. Ein Grund dafür könnte sein, den Fall als neue Nachricht zu verkaufen; denn dadurch steigen der Marktwert und der Umsatz. Ein weiterer Grund ist mit Sicherheit, daß unter Verwendung längst überholten Materials, die Öffentlichkeit desinformiert und Gustl Mollath weiterhin als Frauenschläger diskreditiert werden soll.

Wie bekannt wurde, soll der Strafprozeß am Amtsgericht Regensburg am 22./23.03.2017 beginnen, mehrere Tage sind angesetzt.

Recherchiert man im Internet, so findet man in der Süddeutschen Zeitung mit Datum vom 21. Februar 2017 18:59 Regensburg, einen ähnlichen Artikel „Neuer Prozess im Fall Mollath. Ehemaliger Zeuge muss sich wegen Meineids verantworten“ URL: http://www.sueddeutsche.de/bayern/regensburg-neuer-prozess-im-fall-mollath-1.3388988 Da steht aber als Quelle: SZ vom 22.02.2017/dpa Es handelt sich offenbar um einen privaten Anzeigeerstatter, der die Deutsche Presse-Agentur Nürnberg absichtlich falsch informierte. Auch mit einer solchen Zeitungsente läßt sich kräftig verdienen. Offenbar war bei der Deutschen Presse-Agentur Nürnberg, die es hätte besser wissen müssen. Wer ist verantwortlich für diese Presseente? Wurde gar geschmiert? Man denke an die Enthüllungen des Uwe Dolata.

Die W-Frage, wer die Strafanzeige erstattete, wird nicht beantwortet. Eine Strafanzeige Gustl Mollaths gegen Martin Maske, der ihm seine Frau ausgespannt hatte, hätte weniger überrascht.

Möchte man weitere Geschäfte mit dem Fall Mollath machen? Wer wurde für die Erstattung der Strafanzeige gegen den Freund Mollaths bezahlt? Da diese Meldung unglaublich ist, habe ich recherchiert und das Ergebnis meiner Beobachtungen in die Biographie Martin Heidingsfelders hineingesetzt:

Dominator

Welche Funktionen übt Martin Heidingsfelder im Fall Gustl Mollath aus? Ist er nur eine graue Eminenz? Oder ist er ein Ausführungsorgan Mollaths? Im Wiederaufnahmeverfahren Gustl Mollaths im Landgericht Regensburg ab 7. Juli 2014 spielte er eine dominante Rolle und zog als Medienunternehmer regelmäßig die Aufmerksamkeit der Medien auf sich.

Seit dem 60. Geburtstag Gustl Mollaths machte ich folgende Beobachtungen: Zweimal war Gustl Mollath nachweislich bei Martin Heidingsfelder zu Gast. Das eine Mal wollte ich Gustl Mollath zu seinem 60. Geburtstag gratulieren. Das andere Mal ging es um meine Biographie über den älteren Bruder Jürgen Mollath, bei dessen Beerdigung ich auf dem Südfriedhof war. Beide Gespräche vermittelte Heidingsfelder nicht. Im letzteren Gespräch verließen ihn sogar seine guten Manieren als Sproß einer Pfarrerfamilie, so daß er sich hinterher entschuldigte. Heute rief er mich an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Er lud mich zum 31. Februar 2017 zu einer Podiumsdiskussion mit Gustl Mollath im Gostenhofer Gemeinschaftshaus ein. Ich beschwerte mich, daß Gustl Mollath auf keine meiner Mails antworte, obwohl ich meinen Kopf für ihn hinhalte. Er tat geheimnisvoll; bei ihm stehe das Telefon nicht still, er habe überhaupt keine Zeit, mit mir zu sprechen; denn es kündigten sich große Ereignisse an. Über die könne er aber nicht sprechen.

Ich empfahl, Gustl Mollath möge meinen Anwalt nehmen, Prof. Dr. Ernst Fricke, Landshut. Er und meine IT-Söhne hätten mich gut vertreten. Er antwortete vage, in dieser Angelegenheit (er nannte einen Namen) habe man mir zugearbeitet. Diesbezüglich hatte er schon einmal einen „großen Deal“ angekündigt. Das war heiße Luft; denn wer sollte den Deal bezahlen? Der Historiker Ernst Deuerlein nannte dies „Deklamatorischer Leerlauf“. Schon Loriot hatte mit seiner Bundestagsrede das inhaltsleere, parlamentarische Blabla- und Walla-walla-Geschwafel vorgeführt. Die dortigen Lokführer führen das große Wort, aber stellen die Weichen nach Belieben falsch. Es gab schon einmal einen „Angela? Nein Danke“-Button. Wer bezahlte diesen? Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.

Martin Heidingsfelder weiter: Eine meiner Mails sei so „wirr“, daß wir beschlossen haben, sie nicht zu beantworten“. „Wir“ ist der Pluralis majestatis. Ich protestierte; denn die Justiz und die Presse hatten ebenfalls Gustl Mollaths Verteidigungsschrift als „wirr“ abqualifiziert, um ihn als Spinner zu diskreditieren. Als Heidingsfelder eine Antwort ablehnte, beendete ich das Gespräch. Heidingsfelder hatte mir verschwiegen, daß beim Amtsgericht Regensburg eine Strafanzeige wegen Meineids im Wiederaufnahmeverfahren vor dem Landgericht Regensburg erstattet wurde. Und er hatte mir auch verschwiegen, daß ein Wiederaufnahmeverfahren im Fall Matthias Frey im Gang sei. Darüber hat sein Freund Helmut Reister heute in der Nürnberger Zeitung auf Seite Drei berichtet. Die Seite Drei wird nicht ins Netz gestellt. Das macht nichts; denn am 24. Februar 2017 veröffentlichte Helmut Reister den Artikel auch in der Münchner Abendzeitung.

Der Pluralis majestatis „Wir“ bedeutet: 1. entweder Mollath und Heidingsfelder oder 2. Heidingsfelder allein. Auf Grund dieser Erkenntnisse ist Martin Heidingsfelder keine graue Eminenz und kein Ausführungsorgan Mollaths, sondern sein „Dominator“ und eine Art „Geheimrat“.

Dr. Martinus Luthers Freund war der Schuhmachermeister und Meistersinger Hans Sachs. Dieser berühmte Lehrherr könnte manch einen Lehrling getröstet haben mit den Worten: „Über einem Jahr wird auch aus Deinem Mist Humus!“ (mit vielen Regenwürmern). Ob Hans Sachs unter „Mist“ Drogen verstand, ist nicht bekannt. 23.02.2017, Manfred Riebe

Ehrenämter und Mitgliedschaften

Auszeichnungen

  • 2009

Fotogalerie

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen. Auch die Gemeinde Schwaig bei Nürnberg gehört zu den Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewährt deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte „5 € auf Eintritt in das Schwaiger Kulturprogramm“.

Kontakt

Ernst Seler
Reuting 7
93149 Nittenau, Ortsteil Reuting
Tel. 09436 - 762
Ernstseler(ät)aol.com

Veröffentlichungen

Monographien

  • Ernst Seler: Der Kruzifixbeschluß 1995 - Hintergründe Schriftsätze. Ein Mysteriendrama der Neuzeit. Das Buch zum Kruzifixbeschluß 1995. In: Institut für soziale Dreigliederung vom 1. Mai 2010 - dreigliederung.de - Inhalt und Vorwort
    • Ernst Seler: Das Klassenzimmer. Buchausschnitt von Ernst Seler zum Kruzifix-Urteil I - dreigliederung.org

Herausgeberschaften

Artikel in Zeitungen und Zeitschriften (Auswahl)

Vorträge (Auswahl)

Literatur

  • Astrid Reuter: Religion in der verrechtlichten Gesellschaft. Rechtskonflikte und öffentliche Kontroversen um Religion als Grenzarbeiten am religiösen Feld. Zugleich: Universität Erfurt, Habilitations-Schrift, 2012. Göttingen; Bristol, Conn.: Vandenhoeck & Ruprecht, 2014, 356 S., ISBN 978-3-525-54023-7 (Critical studies in religion, Religionswissenschaft; Band 5) - Inhaltsverzeichnis - Inhaltstext

Presse

  • Annette Ramelsberger: „Das Kreuz ist der Nerv“. Das Verdikt des Bundesverfassungsgerichts gegen Kreuze in bayerischen Klassenzimmern erschüttert das Land weit über die Grenzen des Freistaats hinaus. Politiker und Lehrer drohen mit offenem Widerstand. Um das Symbol christlichen Glaubens kündigt sich ein Kulturkampf an. Sind die Richter zu weit gegangen? In: DER SPIEGEL Nr. 33/1995 vom 14. August 1995, S. 22-32 - spiegel.de
    • Ernst Seler: Gegendarstellung zum Spiegel-Artikel: 1995 erhielt ich einen Anruf der Spiegelredaktion mit der Anfrage um ein Interview. Meine Grundbedingung war zuvor eine Gegendarstellung des Spiegels. Der Spiegel lehnte ab, es gab deshalb auch kein Interview.
Hier die von Journalisten des Spiegel erfundenen Zeilen:
„Da lief im oberpfälzischen Schwandorf die Schülerin Elina Seler, damals 6, weinend heim, weil sie Angst bekommen hatte. „Meine Tochter“, klagte der Vater Ernst Seler, „mußte auf einen 80 Zentimeter großen, nackten, blutüberströmten, toten Mann schauen, der direkt vor ihrer Nase hing.“
Gegendarstellung:
Unser Kind kam nicht weinend nach Hause. Das Kruzifix wurde vom Vater während des ersten Elternabends entdeckt. Deshalb war es den Eltern klar, warum das Kind so ernst vom Schulbesuch heimkam. Das Kruzifix in der Schule war nicht bemalt, also kein rotes Blut. Die Tochter saß in der ersten Reihe, das Symbol direkt vor ihr.
Ernst Seler, Nittenau, 4. April 2017
  • hs: Rundbriefe - eine „Gefahr für Sicherheit und Ordnung“? Dem Kruzifix-Kläger droht Entmündigung. In: Berliner Zeitung vom 25. August 1995 – berliner-zeitung.de
  • Christian Eckl: Deutschland. Kruzifix-Streit. Die Regensburger liegen über Kreuz. In: WELT N 24 Digital-Zeitung vom 25. November 2010 - welt.de
  • Karin Reimold: „Die heutige Herausforderung ist der religiöse Pluralismus“. Jörg Winter, Professor für Kirchen- und Staatskirchenrecht, sprach in Offenburg über Burka-Verbot, Kruzifix-Urteil und die Religionsfreiheit. In: Badische Zeitung vom Mittwoch, 8. Februar 2017 - badische-zeitung.de
  • NZ: Fall Mollath: Zeuge wegen Meineides vor Gericht. Im Justizfall Gustl Mollath kommt es zu einem weiteren Prozeß. Ein ehemaliger Zeuge in dem Verfahren gegen Mollath vor dem Landgericht Regensburg im Jahr 2014 muß sich wegen Meineides verantworten. Zudem soll der Zeuge vor dem Untersuchungsausschuß des Bayerischen Landtags uneidlich falsch ausgesagt haben, wie das Amtsgericht Regensburg mitteilte[...]. In: Nürnberger Zeitung vom Mittwoch, den 22. Februar 2017, S. 13 - Kurz Notiert (Die NZ-Gerichtsreporterin hat ihre Notizen namentlich nicht gekennzeichnet. Ihre weiteren Behauptungen, erzeugen ein falsches Bild Mollaths und setzen den von bestimmten Medien in die Welt gesetzten Rufmord, er sei ein Frauenschläger, permanent fort. Die W-Frage, wer die Strafanzeige erstattete, wird nicht beantwortet. Eine Strafanzeige Gustl Mollaths gegen Martin Maske, der ihm seine Frau ausgespannt hatte, hätte weniger überrascht.)
  • Helmut Reister: Matthias Frey sitzt seit 22 Jahren wegen Mordes in Haft. Gerechte Strafe oder ein Justizskandal? Matthias Frey soll vor 22 Jahren zwei Menschen ermordet haben. Seitdem sitzt er im Gefängnis, doch es gibt viele Ungereimtheiten. Jetzt will ein Rechsanwalt eine Wiederaufnahme des Falles erreichen. In: Nürnberger Zeitung Nr. 45 vom 23. Februar 2017, S. 3 - [ NZ] Im Blickpunkt
  • Helmut Reister: Neues Verfahren beantragt. Matthias Frey: Seit 22 Jahren unschuldig in Haft? Matthias Frey (48) hat sein halbes Leben hinter Gittern verbracht. Sein Anwalt glaubt nach wie vor an seine Unschuld – zu viele Ungereimtheiten gibt es in dem Mord-Fall. Jetzt könnte er Erfolg haben. In: Abendzeitung München vom 24.Februar 2017 - abendzeitung-muenchen.de
  • dpa: Mollath-Unterstützer: Prozess um Meineid vertagt. In: Nürnberger Zeitung Nr. 69 vom 23. März 2017, S. 16

Querverweise

Sachartikel


Personenartikel

Netzverweise

  • Akademie der Bildenden Künste Nürnberg - Wikipedia
  • Bauordnungsbehörde Nürnberg - Untere Denkmalschutzbehörde - nuernberg.de
  • Bund für Geistesfreiheit - Wikipedia
  • Bund für Geistesfreiheit Fürth K.d.ö.R. - bfg-bayern.de
  • Die Revolution entläßt ihre Kinder - Wikipedia
  • Posttraumatische Belastungsstörung - Wikipedia

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Strafprozeß am Amtsgericht Regensburg am 22./23.03.2017
    Sehr geehrter Herr Seler, werte Mitleser. Wie bekannt wurde, soll der Strafprozeß am Amtsgericht Regensburg am 22./23.03.2017 gegen einen angeblich Unbekannten beginnen, der im Wiederaufnahmeverfahren Gustl Mollaths vom 7. Juli 2014 ff. einen Meineid geleistet haben soll. Mehrere Tage sind angesetzt. Herr Seler, bei der Fortsetzung des Falles Gustl Mollath vor dem Amtsgericht Regensburg habe ich Sie wegen Ihrer bisher gezeigten detaillierten Kenntnisse und wegen Ihrer Hellsichtigkeit als herausragenden Prozeßbeobachter ausgewählt. Zu diesem Zweck habe ich unter „Querverweise“ zahlreiche Testaufgaben für Sie zusammengestellt, :-) darunter neu: Ministranten in Franken und Drogenabhängigkeit in Franken. :-) Daß Sie an Ihrer eigenen Biographie nicht mitwirken wollen, ist aller Ehren wert. In der Wikipedia verwandten die oberschlauen bezahlten Löschakrobaten, die eine Sockenpuppenfarm einrichteten, ein Dutzend bis zu fünf Dutzend Sockenpuppen, gemeint sind Menschen ohne Gesicht oder solche, die sich hinter einer Maske verbargen, im Klartext unter anderen Nodutschke und Unscheinbar, bei denen schon die Pseudonyme genug aussagten, mehr natürlich ihre Taten. Sie verwandten mit gespielter Empörung gern das Schlagwort „Selbstdarsteller“ als „Argument“, um eine Biographie zu löschen, auch wenn die Selbstbiographie mit Quellen bestens belegt war. Inzwischen weiß man, daß solche Antifa-Löschagenten von Führungsoffizieren für „politisch korrekte“ Zwecke eingesetzt, gelenkt und bezahlt wurden. Gegen ein „Selfie“ ist heute auch nichts einzuwenden. Aber damals ließ man sich von solchen vornehmlich Ostberliner oder Hamburger Löschagenten und ihren Begleit-Trollen täuschen und beeindrucken. Sogar Professoren ließen sich von solchen 68ern, wie Joschka Fischer und Gerhard Schröder, und ihren Totschlagparolen wie „Schlagt die Germanistik tot, färbt die Blaue Blume rot“ und „Sit-ins“ beeindrucken und befürchteten schlagkräftige Stasimethoden. Sie beschäftigten Bundeswehr-Unteroffiziere als Personenschützer so wie etwa Professor Oswald Hahn in Nürnberg Volker Müller (Dipl.-Hdl.); denn die RAF griff zu noch schlimmeren Stasi-Methoden, sie brachte ihre Gegner einfach um. Doch einem Mann wie Ernst Seler, der für Fairneß bekannt ist, geht es gegen seine Ehre, daß er an seiner eigenen Biographie direkt mitarbeiten soll, auch wenn heutzutage Autobiographien und Lebenserinnerungen wie die von Joachim Gauck auf der Frankfurter Buchmesse Bestseller waren obwohl Ghostwriter mitwirkten, weil es trotz großen Redetalentes oder gar Anflügen von leichter Legasthenie oft an Schriftgewandtheit mangelte. Dann diktiert man eben seiner schriftstellerisch begabten Sekretärin, die die sprachlichen Unebenheiten ausbügelt. So machte es auch der Märchenerzähler Hans Zehetmair. Oder man läßt sich verkabeln und klemmt sich wie die Moderatoren, zum Beispiel Günther Jauch und Sänger oder wie die bekannte WiSo-Oma kleine Männchen in die Ohren als Sender und Empfänger. Souffleusen, wie sie früher die Schauspieler brauchten, oder Prompter, von denen die Fernsehansager ablesen, welche Texte auch immer man ihnen vorgibt, braucht man dann nicht. Man fragt sich auch, ob Oberstaatsanwalt Dr. Wolfhard Meindl bei seinem viereinhalbstündigen Plädoyer womöglich einen kleinen Mann mit der Stimme eines Hasso Nerlich im Ohr hatte.  Im Nachhinein könnte man sich auch fragen, ob nicht auch ein Chefreporter hin und wieder bei seinen Interviews verkabelt war, etwas was früher noch nicht zu den Stasimethoden gehörte. Aber das Verwanzen von Zimmern gehörte schon damals zum Handwerkszeug aller Geheimdienste. Manfred Riebe, 02.03.2017
  2. Das Amtsgericht Regensburg behindert die freie Berichterstattung
    Ich, Manfred Riebe, der Betreiber des NürnbergWiki hatte vor, die Strafprozeß-Verhandlungen gegen einen Mollath-Freund vor dem Amtsgericht Regensburg zu besuchen: Az.: 23Ls151Js 25769/14. Ich stellte mich der sehr freundlichen Pressesprecherin Dr. Barbara Pöschl, Tel. 0941 - 2003 - 555, vor. Sie nannte auf Anfrage als Vorsitzenden Richter Dr. Alexander Guth und als Staatsanwalt den aus dem Wiederaufnahmeverfahren Gustl Mollaths bekannten Stellvertreter des Oberstaatsanwalts Dr. Wolfhard Meindl, Herrn Pfaller. Ansonsten lehnte sie weitergehende Auskünfte ab. Ich sagte, daß ich schwerbehindert sei und außerdem die Pflegestufe 1 habe. Ich sei seh-, steh- und gehbehindert und benötige neben mir eine kräftige Pflegeperson, die meine Unterlagen und einen Klapprechner trage. Aber ich hätte mit meiner Pflegeperson unter unzumutbaren Bedingungen morgens in Eiseskälte ausharren müssen. Ich hätte mir eine Blasen-, Nieren- oder Lungenentzündung holen können. Sie konnte mir kein geheiztes Wartezimmer zur Verfügung stellen. Ich schlug der Pressesprecherin vor,
    man möge mir doch den gleichen Zugang wie den Rechtsanwälten öffnen.
    Das überstieg offenbar ihre Kompetenzen. Ich bedauere die wirklich sehr freundliche Pressesprecherin, weil sie nur eine Marionette sein darf. Erfahrungsgemäß muß erst die Bürokratie des Justizministeriums und der diesem untergeordnete Generalstaatsanwalt zustimmen. Man erinnere sich, daß der damalige Generalstaatsanwalt Hasso Nerlich seinerzeit den Regensburger Pressesprecher Dr. Wolfhard Meindl entmachtete, als er nicht so agierte, wie er es wollte und zahlreiche Rechtsbeugungen seitens der Justiz festgestellt hatte. Er gab bekannt, daß nunmehr er, Hasso Nerlich, die Funktion der Berichterstattung an die Presse übernehme. Auch diesmal dürften beim Amtsgericht Regensburg die Alarmglocken geläutet haben. Man zieht sich in einem solchen Fall erfahrungsgemäß stillschweigend auf die Grundsätze der Bürokratie zurück:
    „Das haben wir noch nie so gemacht, das haben wir schon immer so gemacht. Da könnte ja jeder kommen!“
    Ich war viele Jahre Vertrauensmann der Schwerbehinderten bei der Stadt Nürnberg und bin seitdem Mitglied des VdK, mit dem ich gut zusammenarbeitete. Beim Amtsgericht Regensburg gilt das Sozialgesetzbuch und das Grundgesetz für Behinderte offenbar nicht. Es müßte eigentlich eine Personalvertretung und eine Schwerbehindertenvertretung geben, die dafür sorgen, daß nicht nur für Barrierefreiheit des Justizpersonals gesorgt wird, sondern auch für das Volk als Souverän, und für verkürzte Wartezeiten der Bürger, insbesondere für Behinderte, so daß diese eine Behindertentoilette aufsuchen können. Der Einlaß für alle in einen Wartesaal, in dem man Nummern ziehen kann, wäre angemessen. Solange dies nicht möglich ist und Bürger wie Untertanen, ja Gesinde und Bittsteller in einem Obrigkeitsstaat, behandelt werden, ist kein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat vorhanden und kann keine ordnungsgemäße Rechtsprechung stattfinden: Muff von tausend Jahren unter den Talaren? Wo sind die Kontrollorgane für eine selbstherrliche Justiz, die Bürger zu Befehlsempfängern der Obrigkeit degradiert und herabwürdigt und einen Popanz potentieller Krimineller und Gefährder aufbaut, obwohl alle vorhergehenden Mollath-Prozesse friedlich und zivilisiert abliefen? Wer allerdings Angst vor Demonstrationen und Plakaten hat, könnte ein schlechtes Gewissen haben, weil sein Tun und Unterlassen entlarvt und angeprangert werden könnte. Doch in Bayern sind manche Gerichte offenbar ein rechtsfreier Raum, in dem nur gilt, was der Präsident oder der jeweilige Vorsitzende Richter autoritär anordnet, auch wenn es rechtswidrig ist. Dr. jur. Wilhelm Schlötterer hat dies frühzeitig erkannt. Die Grundsätze der Gleichbehandlung Behinderter und der Grundsatz der Öffentlichkeit der Verhandlung sind nicht gewährleistet. Behinderte werden ausgegrenzt. Sie dürfen auch ihre Hilfsmittel nicht benützen. Die sehr höfliche Pressesprecherin Frau Dr. Pöschl genehmigte, daß ich Plätze für mich als Behindertem und für meine Pflegeperson in Türnähe erhalten könne, um schnell die Toilette aufsuchen zu können. Als Behinderter müsse ich nicht aufstehen, wenn das Gericht erscheine und müsse auch nicht meine Mütze abnehmen. Sie sprach dann von einer sitzungspolizeilichen Verfügung, wonach alle Laptops bei den Wachtmeistern abgegeben werden müßten. Da ich nicht mitschreiben kann, hätte meine Pflegeperson das elektronische Schreibgerät abgeben müssen. Heute berichtet Helmut Reister in der Nürnberger Zeitung von weiteren Entmündigungsmaßnahmen. Das sind alles Abschreckungsmaßnahmen, die einen Revisionsgrund darstellen. Ich bitte, ins Protokoll aufzunehmen, daß ich in bezug auf die Verkündung des Urteils „Im Namen des Volkes“ in meinem Namen keine Entscheidung ergehen darf; denn ich bin ein Teil des Volkes und kann diesem rechtwidrigen Tun und Unterlassen nicht zustimmen.
    Als ich gestern ein zweites Mal anrief, hatte sich vermutlich herumgesprochen, daß Manfred Riebe, der Betreiber des NürnbergWiki einen Sitzplatz bei den Journalisten begehre. Frau Dr. Pöschl verlangte plötzlich einen Presseausweis. Ich bin aber ein Historiker und Lehrer, der ähnlich wie ein freier investigativer Journalist recherchiert, der mitunter auch deren Methoden anwendet, aber im Gegensatz zu angestellten Journalisten die Artikel im NürnbergWiki wissenschaftlich mit Quellen belegt. Ich habe keinen Presseausweis, weil ich von niemand ein Zeilenhonorar haben will. Ich stellte meine Artikel Zeitungen und Zeitschriften kostenlos zur Verfügung. Die Bezeichnung „Pressesprecher“ ist im IT-Zeitalter antiquiert und könnte geändert werden zum Beispiel in „Mediensprecher“; denn es werden alle Medien mit Informationen versorgt. Ich aber arbeite als pensionierter Beamter schon immer ehrenamtlich ohne Gewinnerzielungsabsicht bzw. ohne Honorar, da Geschichtsforschung mein Hobby ist, und habe deshalb erhalten die Ich beobachte aber, daß räuberische Wikipedianer und Journalisten meine Arbeiten für ihre Artikel verwenden. Die Plagiate durch anonyme Wikipedianer bezeichne ich im NürnbergWiki als „Kategorie:WikipediaPlag“. Auf jeden Fall kann ich niemand empfehlen, an dem Verfahren vor dem Amtsgericht Regensburg teilzunehmen. Indizien sprechen dafür, daß der Prozeß nach einem Theater-Drehbuch ablaufen soll, mit dem Ziel, durch eine Schmutzkampagne von eigenen Verbrechen abzulenken und zu erreichen, daß jemand wegen Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft genommen wird. Das sind natürlich nicht die Verantwortlichen für dies Theater. Manfred Riebe, 22.03.2017
  3. * Buchauschnitt von Ernst Seler zum Kruzifix-Urteil II: Das psychiatrische Gefängnis (2004). In: Institut für soziale Dreigliederung - dreigliederung.org
  4. Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (MVGN), bestätigt durch die Bauordnungsbehörde Nürnberg - Untere Denkmalschutzbehörde - nuernberg.de, frühere Bezeichnung: Hochbauamt, am 08.03.2017
  5. * Karin Reimold: „Die heutige Herausforderung ist der religiöse Pluralismus“. Jörg Winter, Professor für Kirchen- und Staatskirchenrecht, sprach in Offenburg über Burka-Verbot, Kruzifix-Urteil und die Religionsfreiheit. In: Badische Zeitung vom Mittwoch, 8. Februar 2017 - badische-zeitung.de
  6. Elke Escher (* 1964), ab 01.10.1995 Richterin am Landgericht Regensburg, ab 01.12.2006 als Richterin abgeordnet an das Oberlandesgericht Nürnberg. Quelle: http://www.vaeternotruf.de/landgericht-regensburg.htm
  7. Ruth Koller (* 1978), ab 01.11.2007 Richterin am Landgericht Regensburg, ab 01.02.2005 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Nürnberg. 2006 unter dem Namen Ruth Schmid. Quelle: http://www.vaeternotruf.de/landgericht-regensburg.htm
  8. Gerhard Lindner (* 1963) - Richter am Landgericht Regensburg (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 01.03.1994 als Richter am Amtsgericht Regensburg aufgeführt (Familiengericht?). Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 ab 01.03.1994 als Richter am Landgericht Regensburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Quelle: http://www.vaeternotruf.de/landgericht-regensburg.htm
  9. * Wolfhard Meindl, Oberstaatsanwalt - gustl-glossar.de/
    * Wolfhard Meindl (* 1956), Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Regensburg (ab 17.09.2001, ..., 2012) - 2010, ..., 2012: Pressesprecher bei der Staatsanwaltschaft Regensburg. In: Väternotruf informiert zum Thema Staatsanwaltschaft Regensburg - vaeternotruf.de
  10. * Beate Lakotta: Alles auf Anfang. Ab nächster Woche findet in Regensburg das Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath statt. Er hat angekündigt, seine Unschuld zu beweisen. In: DER SPIEGEL Nr. 27 vom 30. Juni 2014, S. 30 f. - http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127862076.html
  11. * Dr. Marcus Pfaller http://www.justiz.bayern.de/gericht/olg/n/studiosi/02301/index.php
    • Markus Pfaller (* 1972) ab 01.02.2002 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Regensburg. Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Regensburg (ab 01.05.2008, ..., 2012). In: Väternotruf informiert zum Thema Staatsanwaltschaft Regensburg - vaeternotruf.de/
  12. * Prof. Dr. med. Wolfgang Eisenmenger - rechtsmedizin.med.uni-muenchen.de

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