Gebrauchsanleitung

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Diese Gebrauchsanleitung soll als Hilfe zur Selbsthilfe in MediaWikis dienen.

Gebrauchsanleitung

Sie wollen einen Artikel aufbauen oder verändern. Wie geht das? Es geht so ähnlich wie in der Wikipedia-Enzyklopädie:

1. Um im NürnbergWiki einen Artikel bearbeiten zu können, müssen Sie sich unter einem Benutzernamen anmelden. Erst dann sehen Sie alle Funktionen. Oben rechts steht ein Schild „Anmelden“. Da klicken Sie drauf.

In dem sich öffnenden Fenster klicken Sie auf das blaue Schild „Neues Benutzerkonto anlegen“ und melden sich an. Im NürnbergWiki müssen Sie sich unter Ihrem Klarnamen anmelden.

2. Dann können Sie den Artikel bearbeiten.

3. Klicken Sie
a) entweder oben in der Menüleiste auf „Seite bearbeiten“ (dann bearbeiten Sie den ganzen Text) oder
b) im Text unter den Zwischenüberschriften auf „Bearbeiten“ (dann bearbeiten Sie nur einen Abschnitt), dann öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Veränderungen vornehmen können.

4. Unterhalb des Textkastens haben Sie in dem Schriftfeld „Zusammenfassung und Quellen“ die Gelegenheit, einen Kommentar dazuzuschreiben, der dann in der Versionsgeschichte „Versionen/Autoren“ sichtbar sein wird.

5. Drücken Sie unten auf „Vorschau zeigen“, um zu prüfen, ob keine Fehler enthalten sind.

6. Wenn keine Fehler vorhanden sind, drücken Sie unten auf „Seite speichern“.

Genauso geht es auf der Diskussionsseite. In Wikis ist es üblich, Diskussionsbeiträge zu signieren, d.h. zu unterschreiben. Dazu schreibt man einfach --~~~~ dahinter, d.h. zweimal Bindestrich: --, dann viermal die Tilde: ~~. Die Software wandelt die Tilden beim Speichern dann automatisch in den Benutzernamen und eine Zeitangabe um.
Das sieht dann zum Beispiel so aus: --Manfred Riebe 07:57, 6. Jun. 2012 (CEST)

Am einfachsten ist es, wenn man einen Musterartikel (Personen- oder Sachartikel) aus dem NürnbergWiki oder der Wikipedia herauskopiert. Dazu klickt man oben auf „Bearbeiten“ und kann dann den ganzen formatierten Artikel als Quelltext herauskopieren und das Schema im eigenen PC mit eigenen Inhalten füllen und kann dann den bearbeiteten Artikel wieder hineinstellen.

Viel Erfolg!
Manfred Riebe

Übungsplatz

Im NürnbergWiki gibt es einen Übungsplatz. Auf dieser Seite darf man herumprobieren und auch alles wieder löschen.

Vorlagen

Überschriften

Überschriften werden verwendet, um einen Fließtext thematisch zu gruppieren. Dazu werden verschiedene Ebenen verwendet, die eine Teilthematik einer Rubrik aus einer Sparte usw. darstellen. Es entsteht dadurch eine hierarchische Baumstruktur mit maximal sechs Ebenen. (X)HTML ist die zugrundeliegende Seitenbeschreibungssprache für 99,999% aller Netzanwendungen – so auch für MediaWiki, das von NürnbergWiki genutzt wird.

Überschriften werden durch jeweils gleich viele vor- und nachgestellte Gleichheitszeichen zu einem Überschriftentext erstellt. Ein Beispiel:

==Titel==

=====Unteruntertitel=====

erzeugt eine Überschrift zweiter und eine fünfter Ebene. Es gehört zum guten Stil (und der besseren Plazierung in Suchmaschinen!), nur eine Überschrift erster Ebene pro Seite zu nutzen. Diese gehört als erste erwähnte Überschrift definiert und wird durch MediaWiki bereits für den Seitennamen verwendet. Autoren sollten also in MediaWiki die Ebenen 2…6 nutzen - und zwar ohne Lücken zwischen den Ebenen.

Das MediaWiki sorgt außerdem für eine automatisiert erstellte Inhaltsübersicht, sodaß niemand diese fehlerträchtige Arbeit von Hand ausführen muß.

Textauszeichnung

Fließtext kann und soll bei besonderen Begriffen hervorgehoben werden. Dazu bieten sich folgende Möglichkeiten an:

  • Kursivstellung: Diese nutzt man bei hervorzuhebenden Wörtern wie Eigennamen oder Fachbegriffen. Sie werden mit jeweils zwei senkrechten Hochkommata (Zeichen-Code: U+0027, auf Tastaturen mit deutscher Belegung: <Groß>+<#>) umschlossen. Beispiel: ''Souterrain''
  • Fettschreibung: Besonders stark hervorzuhebende Textteile werden fettgeschrieben. Dazu verwendet man jeweils drei senkrechte Hochkommata vor und nach dem/den auszuzeichnenden Begriffen. Beispiel: '''Exodus'''
  • Unterstreichung: Diese Auszeichnung wird gerne bei Rechenergebnissen verwendet und ist allein dort leidlich tolerabel. Ansonsten aber ist sie verpönt, da die Unterstreichung als Standardauszeichnung von Querverweisen dient. Obendrein ist die Formatierung in (X)HTML deplaziert, da hier Struktur und Auszeichnung vermischt werden. Stattdessen sollte man – wenn man die Unterstreichung nutzen muß – auf CSS zurückgreifen, das für die Auszeichnung geschaffen wurde. Beispiel: <u>unsauber programmiert</u> und <span style="text-decoration: underline;">sauber programmiert</span>
  • Hoch- und Tiefstellen: Dies kann für mathematische Potenzen oder Indizes von chemischen Summenformeln verwendet werden. a<sup>2</sup> = b<sup>2</sup> + c<sup>2</sup>; C<sub>17</sub>H<sub>21</sub>NO<sub>4</sub> (Kokain)
  • Kurzzitat: Solche werden nicht nur logisch, sondern auch semantisch mit <q> und </q> umschlossen. Es gilt als guter Ton, stets die Zitatquelle dazuzuschreiben. Diese wird mit <cite> und </cite> umschlossen. Wie diese Elemente schließlich aussehen, wird durch das CSS bestimmt, das von MediaWiki mit an den Navigator ausgeliefert wird. Beispiel:
    <q>Ich sage Euch: Wir haben gar keine Bundesregierung! Wir haben Frau Merkel als Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation in Deutschland!</q> <cite>Sigmar Gabriel (SPD) im Landtagswahlkampf in NRW am 27.2.2010 in Dortmund</cite>
    Kurzzitate sollten wirklich kurz bleiben, da sie in den Fließtext mit eingebaut werden (im obigen Beispiel separiert). Das Beispiel zeigt die empfohlene maximale Länge an.
  • Blockzitat: Etwas längere Zitate sollten der übersichtlichkeit wegen semantisch richtig als Blöcke ausgezeichnet werden. Auch hier ist die Angabe der Zitatquelle obligatorisch. Wieder ein Beispiel:
    <blockquote>Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das, was ihm noch helfen könnte.</blockquote> <cite>Carl Friedrich von Weizsäcker in „Der bedrohte Friede – heute“ von 1983</cite>

Kursiv- und Fettschreibung lassen sich kombinieren (je fünf Hochkommata vor und nach dem Begriff), sollten aber aus ästhetischen Gründen unterlassen werden.

Netzverweise (engl.: Links)

Wie formatiert man im NürnbergWiki innerhalb eines Textes Netzverweise (= externe Links)? Man verwendet hierfür eckige Klammern, ein Beispiel:

[http://de.wikipedia.org/wiki/Platon Platon]

In der deutschsprachigen Wikipedia ist das Querverweisen auf externe Artikel mit Netzverweisen – dort „Weblinks“ genannt – im laufenden Text verboten. Wenn man dagegen Netzverweise (Links), wie im NürnbergWiki erlaubt, in den Text setzt, so braucht der Benutzer nicht lange zu suchen. Verlangt man dagegen, daß der Benutzer den Querverweis unter „Netzverweise“ (in der Wikipedia: „Weblinks“) setzt, bläht man den Artikel durch die doppelte Angabe im Text und unter „Netzverweise“ unnötig auf.

Nur wenige Nutzer kommen außerdem auf die Idee, weiter unten bei den Netzverweisen nach einem passenden Querverweis zu suchen. Ihn dazu zu zwingen, wäre so benutzerunfreundlich wie in der Wikipedia. Journalisten, die im NürnbergWiki beruflich nachschlagen und deshalb keine Zeit verschwenden wollen, werden vermutlich dankbar sein, wenn sie das Gesuchte mit einem Mausklick finden, anstatt lange herumsuchen zu müssen. Die Fußnotenfunktion erzeugt im übrigen ein ähnliches Bild im Text wie ein externer Querverweis, ist auch in der Wikipedia selbstverständlich und erspart ebenfalls unnötige Sucharbeit.

Absätze

Wenn Sie einen Text im NürnbergWiki in einen Artikel oder in eine Diskussionsseite hineinkopiert haben, gehen u. U.Ihre ursprünglichen Absätze verloren. Um Absätze zu formatieren bzw. wiederherzustellen, fügt man am Ende jedes Absatzes entweder eine Leerzeile ein oder ein (X)HTML-eigenes Element zum Zeilenumbruch. Beispiel: <br />
In HTML reicht zwar ein <br>, aber das Element als inhaltsleer zu definieren und ordentlich wieder zu schließen, ist in XHTML Pflicht und in HTML (was MediaWiki nutzt) nicht verkehrt und guter Stil.

Listen

Es gibt zwei Arten von Auflistungen: ungeordnete (mit z.B. einem fetten Punkt vor den Listenelemente) und geordnete (mit z.B. 1., 2., 3. … davor). Diese brauchen im MediaWiki nicht separat ein- und ausgeleitet zu werden, sondern man beschränkt sich auf die Nennung des Listenelementes selbst. Eine zweite Ebene wird durch das verdoppelte Zeichen für das Listenelement eingeleitet. Beispiele:
* dieses
* jenes
* welches
# erstens
## eins Punkt eins
# zweitens

Definitionslisten werden selten genutzt. Der zu definierende Begriff erhält ein Semikolon vorangestellt, die Definition einen Doppelpunkt.
; Begriff
: Definition
: Erklärung

Fußnoten

Wie formatiert man Fußnoten?
Für eine Fußnote sind in spitzen Klammern mit nach außen weisenden Pfeilen die Buchstaben
< ref > nötig, dazu am Ende des Zitats das gleiche, aber mit einem schließenden Querstrich:
< /ref >. Man muß die spitzen Klammern nur noch an den Text heranrücken. Man sieht die folgende Formatierung hier nicht: [1]
Wenn Sie aber diesen Text öffnen, indem Sie rechts auf „Bearbeiten“ klicken, sehen Sie im Fenster diese Formatierung.

Zur Formatierung im Text gehört am Schluß eines Artikels immer auch der Eintrag
Einzelnachweise und Anmerkungen
Zusätzlich sind als Formatierung in spitzen Klammern, mit nach außen weisenden Pfeilen die Buchstaben < references / > nötig und am Schluß noch einmal, aber mit einem schließenden Querstrich: < /ref >. Man muß die spitzen Klammern nur noch an den Text heranrücken. Erst durch diese Formatierunng wird die Fußnote am Seitenende sichtbar.
Man sieht auch die folgende Formatierung hier nicht:

  1. Adalbert Stifter: Gesammelte Werke: Bd. Kleine Schriften. Band 6 von Gesammelte Werke. Frankfurt am Main: Insel-Verlag, 1959, Seite 369

Wenn Sie aber diesen Text öffnen, indem Sie rechts auf „Bearbeiten“ klicken, sehen Sie im Fenster diese Formatierung.

Hineinstellen von Fotos

Beispiel: Im Artikel Bio-Verbraucher steht ein Foto. Wenn man auf „Bearbeiten“ klickt, öffnet sich ein Fenster. Darin sieht man die Formatierung eines Fotoeintrages in eckigen Doppelklammern:
Datei:.......jpg
Wolfgang Ritter

Noch einmal: Um die Formatierung sehen zu können, muß man hier auf „Bearbeiten“ klicken.

Nach diesem Muster kann man das Hineinstellen von Fotos vorbereiten. Klickt man auf die rote Schrift, gelangt man in die Foto-Dateiseite, in der man das Foto hochladen kann.

Das kann man auch unabhängig von einem Artikel machen. In der linken Spalte findet man im Abschnitt „Werkzeuge“ den Befehl „Datei hochladen“. Damit kann man ein Foto als jpg-Datei mit möglichst wenig KB, z.B. 20 bis 50 KB, hochladen. MB = Megabytes beanspruchen zuviel Speicherplatz.

MediaWiki ist – was den Gebrauch von Leerzeichen und Umlauten in Dateinamen angeht – noch immer auf dem Stand von 1960, obwohl intern zur Kodierung UTF-8 verwendet wird. Dabei ist diese Einschränkung besonders beim Quelldateinamen nicht nachvollziehbar, da doch die Daten des Bildes einwandfrei übertragen, dann aber von MediaWiki verworfen werden. Sollte also nach der Übertragung des Bildes eine Fehlermeldung erscheinen, die Datei sei leer, muß der Dateiname auf dem lokalen Rechner bearbeitet und auch bei der Angabe des Zieldateinamens diese Beschränkung berücksichtigt werden. Doppelte gerade Anführungszeichen im Eingabefeld des Quelldateinamens werden (zumindest im Falle von GNU als Betriebssystem) automatisch angefügt:

  • "/home/ichbossdunix/Bilder/Ichzweibeide.jpeg" → ok
  • "/home/ichbossdunix/Bilder/Übermütiges_ich.jpg" → Fehler (Umlaut)
  • "/home/ichbossdunix/Bilder/Ubermutiges_ich.jpg" → ok
  • "/media/ichbossdunix/Bilderfestplatte/Ausflug ABC 2009/scs00036.jpg" → Fehler (Leerzeichen)

Erlaubt sind die folgenden Zechen: a-z, A-z, 0-9, [Punkt], [Komma], [Minus], [Unterstrich].

In MediaWiki ist leider kein Dateiformat TIFF (Dateiendung „tif“ oder „tiff“) vorgesehen. Verwendet man es doch, erscheint ein Warnschild:

  • Warnung

„.tif“ ist ein nicht erlaubtes Dateiformat. Erlaubt sind die Dateiformate: png, gif, jpg, jpeg, pdf.

Farben

Jedes beliebige Textelement kann mit einer anderen Farbe dargestellt werden. Man ist dabei nicht auf einen Satz weniger Farben beschränkt, sondern kann unter 16.777.216 volldeckenden Farben auswählen. Nimmt man die Möglichkeit des sogenannten Alpha-Kanals hinzu, mit dem 128 Transparenzstufen eingestellt werden können, so landet man bei 2.147.483.648 Farben. In der Praxis kommt man aber selbst bei farbenfrohen Netzpräsenzen mit 20 Farben aus. Zudem können andersfarbige Textteile unnötig ablenken und durch unpassende Wahl und Menge die Seriösität des Textes erheblich leiden.

MediaWiki stellt selbst keine Möglichkeit für die Farbgebung zur Verfügung, sodaß man auf (X)HTML oder besser CSS zurückgreifen muß. Einige Beispiele:

gewöhnlicher Text mit <span style="color: yellow; background-color: #802020;">hervorgehobenem</span> Anteil
<span style="color: rgb(255,191,127);">orangefarbiger Text</span>
<span style="color: rgba(255,191,127,0.1);">orangefarbiger, transparenter Text</span>

CSS bietet die Eigenschaften color und background-color. Sie können unabhängig voneinander genutzt werden. Ihnen folgt ein Doppelpunkt, ein optionales Leerzeichen und die Farbdefinition, dem wiederum ein Semikolon folgt. Die Definition kann eine der folgenden sein:

  • Eine vordefinierte Farbe unter ihrem englischen Namen wie red, navy, lime, maroon oder transparent.
  • Eine selbstdefinierte Farbe in hexadezimaler Notation mit einem Doppelkreuz davor wie #ffc07b. Der Zahlenbereich ist 0…255 (hexadezimal: 00…ff). Die drei Zweiergruppen „ff“, „c0“ und „7b“ repräsentieren dabei den Anteil der Grundfarben der additiven Farbmischung: Rot, Grün, Blau. Damit kommen wir zu 255/255stel Rot, 192/255stel Grün und 123/255stel Blau. Die angegebene Definition entspricht also einem hellen, fahlen Orange. Vorsicht: Nicht mit der subtraktiven Farbmischung verwechseln, die den Körperfarben entspricht! Dort gibt es andere Grundfarben und beim Zusammenmischen wird das Ergebnis immer dunkler. Bei der additiven Farbmischung (Lichtfarben) wird das Ergebnis heller. Rot und Grün ergeben zusammen Gelb.
  • Die explizite Schreibweise rgb(rrr,ggg,bbb) ermöglicht wie bei der zweiten Möglichkeit das RGB-Modell zu nutzen, aber auch mit dezimalen Zahlwerten. rgb(255, 192, 123) ist genau dieselbe Farbe wie #ffc07b.
  • Die ebenfalls explizite Schreibweise rgba(rrr,ggg,bbb,aaa) hat dieselben Möglichkeiten wie die drittgenannte Möglichkeit, fügt allerdings noch den Alpha-Kanal hinzu. Dieser wird mit einem Wertebereich von 0.0…1.0 skaliert. 0 ergibt volle Transparenz, 1 volle Deckung. Diese Dezimalzahl muß in englischer Notation mit Dezimalpunkt angegeben werden.

Die Möglichkeit der Nutzung des HSV-Modells ist hier ausgelassen, da es keine praktische Relevanz im Netz hat.

Wie überall gilt auch hier, mit der Farbgebung wirklich nur sehr sparsam umzugehen. Im Sinne der Barrierearmut ist außerdem auf einen ausreichenden Helligkeits- und Farbkontrast zwischen Vorder- und Hintergrund zu achten. Ganz übel sind Farbkombinationen wie Grün und Blau (schmückt die Sau) oder Rot und Blau (stereooptischer Effekt).

Lassen Sie sich niemals dazu verleiten, stark transparente Texte zu verfassen oder solche mit (annähernd) gleicher Vorder- wie Hintergrundfarbe! Früher konnte man Suchmaschinen mit diesem Trick täuschen, um eine bessere Plazierung zu erreichen (Stichwort: tag flooding). Seit vielen Jahren inzwischen erkennen Suchmaschinen diesen Trick und strafen die Seite oder gleich die ganze Präsenz (also das NürnbergWiki) mit einer empfindlichen Degradierung ab.

Typographische Zeichen

Viele Autorenneulinge und manche alte Hasen kennen keine typographischen Zeichen oder wissen nicht, wie sie sie auf ihrer Tastatur erreichen können. Dabei ist ihre Verwendung leicht zu erlernen und für ein augenschonendes, gleichmäßiges Schriftbild unerläßlich. Es folgt eine Tabelle mit den meistverwendeten typographischen Zeichen inkl. ihrer Erreichbarkeit über eine reguläre deutsche Tastatur auf X11:

Unicode-Nr. (X)HTML-Entität (X)HTML-Kodierung Name Zeichen Verwendung Erreichbarkeit
0x2009 &thinsp; &#x2009; Sechstelgeviert, „dünnes Leerzeichen“, manchmal „Fünftelgeviert“ genannt, ist aber immer 1/6 Geviert groß

Abtrennung zwischen Zahlenwerten und Einheiten, sowie in Abkürzungen, z. B.: „7,5 kg“  
0x2005   &#x2005; Viertelgeviert

Normalbreites Leerzeichen  
0x2002 &ensp; &#x2002; Halbgeviert, „n-breites Leerzeichen“

Breites Leerzeichen  
0x2003 &emsp; &#x2003; Geviert, „m-breites Leerzeichen“

Extrabreites Leerzeichen  
0x202f   &#x202f; Geschütztes Sechstelgeviert, „nichtumbrechendes dünnes Leerzeichen“

Abtrennung zwischen Zahlenwerten und Einheiten, sowie in Abkürzungen, z. B.: „7,5 kg“  
0xa0 &nbsp; &#xa0; Geschütztes Leerzeichen, „nichtumbrechendes Leerzeichen“

 

Leerzeichen mit Schutz vor Zeilenumbruch.  
0xad ­ &#xad; Silbentrennungsstrich

­

Silbentrennungstrich. Wird nur am Zeilenumbruch sichtbar.  
0x2010   &#x2010; Viertelgeviertstrich, Divis

Bindestrich für Wortkopplungen. Nach diesem Zeichen darf ein Zeilenumbruch erfolgen. Beispiel: „Klein‐ und Stammhirn  
0x2011   &#x2011; Geschützter Viertelgeviertstrich

Bindestrich für Komposita-Endteile. Nach diesem Zeichen darf kein Zeilenumbruch erfolgen; davor ist er erlaubt, wenn ihm ein einfaches Leerzeichen vorangeht. Bei „n‑Tupel“ wird die Trennung am Zeilenende verhindert, bei „Schriftart und ‑größe“ der Bindestrich (bei nötigem Umbruch) in die nächste Zeile mitgenommen.  
0x2013 &ndash; &#x2013; Halbgeviertstrich, Gedankenstrich

Gedankenstrich, Ersatzstrich für Pfennige oder Cents bei Geldbeträgen. <AltGr>+<->
0x2014 &mdash; &#x2014; Geviertstrich

Im Deutschen extrem selten; im Englischen als Gedankenstrich verwendet. <AltGr>+<Groß>+<->
0x2212 &minus; &#x2212; Minuszeichen

Minus bei Zahlen.  
0x00bb &raquo; &#xbb; Guillemet links (im Deutschen)

»

Französische und schweizerische Abführung, deutsche Anführung. <AltGr>+<y>
0x00ab &laquo; &#xab; Guillemet rechts (im Deutschen)

«

Französische und schweizerische Anführung, deutsche Abführung. <AltGr>+<x>
0x201e &bdquo; &#x201e; Deutsches Anführungszeichen

Deutsche Anführung. <AltGr>+<v>
0x201c &ldquo; &#x201c; Deutsches Abführungszeichen

Deutsche Abführung. <AltGr>+<b>
0x201a &lsquo; &#x201a; Einfaches deutsches Anführungszeichen

Einfache deutsche Anführung. <AltGr>+<Groß>+<v>
0x2019 &rsquo; &#x2019; Einfaches deutsches Abführungszeichen und typographisch richtiges Apostrophenzeichen

Einfache deutsche Abführung, Apostroph. <AltGr>+<Groß>+<b>, <AltGr>+<#>
0x2026 &hellip; &#x2026; Auslassungszeichen, Weiterführungszeichen

Andeutung von übergangenem Text oder alternativ als „bis“-Zeichen. <AltGr>+<.>
0x2032 &prime; &#x2032; Minutenzeichen

Minuten in geographischen Angaben.  
0x2033 &Prime; &#x2033; Sekundenzeichen

Sekunden in geographischen Angaben. Z.B.: 25°&#x202f;17&prime;&#x202f;58,74&Prime;&nbsp;S, 57°&#x202f;37&prime;&#x202f;16,46&Prime;&nbsp;W ergibt 25° 17′ 58,74″ S, 57° 37′ 16,46″ W  

Im besonderen sind es drei Zeichengruppen, die sehr stark die Qualität eines Fließtextes bestimmen:

  • Leerzeichen: Die richtige Wahl der Leerzeichenbreite und ob dabei ein Zeilenumbruch stattfinden darf, sind wichtig.
  • Striche: Silbentrennungsstriche sind keine Bindestriche und erst recht keine Gedankenstriche. Die Bestialität U+002D ist eine Kombination aus einem Minuszeichen, einem Bindestrich und bei vielen Nutzern sogar einem Gedankenstrich.
  • An- und Abführungszeichen: Im Deutschen „“ (darin dann ‚‘) und gelegentlich »«, aber keinesfalls als gerade doppelte Anführung (U+0022).

Bereits diese wenigen Hinweise zu beherzigen, erleichtert es den Augen des Lesers, den Text flüssig aufzunehmen und ihn als ein homogenes Stück Qualitätstypographie zu erkennen. Dies erscheint zunächst erstaunlich, da die Unterschiede zu bislang verwendeten Zeichen scheinbar gering sind – eben „scheinbar“, nicht „anscheinend“.

Hilfe zur Selbsthilfe

Mitarbeiter kann man durch Hilfe zur Selbsthilfe motivieren. Die Hilfe kann am besten telefonisch erfolgen. Deshalb ist es wünschenwert, daß man ein Telefon neben dem Rechner stehen hat. Auch ein Handapparat, den man zum PC hintragen kann, tut es zur Not.

Problem: automatische Abmeldung

Wenn der Eingabevorgang länger als 10 Minuten dauert, ohne daß man zwischendurch einmal speichert, wird man vom Server aus Sicherheitsgründen automatisch abgemeldet, so wie etwa beim Online-Banking. Dann muß man sich erneut anmelden.

Es ist für jeden sehr ärgerlich, wenn durch diese automatische Abmeldung die bis dahin geleistete Textarbeit kaputtgemacht wird. Das muß einen Anfänger natürlich noch mehr ärgern. Also lieber öfters kleine Arbeitsfortschritte speichern.

Wenn man dennoch vom System abgemeldet worden ist, weil man z.B. durch ein längeres Telefongespräch unterbrochen wurde, kopiert man sich den Text zwecks Datensicherung heraus: Man drückt auf den „Zurück“-Pfeil (links oben neben der Browser-Zeile), kopiert den Text und stellt ihn vorübergehend in eine temporäre Datei. Dann meldet man sich neu an und kann dann den vorher gesicherten Text neu eingeben und speichern.

Man kann auch alternativ schon vorher vorbeugend den ganzen formatierten Abschnitt herauskopieren und erst einmal in aller Ruhe in seinem PC ohne Zeitdruck ergänzen und korrigieren. Erst wenn alles fertig ist, setzt man den Abschnitt in den Artikel hinein.

Literatur

  • sueddeutsche.de/dpa/AP/joku: Studie zum Netz. German Internet-Angst. In: sueddeutsche.de/ vom 18. März 2010 - SZ

Querverweise

Netzverweise

  • Computer-Club Nürnberg 50plus (CCN 50 plus) - im Netz

Einzelnachweise und Anmerkungen

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