Horst Haider Munske

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Horst Haider Munske (* 5. Mai 1935 in Görlitz, Niederschlesien) ist ein emeritierter Professor für Germanische und Deutsche Sprachwissenschaft und Mundartkunde an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er war einer der Rechtschreibreformer der Rechtschreibreform von 1996. Er lebt und arbeitet in Erlangen.

Horst Haider Munske

Leben und Werk

Ausbildung und Studium

1941 wurde Horst Haider Munske in Boxberg (Oberlausitz) eingeschult. Bis 1945 besuchte er die Schule in Blankenhain (Thüringen) und danach in Wuppertal-Barmen, wo er 1955 das Abitur ablegte.

Danach studierte Munske die Fächer Germanistik, Nordistik, Philosophie, Anglistik, Allgemeine Sprachwissenschaft und Keltologie von 1955 bis 1956 an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dann wechselte er 1956 an die Freie Universität Berlin und studierte von 1957 bis 1962 an der Philipps-Universität Marburg.

Promotion

Von 1957 bis 1962 arbeitet er als studentische Hilfskraft am DFG-Projekt „Schlesisches Wörterbuch“ bei Walther Mitzka (1888-1976) und am Forschungsinstitut für deutsche Sprache „Deutscher Sprachatlas“ bei Ludwig Erich Schmitt (1908-1994).

1962 wurde Munske in Marburg mit einer Dissertation über „Das Suffix -inga/-unga in den germanischen Sprachen“ zum Dr. phil. promoviert. Sein Rigorosum umfaßte die Fächer Germanistik, Nordistik und Keltologie.

Wissenschaft, Forschung und Lehre

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lektor

Von 1962 bis 1963 war Munske Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für deutsche Sprache „Deutscher Sprachatlas“. Anschließend unterrichtete Munske von 1963 bis 1965 als Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Uppsala in Schweden.

Habilitation

Dann erhielt er von 1965 bis 1969 ein Habilitandenstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und war von 1969 bis 1970 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Germanische Sprachen und Literaturen der Universität Marburg. 1970 habilitierte Munske sich mit einer Arbeit über den „germanischen Rechtswortschatz im Bereich der Missetaten“ und wurde zum beamteten Dozenten ernannt.

Professuren

1971 wurde er an der Universität Marburg zum Professor (C-2) ernannt, wo er von 1972 bis 1973 Dekan des Fachbereichs „Allgemeine und Germanistische Linguistik und Philologie“ war.

1975 wurde er auf den Lehrstuhl für „Germanische und Deutsche Sprachwissenschaft und Mundartkunde“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berufen, wo er von 1982 bis 1986 Prodekan und Dekan der Philosophischen Fakultät II (Sprach- und Literaturwissenschaften) war. 2002 gründete er das „Interdisziplinäre Zentrum für Dialektforschung“ (IZD) an der Universität Erlangen-Nürnberg und ist dessen Vorstandssprecher.

Forschungstätigkeit

Munskes wissenschaftliche Arbeiten reichen von der Germanischen und deutschen Sprachgeschichte einschließlich Frisistik, z.B. der germanischen Rechtssprache bis zur Orthographie, Lexikologie und modernen Dialektologie. Jüngste von Munske herausgegebene Werke sind das Handbuch des Friesischen (2001), Historische Wortbildung des Deutschen (2002), Sprachatlas von Mittelfranken (2002 ff.) und Deutsch im Kontakt mit germanischen Sprachen (2004).

2004 wurde Munske emeritiert. Seitdem arbeitet er im Institut für Germanistik weiter, u.a. am Sprachatlas von Mittelfranken.

Der Rechtschreibreformer

Einer der Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit Munskes, der sein Leben nachhaltig prägte, wurden seit 1984 die Orthographie und die Rechtschreibreform, als Munske zugleich Wissenschaftlicher Rat des Instituts für deutsche Sprache (IDS), Mannheim, und seit 1987 Mitglied der Kommission für Rechtschreibfragen des IDS war (vgl. den Sammelband: „Orthographie als Sprachkultur“, 1997). Munske war zuständig für die Fremdwortschreibung, später für die Groß- und Kleinschreibung.

Von 1986 bis 1996 war Munske auch Mitglied des Internationalen Arbeitskreises für Orthographie und 1997 der neuen zwölfköpfigen Zwischenstaatlichen Kommission für deutsche Rechtschreibung mit sechs deutschen, drei Schweizer und drei österreichischen Fachleuten. Etliche Streitgespräche mit Karl Korn von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und bei einer Frühjahrstagung der Studiengruppe „Geschriebene Sprache“ (Bad Homburg, 11. bis 13. Mai 1989) mit dessen Nachfolger Kurt Reumann von der FAZ [1] bewegten Munske zum vertieften Nachdenken über die Gründe des Widerstandes. Je mehr Munske sich mit der Problematik befaßte, desto kritischer wurde er gegenüber allen reformerischen Eingriffen in die traditionelle Schreibung. Allmählich verlor Munske den Glauben an die Reformierbarkeit der Rechtschreibung. Dies zeigte sich erstmals 1993 in seinem Aufsatz „Läßt sich die deutsche Orthographie überhaupt reformieren?“

Deutlicher zeigte sich Munskes Umdenken in seinem Sammelband „Orthographie als Sprachkultur“ (Juli 1997) und in seinem Aufsatz: „Wie wesentlich ist die Rechtschreibreform?“ in seinem Sammelband „Die Rechtschreibreform. Pro und Kontra“, Herbst 1997. Mit diesem Band versuchte Munske, gegen die von ihm beklagte von den Kultusministern und den Reformern betriebene Geheimhaltung, Zensur und Desinformation anzugehen. Über dieses Problem klärte Friedrich Denk mit seinem Beitrag: „Eine der größten Desinformationskampagnen“ auf. [2] Allerdings verweigerten die verantwortlichen, öffentlichkeitsscheuen Beamten der Kultusministerkonferenz ihre Teilnahme an Munskes Sammelband.

Munskes Umdenken zeigte sich auch in einer Podiumsdiskussion am 14. Juli 1997 an der Universität Erlangen zusammen mit Peter Eisenberg, Theodor Ickler und dem Nürnberger Deutsch-Seminarlehrer, Studiendirektor Klaus Koch [3]. Der einzige, der die Reform verteidigte, war der Deutschlehrer Klaus Koch, der als Seminarlehrer dienstlich verpflichtet war, die Deutschlehrer der Stadt Nürnberg in die Rechtschreibreform einzuführen.

Kritiker der Rechtschreibreform und Sprachpfleger

Zu einer herausragenden Person der Zeitgeschichte wurde Munske, als er im September 1997 unter Protest aus der Zwischenstaatlichen Kommission für deutsche Rechtschreibung austrat. [4]

Als prominenter Augen- und Ohrenzeuge des Entstehens der Rechtschreibreform begründete Munske gegenüber dem „Spiegel“ seinen Austritt, er habe immer nur eine behutsame „Sprachpflege“ gewollt. Er verurteilte die „Sprachplanung“, die im „Vereinfachungswahn“ der Reformer und Kultusminister wurzele. Die „Überrumpelungsaktion“ der Kultusminister lehnte er ab. [5] Bei diesem Wahn handele es sich um den Irrglauben, daß die Orthographie das „Herrschaftsinstrument“ [6] einer „elitären Bildungsschicht“ sei und daß sich die Orthographie zugunsten einer „Unterschicht“ so verändern lasse, daß diese „elitäre Bildungshürde“ abgebaut werde, so daß Rechtschreibschwache weniger Fehler machten. Den Nürnberger Nachrichten sagte Munske: „Was ich nicht für richtig halte, will ich nicht mitverantworten.“ [7]

In seiner Haltung bestärkt wurde Munske während der zweiten Nürnberger Autorengespräche im Oktober 1997 durch den Vortrag des Linguisten Harald Weinrich über „Verantwortung für die Sprache“. Damit bestätigte Weinrich die Notwendigkeit des Austritts Munskes aus der Kommission für die deutsche Rechtschreibung.

Munske konnte es auch nicht beruhigen, daß die Kultusminister anfangs erklärten, es ginge ja nur um die Rechtschreibung in den Schulen und Behörden. Im übrigen könne jeder schreiben, wie er wolle. Das Bundesverfassungsgericht war dieser Meinung der Kultusminister gefolgt und hatte am 14. Juli 1998 erklärt, daß außerhalb der Schulen jeder so weiterschreiben könne wie bisher. Dagegen wandte Munske ein, daß die Rechtschreibung zwar der Besitz der gesamten Sprachgemeinschaft, aber die Schulorthographie dennoch über deren Köpfe hinweg beschlossen worden sei, daß die Schulschreibung als Trojanisches Pferd für eine allgemeine Rechtschreibreform diene, aber daß sich z.B. Verlage dennoch der Reform verweigern könnten und somit die Einheit der Orthographie zerstört werden könne. [8]

Wie der Duden-Chef Günther Drosdowski gehört Munske damit zu den Reformern, die sich von ihrem Projekt lossagten und als Insider vor einem weiteren Betreiben der Rechtschreibreform öffentlich warnten. Seit September 1997 nahm Munske in zahlreichen publizistischen Beiträgen gegen die Schreibreform der Kultusminister, die „angebliche Rechtschreibreform“ (so Munske), Stellung. Er kommentierte u.a. den Widerstand der Schriftsteller und Sprachprofessoren, den schleswig-holsteinischen Volksentscheid gegen die Reform, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Berichte der Rechtschreibkommission und die Pressemitteilungen der KMK, aber ohne daß die Kultusminister seine Warnungen ernst nahmen.

Munske gehörte zusammen mit dem im Februar 1998 ebenfalls unter Protest aus der Reformkommission ausgetretenen Peter Eisenberg als ehemaliger Rechtschreibreformer zu den führenden Köpfen von rund 600 Sprachprofessoren, die im April/Mai 1998 das Bundesverfassungsgericht mit einer Resolution vor der Rechtschreibreform warnten. In Erinnerung an Harald Weinrich schrieb Munske: „Verantwortung für die Sprache wird zur öffentlichen Aufgabe, wenn die Sprache bedroht ist.“ Weil Schweigen fälschlich als Zustimmung gelten könne, hätten sich die Sprach- und Literaturwissenschaftler zu Wort gemeldet. Staatliche Sprachregelungen gebe es nur in Diktaturen, in denen man versuche, mit dem Mittel der Zensur Meinungen zu unterdrücken und eine bestimmte Wortwahl zu verlangen, z.B. den Hitler-Gruß: „Heil Hitler“. Schon dessen Vermeidung habe als subversiv gegolten. Die Sprache dürfe nicht wie im Dritten Reich und in der DDR zum Gegenstand politischer Reglementierung gemacht werden. [9] [10]

Dennoch stieß der bayerische Sprachprofessor Munske auch bei dem bayerischen Kultusminister Hans Zehetmair, einem der Hauptbetreiber der Rechtschreibreform, der die Reform 1996 überfallartig vorzeitig eingeführt hatte, auf taube Ohren. [11] Im Jahre 2000 berichtete Munske in seinem Aufsatz: „Von der Amtshilfe zum Protest“ sehr ausführlich über seinen Weg vom Reformer zum Reformkritiker und über die Fehler der Reformer und der Kultusbürokratie. [12]

Im Jahr darauf empfahl Munske den Lehrern: „Alles Rotgedruckte ist falsch! Man vermeide die roten Giftpilze im Duden!“ [13]

Munske: Kein Rechtschreibfrieden ohne einheitliche Orthographie

Horst Haider Munske stellte bereits im Januar 1998 das ausweglose Dilemma der Rechtschreibreform fest. Ein passendes Motto habe Goethe in seinen „Maximen und Reflexionen“ gegeben: „Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zurande.“ Deshalb müsse nach den Fehlern geforscht werden, um zu zeigen, wie der Rechtschreibfriede wiederhergestellt werden könne. [14]

In seinem Sammelband „Die angebliche Rechtschreibreform“ (2005) stellte Munske eine Auswahl seiner kritischen Veröffentlichungen aus der FAZ, dem Tagesspiegel und der WELT über die Rechtschreibreform zusammen und zog damit noch einmal eine vernichtende Bilanz der Rechtschreibreform: Es handele sich um eine „angebliche“ Reform, weil sie nicht durchgreifend sei und keine wesentlichen Verbesserung bringe, was selbstverständlich zum Wort „Reform“ gehöre. Sie sei vielmehr auf Grund ihrer Mängel eine Verschlechterung. Daher leisteten Schreibberufler, die er als „Textwissenschaftler“ bezeichnet, gegen die Rechtschreibreform nachhaltig Widerstand. Sämtliche Texte seien heute auch elektronisch gespeichert und sortiert. Allein die überflüssige und verschlimmbessernde Änderung der s-Schreibung mache alle bisherigen Dateien unbrauchbar. Die Reform sei überflüssig, richte außerordentlichen Schaden an und habe obendrein unabsehbare Kosten zur Folge. [15]

In der Herbstausgabe 2005 der Sprachzeitung „Deutsche Sprachwelt“ kritisierte Munske, die deutsche Rechtschreibung seit 1996 sei ein „verordnetes Durcheinander“. Die wenigsten kennten sich noch aus und wüßten, welche Regel gerade gelte. [16]

Als sachkundiger Reformer wies Munske auf den nicht mehr gutzumachenden Schaden uneinheitlicher Schreibungen in Schul- und Jugendbüchern, in belletristischer und in Sachliteratur, vor allem aber in den langlebigen Wörterbüchern und Lexika deutscher Sprache hin. Der eigentliche Skandal sei, daß eine so einschneidende Maßnahme wie die Rechtschreibreform als reiner Verwaltungsakt einer von der Verfassung nicht vorgesehenen Behörde, der Kultusministerkonferenz (KMK), durch die Kultusminister ohne parlamentarische Legitimation und ohne Fachkompetenz 1996 überstürzt in den Schulen eingeführt worden sei. Die KMK habe sogar „frech“ den schwierigsten und umstrittensten Bereich der Groß- und Kleinschreibung für „unstrittig“ erklärt. Man dürfe die KMK von der Aufgabe Rechtschreibreform entbinden; denn sie sei „kein legitimes Organ nationaler Sprachpolitik.“ Die „Friedenspfeife“ könne keineswegs geraucht werden; denn die Einheit der deutschen Rechtschreibung sei noch längst nicht wiederhergestellt. [17]

Am 1. Juni 2006 erklärte Munske vor der Schweizer Orthographischen Konferenz, die KMK habe den Rechtschreibfrieden verfrüht verkündet. Das als falsch Erkannte dürfe nicht weiter als richtig gelten. Das sei eine Katastrophe für die Schule und eine Zumutung für alle Verlage. Ziel müsse sein, eine einheitliche deutsche Rechtschreibung wiederzugewinnen, die von Schriftstellern und Journalisten, von Buch- und Zeitungsverlagen und von der großen Mehrheit der Leser im deutschen Sprachraum akzeptiert werde. Daher dürfe kein Abbruch der Reform erfolgen. [18] Die Rechtschreibreform sei unnötig, daher hätte man viel Geld sparen können. Der einfachste und kostengünstigste Weg zum Rechtschreibfrieden sei die Rückkehr zur bewährten herkömmlichen Orthographie. Andernfalls stünde ein weiterer jahrelanger Rechtschreibkrieg bevor, in dem sich der bewährte Usus der Sprachgemeinschaft gegen die staatlich verordnete Doktrin durchsetzen werde. Da die Reformschreibung nicht allgemeingültig ist, stellt Munske im März 2002 fest: „Jeder, der schreibt, kann sich frei entscheiden.“ Er hält dann die Situation in Deutschland fest: Man brauche sich überhaupt nicht um die staatlich verordnete Schul- und Behördenorthographie zu kümmern und könne in seinem PC das alte Rechtschreibprogramm oder gar keins benutzen. Oder [gerichtet an die „zwangstherapierten“ Beamten] man könne auch einen Schleichweg durch die Reform wählen, bis sie gescheitert oder nochmals reformiert sei. Ironisch: Wer als besonders progressiv und international gelten wolle, könne auch die durchgängige Schweizer ss-Schreibung verwenden. Man könne aber auch die jeweils neuen Rechtschreibwörterbücher erwerben und versuchen, die jeweiligen aktuellen Revisionen der Rechtschreibreform mitzuvollziehen, was sicher lehrreich sei.[19] Munske rät, keinen alten Duden wegzuwerfen. „Denn selbstverständlich dürfen Sie weiterhin so schreiben, wie Sie es gelernt haben – solange Sie leben.“ [20]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Lexikologie und Wortbildung

  • Das Suffix -inga/-unga in den germanischen Sprachen. Seine Erscheinungsweise, Funktion und Entwicklung, dargestellt an den appellativen Ableitungen. Dissertation vom 18. Juni 1962, Universität Marburg, Phil. Fakultät, Marburg: Elwert, 1964, XI, 159 S. (Marburger Beiträge zur Germanistik; Bd. 6)
  • Der germanische Rechtswortschatz im Bereich der Missetaten. Philologische und sprachgeographische Untersuchungen. I. Die Terminologie der älteren westgermanischen Rechtsquellen (Habilitationsschrift 1970). Berlin, New York: de Gruyter, 1973, XI, 335 S. (Studia Linguistica Germanica 8/1).
  • (Hrsg. mit Peter von Polenz /Oskar Reichmann /Reiner Hildebrandt): Deutscher Wortschatz. Lexikologische Studien. Ludwig Erich Schmitt zum 80. Geburtstag von seinen Marburger Schülern. Berlin; New York: de Gruyter, 1988, XXXI, 927 S., ISBN 3-11-010892-5
  • (Hrsg. mit Gaston van der Elst): Wortbildung des Nürnberger Frühneuhochdeutsch:
    • Band 1: Peter O. Müller: Substantiv-Derivation in den Schriften Albrecht Dürers. Ein Beitrag zur Methodik historisch-synchroner Wortbildungsanalysen. Zugleich: Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg, 1990. Berlin; New York: de Gruyter, 1993. XIX, 534 S., ISBN 3-11-012815-2 (Wortbildung des Nürnberger Frühneuhochdeutsch; Bd. 1)
    • Band 2: Mechthild Habermann: Verbale Wortbildung um 1500. Eine historisch-synchrone Untersuchung anhand von Texten Albrecht Dürers, Heinrich Deichslers und Veit Dietrichs. Zugleich: Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg, 1990. Berlin; New York: de Gruyter 1994. XX, 581 S., ISBN 3-11-013178-1 (Wortbildung des Nürnberger Frühneuhochdeutsch; Bd. 2)
    • Band 3: Barbara Thomas: Adjektivderivation im Nürnberger Frühneuhochdeutsch um 1500. Eine historisch-synchrone Analyse anhand von Texten Albrecht Dürers, Veit Dietrichs und Heinrich Deichslers. Zugleich: Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg., 2001. Berlin 2002. VI, 593 S., ISBN 3-11-017348-4 (Wortbildung des Nürnberger Frühneuhochdeutsch; Band 3)
  • (Hrsg. mit Mechthild Habermann und Peter O. Müller): Historische Wortbildung des Deutschen. Tübingen: Niemeyer, 2002, VII, 474 S., ISBN 3-484-31232-7 (Reihe germanistische Linguistik; 232)

Orthographie

  • Läßt sich die deutsche Orthographie überhaupt reformieren? In: Sprachgeschichte und Sprachkritik. Festschrift für Peter von Polenz zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Hans Jürgen Heringer und Georg Stötzel. Berlin; New York: de Gruyter, 1993, VIII, 370 S., ISBN 3-11-013583-3, S. 129 – 156 (Wiederabdruck in: Orthographie als Sprachkultur, 1997, S. 177-205)
  • Über den Sinn der Großschreibung - ein Alternativvorschlag zur Neuregelung. In: Gerhard Augst; Karl Blüml; Dieter Nerius; Horst Sitta (Hrsg.): Zur Neuregelung der deutschen Orthographie. Begründung und Kritik. Tübingen: Niemeyer, 1997, VI, 495 S., ISBN 3-484-31179-7, S. 397-417
  • Orthographie als Sprachkultur. Frankfurt am Main; Berlin; Bern; New York; Paris; Wien: Peter-Lang-Verlag, Europäischer Verlag der Wissenschaften, 1997, 336 Seiten, ISBN 3-631-31142-7 (darin u.a. 9 Aufsätze von 1985-1995)
  • Hans-Werner Eroms; Horst Haider Munske (Hrsg): Die Rechtschreibreform. Pro und Kontra. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 1997, 264 S., ISBN 3-503-03786-1 - books.google.de [In diesem Sammelband sind Aufsätze von Befürwortern und Gegnern der Reform zusammengestellt. Als Gegner treten zwei der Reformer auf: Horst Haider Munske und Peter Eisenberg. Beide verließen unter Protest die Reformkommission wegen der Mängel der Reform und des Verhaltens der Kultusminister.]
  • Wie wesentlich ist die Rechtschreibreform? In: Hans-Werner Eroms; Horst Haider (Hrsg.): Die Rechtschreibreform. Pro und Kontra. Berlin. 1997, S. 143-156
  • Goethe kann sich nicht mehr wehren. In: Der Tagesspiegel vom 5. Juli 1997 Grüne Schleife - Gegen die Rechtschreibreform
  • Rückblick auf die Rechtschreibreform. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 45 Jg., H. 4 (1998), S. 442-446
  • Was soll eine Orthographiereform leisten, was soll sie lassen? In: Sprachwissenschaft 23/4 (1998), S. 413-421
  • Verfehlte Kulturpolitik - Rechtschreibreform: Wird die deutsche Sprache den Stempel der Europa-Untauglichkeit erhalten? In: Kunst + Kultur vom 23. Januar 1998
  • Rechtschreibreform I: Von der Amtshilfe zum Protest. In: Germanistische Linguistik in Erlangen. Eine Bilanz nach 50 Jahren. Hrsg.: Horst Haider Munske / Mechthild Habermann, Institut für Germanistik. Erlangen: Palm & Enke, 2000, 169 Seiten, ISBN 3-7896-0650-2, S. 129-139 - im Netz
  • Neue Rechtschreibwörterbücher im Irrgarten der Rechtschreibreform. Wie soll man selber schreiben und publizieren in diesem Rechtschreibchaos? „Alles Rotgedruckte ist falsch! Man vermeide die roten Giftpilze im Duden!“ In: Schule in Frankfurt (SchiFF), Nr. 44, Juni 2001 - SchiFF
  • Die Fehler der Rechtschreibreform. In der Sache selbst, aber auch im Verfahren. In: Die deutsche Sprachverwirrung – Fehlkonzept Rechtschreibreform, Schweizer Monatshefte, Zürich, Heft 11, November 2003, S. 15-17 - im Netz im Netz SOK-PDF
  • Rechtschreibung gegen Schlechtschreibung. Germanistische Sprachwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft, 19. August 2004 - im Netz
  • David gegen Goliath? Die Neuausgaben von »Ickler« und »Duden« markieren die Positionen im Rechtschreib-Streit. In: Süddeutsche Zeitung vom 1. Dezember 2004 - regio-berlin.de
  • Lob der Rechtschreibung. Warum wir schreiben, wie wir schreiben. München: Verlag C.H. Beck, 2005, 141 S., ISBN 3-406-52861-9 (Beck'sche Reihe; 1671) - books.google.de
    • Rezension von Stefan Stirnemann: Die schöne Haut der Sprache. Horst Haider Munske weiß, warum wir schreiben, wie wir schreiben. In: FAZ vom 28. Oktober 2005 - buecher.de
  • Über die künftige Pflege der deutschen Rechtschreibung. In: Peter Eisenberg (Hrsg.): Niemand hat das letzte Wort. Sprache, Schrift, Orthographie. Göttingen: Wallstein, 2006, 121 S., ISBN 978-3-8353-0059-0 (Valerio 3/2006, Publikation der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung), S. 100-109
  • Die fragwürdige Herrschaft der Politik über unsere Sprache. Vortrag zur ersten Tagung der Schweizer Orthographischen Konferenz, Zürich, 1. Juni 2006 - SOK-PDF - Schrift & Sprache 18. Juni 2006
  • Kurze Stellungnahme zu den Empfehlungen der SOK, anläßlich der zweiten Tagung der Schweizer Orthographischen Konferenz vom 12. Oktober 2006 - SOK-PDF

Sprachkontakt

  • Ist das Deutsche eine Mischsprache? Zur Stellung der Fremdwörter im deutschen Sprachsystem. In: Munske, Horst Haider et al. (Hrsg.): Deutscher Wortschatz. Lexikologische Studien. Ludwig Erich Schmitt zum 80. Geburtstag von seinen Marburger Schülern. Berlin, 1988, S. 46–74.
  • (Hrsg. mit Alan Kirkness): Eurolatein - das griechische und lateinische Erbe in den europäischen Sprachen. Tübingen 1996 (RGL 169). 341 S.
  • Fremdwörter in deutscher Sprachgeschichte: Integration oder Stigmatisierung? In: Neues und Fremdes im deutschen Wortschatz. Aktueller lexikalischer Wandel. IDS-Jahrbuch 2000. Hrsg. Gerhard Stickel. Berlin/New York 2001, S. 7–29
  • Deutsch im Kontakt mit germanischen Sprachen, Horst Haider Munske (Hrsg.). Tübingen: Niemeyer, 2004, 222 S., ISBN 3-484-31248-3 (Reihe germanistische Linguistik; 248)
  • Englisches im Deutschen. Analysen zum Anglizismenwörterbuch. In: Deutsch im Kontakt mit germanischen Sprachen. Tübingen 2004, S. 155–174

Germanische und deutsche Sprachgeschichte

  • Bemerkungen zu Situation und Perspektiven der Frisistik in Deutschland. In: Friesische Studien II. Hgg. V.F. Faltings /A.G.H. Walker /O. Wilts. Odense 1995, S. 165–176
  • Ist eine europäische Sprachgeschichtsschreibung möglich? In: Sprachgeschichte des Neuhochdeutschen. Gegenstände, Methoden, Theorien. Hrsg. A. Gardt/J. Mattheier /O. Reichmann. In: RGL 156, Tübingen 1995, S. 399–411
  • Handbuch des Friesischen/ Handbook of Frisian studies. Herausgegeben von Horst Haider Munske, in Zusammenarbeit mit Nils Århammar, Volkert F. Faltings, Jarich F. Hoekstra, Oebele Vries, Alastair G.H. Walker, Ommo Wilts. Tübingen 2001, XIV, 846 S.
  • Wortbildung des Altfriesischen. In: Handbuch des Friesischen (2004), S. 636–647

Dialektologie

  • (Hrsg. mit Robert Hinderling u.a.): Bayerischer Sprachatlas. (Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben, Sprachatlas von Mittelfranken, Sprachatlas von Unterfranken, Sprachatlas von Nordostbayern, Sprachatlas von Niederbayern, Sprachatlas von Oberbayern), Heidelberg: Winter, 1996 ff.
  • Wörterbuch von Mittelfranken. Eine Bestandsaufnahme aus den Erhebungen des Sprachatlas von Mittelfranken. Zusammengestellt von Gunther Schunk, Alfred Klepsch, Horst Haider Munske, Karin Rädle und Sibylle Reichel. 2. Aufl. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2001, 224 S., ISBN 3-8260-1865-6 (1. Auflage, 2000, 218 S.)
  • Sprachatlas von Mittelfranken. Hrsg. von Horst Haider Munske und Alfred Klepsch.
    • Band 1: Einführung. Von Alfred Klepsch unter Mitarbeit von Sibylle Reichel, S. Arzberger, T. Heyse, A. Mang, H.H. Munske, K. Rädle, S. Rigoll, G. Rost, C. Rudisch und C. Schlichte. Heidelberg: Winter, 2003, VIII, 310 S., ISBN 3-8253-1422-7 (Bayerischer Sprachatlas; Regionalteil 2)
    • Band 2.1: Mittelhochdeutsche Langvokale und Diphthonge. Karten und Kommentare. VIII, 436 S., ISBN 3-8253-1620-3
    • Band 2.2: Beleglisten. Von Steffen Arzberger, A. Klepsch, A. Mang, K. Rädle, S. Reichel, S. Rigoll, G. Rost und C. Rudisch. Heidelberg: Winter, 2004, VI S., S. 437–756, ISBN 3-8253-1620-3
    • Band 6: Sprachregion Nürnberg. Von Alexander Mang. Heidelberg: Winter, 2005. XI, 602 S., ISBN 3-8253-1634-3
    • Band 5: Wortschatz. Von Steffen Arzberger und Stefanie Rigoll. Heidelberg: Winter, 2006, X, 514 S., ISBN 3-8253-5096-7

Bibliographien

  • Erlanger Bibliographie zur germanistischen Sprachwissenschaft. Hrsg. von H. H. Munske und G. van der Elst. Unter Mitarbeit von J. Debast .... 2., rev. und erw. Auflage. Erlangen: Palm und Enke, 1993, 94 S., ISBN 3-7896-0199-3 (Erlanger Studien; Bd. 99)

Rezensionen (Auswahl)

  • Wundersame Wortvermehrung. Man spricht hier Eurolatein: Peter Eisenberg geht unserem Umgang mit Fremdwörtern auf den Grund. Deutsch ist eine Nehmersprache. (Rezension zu Peter Eisenberg: „Das Fremdwort im Deutschen“. Berlin/New York: De Gruyter Verlag, 2011, 440 S.). In: FAZ Nr. 40 vom 16. Februar 2012, S. 34 - FAZ-NET

Literatur

  • Mechthild Habermann; Peter O. Müller; Bernd Naumann (Hrsg.): Wortschatz und Orthographie in Geschichte und Gegenwart. Festschrift für Horst Haider Munske zum 65. Geburtstag. Tübingen: Niemeyer, 2000, 407 Seiten, ISBN 3-484-73051-X

Presse

  • Sharon Chaffin: Nach 20 Jahren steht Erlanger Sprachatlas vor der Vollendung. Warum das Fränkisch nicht aussterben wird. In: Nürnberger Zeitung Nr. 69 vom 24. März 2010 - NZ
  • Marco Puschner: Sprachwissenschaftler plädiert für Umbenennung des easyCredit-Stadions. Club-Arena „kein Freiwild für die Werbeindustrie“. In: Nürnberger Zeitung Nr. 177 vom 4. August 2010, S. 10 - NZ Online-Titel: Bündnis will Umbenennung des easyCredit-Stadions. Sprachwissenschaftler: „kein Freiwild für die Werbeindustrie“, 03.08.2010

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Netzverweise

  • Prof. Dr. Horst Haider Munske - im Netz

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Kurt Reumann: Der Keiser anstelle des Kaisers ist keine Mücke. Der Streit zwischen Linguisten und Journalisten um die Rechtschreibreform. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14. Juni 1989
  2. * Friedrich Denk: „Eine der größten Desinformationskampagnen“. In: Hans Werner Eroms, Horst Haider Munske (Hrsg.): Die Rechtschreibreform. Pro und Kontra. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 1997, S. 41-46 – ISBN 3 503 03786 1 - books.google.de(Enthält das Flugblatt anläßlich der Frankfurter Buchmesse: „Stoppt die überflüssige, aber milliardenteure Rechtschreibreform! 10 Argumente gegen die Rechtschreibreform“, Frankfurt am Main, 1. Oktober 1996, und einen Kommentar Friedrich Denks anhand seines Flugblattes und der „* Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform“ über die Bemerkung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz Rolf Wernstedt, bei den Aktivitäten der Rechtschreibreform-Kritiker handele es sich um eine der größten „Desinformationskampagnen“ in der Geschichte der Bundesrepublik.)
  3. Klaus Koch, Germanist, Lehrer für Deutsch, Sozialkunde und Geschichte an der Wirtschaftsschule der Stadt Nürnberg, Mitglied der Schulleitung „Öffnung der Schule“, Lehrerfortbildung Deutsch: Einführung der Rechtschreibreform
  4. Horst Haider Munske: Kommission für deutsche Rechtschreibung: Austrittserklärung. In: Horst Haider Munske: Die angebliche Rechtschreibreform, 2005, S. 46-51
  5. Horst-Haider Munske: „Die Überrumpelung stoppen.“ In: Der Spiegel vom 22. September 1997, S. 226
  6. Kultusminister Rolf Wernstedt, Pressespiegel des niedersächsischen Kultusministeriums vom 21. Oktober 1996. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27. Januar 1997, S. 8
  7. Horst Haider Munske: Erlanger Sprachwissenschaftler über seine Gründe, die Mitarbeit in der Kommission für die deutsche Rechtschreibung aufzukündigen. Munske: „Was ich nicht für richtig halte, will ich nicht mitverantworten“. Überarbeitung des Regelwerks nötig - Reform gegen die Sprachgemeinschaft - Sprachplanerische Eingriffe und Überrumpelungsaktion. Interview von Jutta Triebswetter. In: Nürnberger Nachrichten vom 26. September 1997, S. 4. Wiederabdruck in Munske: Die angebliche Rechtschreibreform, 2005, S. 52-55
  8. Munske: Die angebliche Rechtschreibreform, 2005, S. 23 f., 41
  9. Munske: Professoren gegen die Rechtschreibreform. In: Munske: Die angebliche Rechtschreibreform, 2005, S. 93–105
  10. Gemeinsame Erklärung von rund 600 Sprachprofessoren zur Rechtschreibreform, Mai 1998 - PDF-Datei
  11. Hans Zehetmair reiste 1996/1997 im Land umher und verkündete sein 50-Prozent-weniger-Fehler-Märchen. Erst im Jahr 2003 als Ruheständler gestand Zehetmair seine Fehler ein und wollte angeblich Buße tun und Wiedergutmachung betreiben. Vgl. Hans Zehetmair: Fünf Jahre Rechtschreibreform – besonnen korrigieren. Fremde Federn: Hans Zehetmair. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 176 vom 1. August 2003, Seite 10
  12. Horst Haider Munske: Rechtschreibreform I: Von der Amtshilfe zum Protest. In: Germanistische Linguistik in Erlangen. Eine Bilanz nach 50 Jahren. 2000, S. 129-139 - im Netz
  13. Horst Haider Munske: Neue Rechtschreibwörterbücher im Irrgarten der Rechtschreibreform. Wie soll man selber schreiben und publizieren in diesem Rechtschreibchaos? In: Schule in Frankfurt (SchiFF), Nr. 44, Juni 2001 - SchiFF
  14. Horst Haider Munske: Verfehlte Kulturpolitik - Rechtschreibreform: Wird die deutsche Sprache den Stempel der Europa-Untauglichkeit erhalten? In: Kunst + Kultur vom 23. Januar 1998, S. 23-25
  15. Munske: Die angebliche Rechtschreibreform, 2005, S. 93, 95, 99, 101
  16. Horst Haider Munske: Verordnete Unordnung. In: Deutsche Sprachwelt vom 20. September 2005, Seite 3 - im Netz
  17. Variantensalat. Warum die Reform der Rechtschreibreform scheitert. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. März 2006 - im Netz
  18. Die fragwürdige Herrschaft der Politik über unsere Sprache. Referat vor der Schweizer Orthographischen Konferenz in Zürich am 1. Juni 2006. Forschungsgruppe Deutsche Sprache (FDS), 18. Juni 2006 - im Netz
  19. Munske: „Die angebliche Rechtschreibreform“, 2005, S. 12, 19, 92, 128, 163
  20. Munske: Schleichweg im Rechtschreibdschungel. In: Der Tagesspiegel vom 31. Juli 1998. Wiederabdruck in Munske: Die angebliche Rechtschreibreform, 2005, S. 106-109

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