Günter Stössel

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Günter Stössel (* 2. August 1944 in Nürnberg) ist Diplom-Ingenieur (FH), Liedermacher, fränkischer Volkssänger, Folk-, Blues- und Ragtime-Gitarrist, Schriftsteller, Mundartdichter und Kabarettist. Er wuchs in Fürth auf, lebt aber seit 1971 wieder in Nürnberg. Regional bekannt wurde er durch seine fünf Bände „Nämberch English Spoken“ und als Funkplauderer bei Radio F.

Günter Stössel
Foto: Riedel

Leben und Wirken

Stössel Fränggisch Wördderbichla .jpg

Name

Der Urgroßvater schrieb sich noch „Stöhsel“. Sein Vater schrieb sich Fritz „Stößel“. Der Nürnberger Standesbeamte machte einen Schreibfehler. Er hatte wohl kein Eszett auf der Schreibmaschine, und so entstand die Schreibweise „Stössel“. Der Vater war Schreiner. Er kehrte schwerkriegsbeschädigt aus dem Krieg heim.

Jugend und Schulzeit

Vom vierten bis zum 26. Lebensjahr wohnte Günter Stössel in Fürth. Er besuchte dort die Pestalozzi-Schule und dann die Knaben-Oberrealschule an der Kaiserstraße in Fürth, heute Hardenberg-Gymnasium. Seine Begabung als Alleinunterhalter zeigte sich, als er bereits als 14jähriger bei seiner Konfirmation die Gäste mit Gitarre und Liedern von Harry Belafonte unterhielt. 1965 machte Stössel das Abitur.

Günter Stössels Deutschlehrer Herbert Maas

An der Oberrealschule in Fürth (seit 1966 Hardenberg-Gymnasium) war der Mundartforscher Dr. Herbert Maas Ende der 50er Jahre etwa in der 3./4. Klasse für zwei Jahre Stössels Deutschlehrer und Klassenleiter. Maas notierte sich auch während des Unterrichts ab und zu neue Mundartwörter. Das gefiel Stössel, so daß er ihm auch Jahrzehnte später gelegentlich neue Wörter für Maas’ Mundartwörterbuch lieferte - immer – wie von Maas gefordert – mit Angabe einiger Gewährspersonen. In sein Nürnberger Wörterbuch Wou die Hasen Hoosn und die Hosen Huusn haaßn, 4. Auflage 1983, schrieb Maas im Februar 1984 als Widmung hinein: „Herrn Günter Stössel mit herzlichem Dank für die Mithilfe.“ In der 6. Auflage 1992 führt Maas in seiner Danksagung für umfangreiche Beiträge auch Günter Stössel auf (S. 294). Umgekehrt durfte Stössel für sein kleines „Fränggisch' Wördderbichla“ (1991) aus „Wou die Hasen Hoosn und die Hosen Huusn haaßn“ 500 Mundartwörter übernehmen.

Studium und Beruf

1966/67 absolvierte Stössel ein Industriepraktikum bei der MAN AG in Nürnberg. Von 1967 bis 1970 studierte er am Georg-Simon-Ohm-Polytechnikum in Nürnberg Maschinenbau und schloß sein Studium als Diplom-Ingenieur (FH) ab. Von 1970 bis 1988 war Stössel als Projektingenieur bei der Siemens Kraftwerk-Union AG in Erlangen tätig, seit 1978 als Technischer Redakteur.

Liedermacher und Schriftsteller

Nebenberuflich trat Stössel seit 1974 öffentlich als Liedermacher mit Blues, Folk und Ragtime auf, unterlegt mit fränkischen Mundarttexten und Dialektliedern. Hierfür verfaßte er eigene Lieder und Texte in der Art des Mundart-Kabaretts. Seine Stücke haben meist fränkische Texte, etwa: „Alde, laß dein Dopf an der Wend, wir genner heud ins Resdorend“ (nach der Melodie von Alices Restaurant).

Nach fast 20jähriger beruflicher Tätigkeit als Maschinenbau-Ingenieur machte Stössel sein Hobby zum Beruf und war seit 1989 selbständiger Liedermacher, Musiker und Schriftsteller mit öffentlichen Auftritten. Er tritt am liebsten im kleinen bis mittleren Rahmen auf, z.B. in Musikclubs, in Gasthäusern, Kulturläden, Kleinkunstbühnen und in nicht allzu großen Sälen. Zwischen seinen Songs trägt er gern eigene Gedichte und Texte vor und spontanes „Zwischendurch-Gschmarri, das meistens durch Zwischenrufe aus dem Publikum provoziert wird. - Stössel nahm achtmal am Nürnberger Bardentreffen teil. [1]

Der Schriftsteller und Mundartdichter

Bekannt wurde Günter Stössel durch seine Dialektdichtung in zahlreichen, auflagenstarken Veröffentlichungen in Broschüren- und Buchform als Langspielplatten, CDs und Musikkassetten. Seine fünf Bände „Närmberch English Spoken“, sein Mundart-Wörterbuch „Fränggisch' Wördderbichla“ und seine populärwissenschaftlich geprägte Streitgeschichte zwischen Nürnberg und Fürth „Nürnberg bei Fürth“ wurden Bestseller. Zu erwähnen sind außerdem fünf MCs und vier CDs, ein Gedichtband, ein Songbuch.

Zuletzt übersetzte Stössel im Rahmen der Asterix-Mundartreihe zwei Bände in den fränkischen Dialekt und Texte von Wilhelm Busch und des Nürnberger Mundartdichters Johann Conrad Grübel in den heutigen Nürnberger Stadtjargon. Günter Stössel hielt am 14. Mai 2003 beim Pegnesischen Blumenorden einen Vortrag über Johann Conrad Grübel. Grübel wurde am 7. November 1808 in den Pegnesischen Blumenorden als 284. Mitglied hinzugewählt, also vor rund 200 Jahren.

Stössel arbeitete mehrere Gedichte Grübels dergestalt um, daß er den heutigen Lautstand des „Nürnberger Stadtjargons“ anstelle des stark nordostbairischen Grübel-Dialekts herstellte und ungebräuchlich gewordene Wendungen ersetzte. Stössel bezeichnete Grübel als Erfinder der schriftlichen Mundartdichtung überhaupt, noch früher als Johann Peter Hebel. (Nicht gerechnet werden dabei Aufzeichnungen von Liedern und Geschichten, die bereits mündlich im Umlauf waren, und dialektbeeinflußte Dichtungen früherer Epochen.) [2]

Sprachkritik und Sprachpflege

„Die Rechtschreibreform ist ja völlig in Ordnung … wenn man weder schreiben noch lesen kann!“ (Loriot)
Siehe: Schreiben und Lesen

Werner Kügel beurteilt Günter Stössel als „einen jahrzehntelang geschätzten Künstler der prägnanten Sprüche, einen Mundart-Liedermacher mit vielen zitablen Einfällen auf der Grundlage scharfer Beobachtung seiner Mitmenschen“. Günter Stössel erweise sich in seiner über 600mal ausgestrahlten Rundfunk-Kolumne „Schmarrer-Egg“ und als Mitarbeiter im Sprachpflegeausschuß des Pegnesischen Blumenordens immer wieder als genauer Kritiker unbedachter Sprachschlampereien. [3] In einer Sprachausschußsitzung „Zur Sprachpflege“ ging es um die verbreitete Einstellung, in der Sprachgeschichte sei ohnehin „alles im Fluß“. Günter Stössel glossierte dies, man könne das auch so ausdrücken, daß „alles den Bach hinuntergeht“. [4] Zur Getrenntschreibung habe Günter Stössel ein „herausforderndes Beispiel“ gebracht: Wenn man schon „Land auf, Land ab“ schreiben solle, warum dann nicht „über Haupt“ statt „überhaupt“? [5]

Obwohl Stössel die Rechtschreibreform ablehnt, sagt er, er habe keine Probleme mit der neuen ss-Schreibung. Somit grüßt er inkonsequent ausgerechnet den Geßlerhut der Rechtschreibreform, die ss-Schreibung. Dies erscheint als ein Kompromiß, den auch der Rechtschreibreformer Peter Eisenberg entgegen seinen eigenen ablehnenden wissenschaftlichen Argumenten einging, eine Konzession an die Medien, die den Vorgaben der Deutschen Presse-Agentur ungeprüft folgten. Der Rat für deutsche Rechtschreibung e.V. lehnte 2004 Eisenbergs Kompromißvorschlag der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als „Schreibung zweiter Wahl“ ab.

Günter Stössel unterstützt zusammen mit Helen Jungkunz, Renate Schmidt, Oscar Schneider, Hermann Glaser und Godehard Schramm das Sprachbündnis Franken, eine gemeinsame Initiative des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) und der Senioren-Initiative Nürnberg (SIN). Das Sprachbündnis Franken kritisiert, daß die deutsche Sprache vor allem in Wirtschaft, Medien und Wissenschaft, sogar im Inland, zunehmend durch Englisch ersetzt werde. Günter Stössel sagte dazu: „Fremdwörter sind wie Schlaglöcher auf Straßen: Man sollte sie kennen, um ihnen elegant ausweichen zu können. Ein passendes deutsches Wort gibt es (fast) immer.“

Kolumnist im Rundfunk

Stössel Schmarrer-Egg.jpg

Stössel ist ein Rundfunkliebhaber. Wenn er als Liedermacher und Schriftsteller arbeitet, trägt er gern Funkkopfhörer. Selbst Fernsehsendungen „hört“ er, wie er sagt. Er brauche keine Bilder.

Stössel war auch freiberuflicher Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks. Schon in den neunziger Jahren war er u.a. auch in einer der beliebtesten Unterhaltungssendereihen des Bayerischen Rundfunks: „Das Bairisch Herz. Heiteres und Besinnliches in Worten und Liedern“ mit Beiträgen in den fränkischen Ausgaben vertreten. [6]

Seit 1989 ist Stössel freier Mitarbeiter des Privatsenders Radio F im Funkhaus Nürnberg, Ulmenstraße. Als Funkplauderer gestaltet Stössel das Schmarrer-Eck mit schon weit über 600 Folgen. Diese eigene regelmäßige Kolumne „Schmarrer Egg“ ist in eine zusammenhängende Sendefolge eingebaut und wird seit vielen Jahren regelmäßig zwischen 8 und 9 Uhr an Samstagen und Sonntagen von Radio F gesendet. Auch dort hat Günter Stössel schon öfter Beobachtungen zur Sprachpflege angestellt. Zum Beispiel erhielt Günter Stössel am 29. Januar 2004 aus der Hand des Nürnberger Oberbürgermeisters Ulrich Maly den Sonderpreis der Mittelfränkischen Medienbetriebsgesellschaft mbH für seinen Beitrag „Okay“ als 442. Sendung seiner Serie „Schmarrer Egg“ in Radio F.

In diesem Beitrag war er auf sympathisch mundartliche Weise der Frage nachgegangen, worauf diese weltweite Zustimmungsfloskel „Okay“ zurückgehe. Dabei hatte er seine genaue Nachforschung mit unaufdringlicher, humorvoller Aufklärung des Publikums verbunden, so daß sein „lustiger Beitrag“ zu einer „amüsanten Vermittlung von Wissenwertem, oft vergeblich Nachgefragtem“ wurde.

Aussprüche

  • Man kann so weit links sein, daß man schon wieder rechts ist und umgekehrt.
  • Der Duden war ein Nachschlagewerk und ist nun zu einem Vorschlagewerk verkommen.
  • Mit der Rechtschreibreform geht man nun Land auf Land ab hausieren, wobei ich mich frage: Stimmt das denn über Haupt?

Auszeichnungen

  • 2002 Kulturpreis des Kulturforums Franken
  • 2004 Medienpreis der mittelfränkischen Medienbetriebsgesellschaft: Comedy-Preis für sein „Schmarrereck“ bei Radio F [7]
  • 2005 Hörfunkpreis der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) für den besten Beitrag in der „Kategorie Unterhaltung/Comedy“, Sprachglosse „Schmarrer-Egg“, Funkhaus Nürnberg (Radio F) [8]
  • 2009 Ehrenkreuz des Pegnesischen Blumenordens
  • 2010 Baßd scho-Preis anläßlich Radio F feiert 10 Jahre „Horch zu - Schau hi“, Jubiläumsabend am 24. Oktober 2010 im Stadttheater Fürth - radiof.de/mediathek
  • 2010 Frankenwürfel [9]
  • 2012 Goldener Nürnberger Trichter am 5. Februar 2012

Ein Frohes Weihnachtsfest 2017 und ein gutes Neues Jahr

Jo Niklaus: Ein Frohes Weihnachtsfest 2017 und ein gutes Neues Jahr. Kommentar: Nicht nur an einen Nürnberger Rauschgoldengel dachte die Künstlerin, sondern auch an den Nürnberger Trichter. Und da sie auch ein „gutes Neues Jahr“ wünscht, gilt ihr Bild auch für das ganze Jahr 2018 bis zu Weihnachten und Silvester 2018. Manfred Riebe, 23.12.2017

Fotogalerie

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen.

Kontakt

Günter Stössel
Harrichstraße 9
90408 Nürnberg
Tel. 0911 35 92 03
Guenter-Stoessel(ät)t-online.de

Werke

Bücher

  • Nämberch English spoken. Sprachbasteleien für Hiesige und Zugereiste. Nürnberg: Böckel
    • Teil 1: 9. Auflage, 1975, 10 Bl. (Autoren in der Plakaterie; Nr. 19)
    • Teil 2: 1976, 20 S. (Autoren in der Plakaterie; Nr. 22)
    • Teil 3: 1. Auflage, 1981, 51 S., ISBN 3-88469-026-4 (Autoren in der Plakaterie; Nr. 46); 6. veränderte Neuauflage, Verlag Matthias Böckel, 1990, 44 S., ISBN 3-87191-136-4 (Nürnberger Schriften; 3)
    • Teil 4: Helmut Seubert Verlag, 1993, 93 S., ISBN 3-87191-188-7 (Nürnberger Schriften; 7)
  • The best of Nämberch English spoken. Cadolzburg: Ars Vivendi, 2002, 99 S., ISBN 3-89716-372-1; 2. Auflage, 10/2003
    • Rezension von st (= Gerhard Stapf): Wall uns is Gschmarri so schnell nedd ausgehd. In: Nürnberg Heute, Zeitschrift für alle, die Nürnberg mögen, Hrsg.: Stadt Nürnberg, Heft Nr. 73, November 2002, Winter 2002/03, S. 76
  • Wenns der's glabsd. Gedichte, Texte und Sprüche im Nürnberger Dialekt und Stadtjargon. Collagen von Jürgen Ritter. Nürnberg: Plakaterie GmbH, 1977, 60 S. (Autoren in der Plakaterie; Nr. 31); 2. Auflage, 1979
  • Songbuch. [Liedersammlung aus den Langspielplatten „Schdrohwidwer-Blues“, „Globetrottel-Rag“, „Franken Song“]. Nürnberg: Plakaterie, 1979, 68 S., ISBN 3-88469-015-9 (Reihe Plakaterie: Songbuch)
  • Fränggisch' Wördderbichla. 500 Ausdrücke aus dem Nürnberger Raum. München: Ludwig, 1991, 63 S., ISBN 3-7787-3389-3
Umschlagentwurf:
Toni Burghart
  • Maximilian Kerner, Günter Stössel: Max und Moritz / Die fromme Helene, aff fränggisch. Illustrator: Wilhelm Busch. 2. Auflage. Cadolzburg: ars vivendi, 2001, 160 S., ISBN 3-89716-220-2
  • Günter Stössel und Christian Groß: Di Haibtling' raffm's raus! Der Kampf der Häuptlinge, Asterix aff fränggisch. Asterix Mundart, fränkische Ausgabe. 6. Auflage. Mundart-Büchle 9. Berlin: Egmont Ehapa Verlag GmbH, 2002, 48 S., ISBN 3-7704-2253-8
  • Günter Stössel, Christian Groß, Manfred Groß: Asterix und es Gscheiderlä - Asterix und Maestria. Asterix aff fränggisch 2. Asterix Mundart, fränkische Ausgabe. Mundart-Büchle 29. Berlin: Egmont Ehapa Verlag GmbH, 2002, 48 S.
Stössel Wilhelm Busch.jpg
  • Nürnberg bei Fürth. Eine städtegeschichtliche Zoff-Sammlung unter dem Blickwinkel: „Soochermal - du bisgwieß vo Färdd?“. Mit Illustrationen von Toni Burghart. Nürnberg: Böckel, 1992, 117 S., ISBN 3-87191-173-9 (Nürnberger Schriften); 4., überarb. Auflage. Nürnberg: Verlag Edelmann, 2004, 192 S., ISBN 3-87191-323-5; Verlag Matthias Böckel
  • My War Left. Nämberch English spoken. Jubiläumsausgabe: 30 Jahre Verkaufserfolg für „Nämberch English spoken“. Mit farbigen Illustrationen von Kurt Neubauer. Nürnberg: Verlag Edelmann, 2010, 108 S., ISBN 978-3-87191-335-8
  • Wilhelm Busch aff fränggisch. Zweisprachige Ausgabe. Band 2: Maler Klecksel und Balduin Bählamm. Nürnberg: Verlag Edelmann, 2013, 296 S.
    • Rezension von mko: Wenn das Kapitel zum „Gsetzla“ wird. Vom Maler und vom Dichter: Günter Stössels neues Wilhelm-Busch-Buch auf Fränkisch. In: Nürnberger Zeitung Nr. 3 vom 4. Januar 2014, S. 37 - Mehr Nürnberg - [ NZ]

Tonträger

Schallplatten

  • Schdrohwidwer-Blues, Schallplatte. Hiltpoltstein: Erlkönig-Schallplatten (Später Castle Records), unter Leitung von Jonas Porst, Toningenieur Manfred Neuner, 1975
  • Globetrottel-Rag, Schallplatte. Hiltpoltstein: Erlkönig-Schallplatten (Später Castle Records), 1976
  • Franken-Song, Schallplatte. Hiltpoltstein: Erlkönig-Schallplatten (Später Castle Records), 1979
  • I mechd ned wissn ..... Drei Nürnberger Dichter lesen aus eigenen Werken: Klaus Schamberger, Günter Stössel und Fitzgerald Kusz. 1 Schallplatte: 33 UpM, Stereo. Hiltpoltstein: Erlkönig-Schallplatten, 1980; Stuttgart: Intercord, 1980 (?). Auch erhältlich als Tonkassette, Best.-Nr. ERL 5005 MC
  • Rudi Madsius & Streetlife: »Düsenclipperhocker«. Schallplatte. Songtexte & Rap: Günter Stössel, 1984
  • Lebend im Konzert, Schallplatte, 1986
  • Af Nämberch nei, Schallplatte. Lauf an der Pegnitz: KB-music Klaus Back, Tonstudios, und Christine Bayer, 1990

CDs

  • Radio Schmarrer-Egg, ausgewählte Rundfunkglossen bei Radio F, 1989-97
  • Günter Stössel änd fränds: Af Nämberch nei: 1. Af Nämberch nei, 2. Lou'mer's läiber gäih-! 3. Haus vom Meier's Gerchla, 4. Muggnbaddscher, Sunnabrand, 5. Globetrottel Rag, 6. Aus Nämberch naus, 7. Dou schdäihd a Haus in Gost'nhuf, 8. A Liebeslied wär's beinoh worn, 9. Sooch - des is ned woahr, 10. Du sollsd a braver Bärcher sai, 11. Kardang'lenk und Ausbuffdupf. - CD
  • Das Beste aus meinen 3 LPs. Eine Auswahl aus den LPs „Schdrohwidwer Blues“, „Globetrottel Rag“ und „Franken Song“: 1. Alde, laß dein Dopf an der Wend, 2. Goldbach City, 3. Weihnachtslied, 4. Kandidaten Blues, 5. Globetrottel Rag, 6. Leg mer an Strohsack vur dei Tür, 7. Manchmol könnt i greina wäi a Sau, 8. Dei Nachbar, 9. Cocaine, i glaab i spinn, 10. Nachtgiger strolling along, 11. A Liebeslied wärs beinah worn. – CD
  • Franken-Song. Ein etwas anderes Frankenlied, 1806-2006, CD
  • Wilhelm Busch «aff fränggisch», Doppel-CD, 2008, Edelmann-Verlag
  • „Horch zu... Die Zweite“. Die 2. CD von Radio F mit Musik aus Franken, 2010. Darin Günter Stössel: Kardanglenk und Ausbuffdupf - im Netz

Videos

  • NZ-Fränkisch mit Günter Stössel. Sprachkünstler erklärt, warum Franken als mumpflig gelten. In: Nürnberger Zeitung vom 15. Februar 2011 - NZ
  • Julia Hofmann: Günter Stössel spielt Gitarre und singt dazu selbstgeschriebene, fränkische Lieder. Nun wagt sich der Musiker an den Meister des geschliffenen Wortes und übersetzt die Reime von Wilhelm Busch ins Fränkische -- natürlich in Reimform. In: Bayerischer Rundfunk, veröffentlicht am 03.03.2014 - ardmediathek.de

Presse

  • Der Barde Günter Stössel: Nürnbergs Er-Volkssänger. In: Nürnberger Nachrichten vom 8. September 1976
  • cbl: Stössel empfiehlt Renate Künast die Bauernfeindstraße. In: Hilpoltsteiner Kurier vom 26. September 2003
  • wr: Mundartsänger Günter Stössel strapazierte die Lachmuskeln seiner Zuhörer. Amüsanter Sprachunterricht. Die ‚Übersetzungen’ vom Fränkischen ins Englische kamen im „Zwinger“ bestens an. In: Roth-Hilpoltsteiner Kurier vom 27. September 2003, S. 4
  • Eva Kettler: Günter Stössels 600. Sprachglosse. „Gschmarri“ für die grauen Zellen. In: Nürnberger Zeitung vom 25. Februar 2006
  • Birgit Nüchterlein: Kommoder Filzpantoffel der Sprache. „Aff fränggisch“: Günter Stössel über Wilhelm Busch und die Spielwiese Mundart. In: Nürnberger Nachrichten vom 15. November 2006 - NN
  • Clemens Helldörfer: Günter Stössel erfand das legendäre „Närmberch-Englisch“. „Zoo a blade sin - des buggy fie net!“ In: Nürnberger Zeitung Nr. 28 vom 3. Februar 2007, Nürnberg plus, S. + 1 - NZ mit Fotografie
  • eB: Günter Stössel bei den »Kirchehrenbacher Kulturwochen«. In: Wiesentbote vom Mittwoch, 7. November 2007 - im Netz
  • gr: Sprachviecherei. Stössel überträgt. In: Erlanger Nachrichten vom 4. Februar 2010 - EN
  • Julia Ruhnau: Wenn der „Giecher freckt“. In: Der Bote vom

8. Oktober 2010 - n-land.de

  • Laudatio von Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer für Günter Stössel zur Verleihung des Frankenwürfels am 11.11.2010 in Bad Windsheim - Regierung von Mittelfranken
  • dpa: Frankenwürfel an Stössel. Wendige und witzige Franken ausgezeichnet. In: Nürnberger Zeitung vom 11. November 2010 - NZ
  • Herbert Gebert: „Boëda laureadus“. Gewürfelter Günter Stössel zu Gast in Kirchehrenbach. In: Nordbayerische Nachrichten vom 17. November 2010 - NN Forchheim
  • Julia Vogel: NZ-Fränkisch mit Günter Stössel. Sprachkünstler erklärt, warum Franken als mumpflig gelten. In: Nürnberger Zeitung vom 15. Februar 2011 - NZ
  • NZ: Der Tri, Tra, Trichter geht an Kabarettist Günter Stössel. Liedermacher mit Pegnitzwasser gesegnet. In: Nürnberger Zeitung vom 7. Februar 2012 - NZ
  • Clemens Helldörfer: Das Nürnberger Multitalent Günter Stössel wird heute 70 Jahre alt. Zwischen Mundart-Rag und Schmarrer-Egg. In: Nürnberger Zeitung Nr. 176 vom 2. August 2014, S. 9 - [ NZ]
  • ch: Neue CD von Günter Stössel. Grüße an den „Kerners Max“. In: Nürnberger Zeitung vom 13. Dezember 2014 (Günter Stössel u.a.: Max Guut, Nachtgiger Records)
  • gnad: Hommage an toten Freund. Neue CD: Günter Stössel verneigt sich vor Max Kerner. In: Nürnberger Nachrichten vom 24. Dezember 2014, S. 7 - [NN]
  • Stefan Gnad: Max Kerner hatte Charakter“. Neue CD: Günter Stössel und Miller The Killer verneigen sich vor dem Dichter. In: Nürnberger Nachrichten vom 28. Januar 2015, S. 33 / Mehr NÜRNBERG: KULTUR & FREIZEIT - genios.de
  • Walter Grzesiek: „Fränkisch verliert an Bedeutung“. Liedermacher Günter Stössel über seine Max-Kerner-Hommage, Mundart und den Club. In: Nürnberger Zeitung vom 25. Juli 2015, S. 33

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Netzverweise

  • Preisverleihung an ein Mitglied. In: Mitteilungen des Pegnesischen Blumenordens, März 2004, Nr. 40 - im Netz
  • Kultur im Riedner: Günter Stössel mit „Wilhelm Busch aff Fränggisch“ am 6. Oktober 2010 in Altdorf, Café Riedner - altdorf.de

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Konzert mit Lokalmatador Günter Stössel beim Ersten Nürnberger Bardentreffen 1976 (3 Fotos) - im Netz
  2. * Günter Stössel, Mitglied Nr. 1716. In: Stammliste des Pegnesischen Blumenordens - PBlO
    • Günter-Stössel-Abend im Pegnesischen Blumenorden. Chronik 2002, Dienstag, 15. Januar 2002, und Zuwahl von Günter Stössel in den Pegnesischen Blumenorden, Mittwoch, 15. Mai 2002 - PBlO
    • Pegnesischer Blumenorden: Erinnerung an Johann Konrad Grübel, den Begründer der Nürnberger Mundartdichtung, Bericht über den Vortrag von Günter Stössel vom 14. Mai 2003 - PBlO
  3. Werner Kügel: Vorwort aus Günter Stössel: ’Wilhelm Busch aff fränggisch, 2007, S. 12 f.
  4. Zur Sprachpflege, Sprachausschußsitzung am 28. Januar 2004 - im Netz
  5. Zur Sprachpflege. Sprachausschußsitzung am 17. März 2004 (Auszug) - im Netz
  6. Andreas Scherrer: Findbuch. Das Bairisch Herz, Bayerischer Rundfunk, Historisches Archiv, 1. August 2006 - PDF-Datei
  7. Medienpreis 2004 der mittelfränkischen Medienbetriebsgesellschaft - im Netz
  8. BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreis 2005: Günter Stössel, Funkhaus Nürnberg (Radio F) - im Netz
  9. Frankenwürfel 2010 - Bad Windsheim: Günter Stössel - Nürnberg (Mittelfranken) - frankenwuerfel.de

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