Schwaig bei Nürnberg (Spielplatz Max-Reger-Straße)

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ORGANISIERTER WIDERSTAND GEGEN RATHAUS-DIKTATUR
Nächste Versammlung der Bürgerinitiative zwecks Bürgerbegehrens im Konferenzraum des Restaurants Pegnitztal jeden dritten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr.

Der Artikel Schwaig bei Nürnberg (Spielplatz Max-Reger-Straße) dient der unzensierten freien Information und Willensbildung für ein Bürgerbegehren.

Kinderspielplatz Max-Reger-Straße Schwaig bei Nürnberg:
Die Macht des Faktischen
Foto: Stefanie Buchner-Freiberger

Bau eines Kinderspielplatzes Max-Reger-Straße in Schwaig bei Nürnberg

Kinderbürgerversammlung

In Schwaig bei Nürnberg wird ein Kinderspielplatz in der Max-Reger-Straße hinter der Bus-Wendeschleife am Waldrand gebaut. Daß es dort schon einmal einen Spielplatz gab, ist ein Gerücht.
Angeblich gehe das Projekt auf eine „Kinderbürgerversammlung“ am 20.04.2016 zurück: „Die jungen Schwaiger wünschen sich einen zusätzlichen Spielplatz, möglichst mit einem Bereich zum Skaten.“

„Kinderbürger“ und „Kinderbürgerversammlung“

Das Schlagwort „Kinderbürger“ ist einen undefinierbarer Phantasiebegriff. Kinder sind minderjährig und nicht wahlberechtigt! Deshalb sind „Kinderbürger“ und eine „Kinderbürgerversammlung“ Nonsens.
Man stelle sich ABC-Schützen vor, die nicht Schreiben und Lesen können und dazu Volksschulabgänger, denen Volksschullehrer bescheinigen, daß sie diese Grundfertigkeiten gut beherrschen. Denn wer soll denn das Alter der Kinder prüfen? Es können sich auch Jugendliche als Begleiter ihrer Geschwister und Aufsichtspersonen ausgeben.

Die PISA-Studien und die Tests der Handwerks- und Industrie- und Handelskammern bestätigen erhebliche Defizite in den Grundfertigkeiten Lesen und Schreiben. Als Berufsschullehrer stellte auch ich fest, daß Volksschulzeugnisse in der Regel geschönt waren und daß die meisten Hauptschüler allerhöchstens über ausreichende Deutschkenntnisse verfügten. Positive Ausnahmen von der Regel waren begabte und ehrgeizige Volksschüler aus Elternhäusern, deren Eltern die Hausaufgaben überwachten. Abgesehen von Schülern ohne Hauptschulabschluß und Sonderschülern hatten auch Realschüler, Abiturienten und Studenten Deutschdefizite. Diese unzureichenden Lesefertigkeiten bedeuten auch, daß die Schüler auch in anderen Fächern wie Rechnen und Heimat- und Staatsbürgerkunde die Texte nicht verstanden. Aber anstatt nun wegen mangelnder eigener Kenntnisse und Fertigkeiten ihren Kindern Nachhilfeunterricht geben zu lassen oder sie auf die Rudolf-Steiner-Schule zu schicken, wo sie ein Handwerk lernen können, schicken sie ihren Nachwuchs lieber auf einen Spielplatz mit Skaterbahn, um Ruhe vor deren Umtriebigkeit zu haben. In einem Sportverein würden die Kinder unter Aufsicht wenigstens Disziplin und Teamgeist lernen, anstatt nur ihre Lüste und Launen zu befriedigen. Manfred Riebe, 19.04.2017

Protokoll der „Kinderbürgerversammlung“

Wer sind denn „die jungen Schwaiger“, die so gute Beziehungen ins Rathaus und ins Landratsamt haben? Gibt es ein Protokoll über die sogenannte „Kinderbürgerversammlung“ mit einer Unterschriftenliste der Antragsteller? Handelt es sich überhaupt um Kinder oder eher um Jugendliche? Oder verbergen sich hinter der „Kinderbürgerversammlung“ womöglich sportliche Eltern, die gern eine Skater-Bahn für sich hätten? Aber doch nicht hier in einem Wohnviertel und in einen unüberschaubaren Wald hineinragend.

Skaterbahn im Miniformat

„Möglichst mit einem Bereich zum Skaten.“
Ist erst einmal mit einer Skaterbahn im Miniformat ein Anfang gemacht, dann steht einer Erweiterung zu einer größeren Anlage in den Wald hinein nichts im Wege.

Zusätzlicher Spielplatzbedarf

Warum wird ein zusätzlicher Spielplatz benötigt? Es gibt doch schon 7 Spielplätze in Schwaig. Schulkinder, die zur Schule gehen, können auch diese Spielplätze aufsuchen. Weitere Kinderspielplätze gibt es bei der Thomaskirche Schwaig und der Kirche St. Paul. Skaten können Kinder doch auch auf der alten Landstraße nach Diepersdorf und zwar als Minderjährige unter Aufsicht ihrer Eltern.

Die Leiterin des Kindergartens „Am Hasenbuckl“, Karin Redlingshöfer, könnte über ihre Aufsichtspflichten und die der Eltern aufklären, aber auch darüber, daß Erziehungsberechtigte nicht so ohne weiteres ihre Pflichten an die Schule übertragen können, wenn sie ihre ABC-Schützen mit großer Schultüte und Schulranzen in der Erziehungsanstalt Volksschule Schwaig abliefern. Dort lernt man erst einmal das ABC und damit Schreiben und Lesen, falls nicht die Vorschulerziehung im Kindergarten ein wenig Vorarbeit geleistet hat.

Öffnung des Spielplatzes

Seit Mittwoch, 4. Mai 2017, sind die großmaschigen Bauzäune im Eingangsbereich des Spielplatzes entfernt. Seitdem benützen Kinder vermutlich unter Aufsicht von Verwandten den Spielplatz. Mittagsruhezeiten, in denen die Kinder ihre Hausaufgaben machen könnten, gibt es nicht. Wenn erst die Skaterbahn installiert worden ist, wird sich der Lärmpegel noch erhöhen.
Die beiden Türen haben einen Abstand von etwa 40 cm vom Boden, so daß auch herrenlose Hunde auf den Spielplatz gelangen könnten. Eine Tür steht außerdem meist offen. Einen Platzwart, der die Nutzungsberechtigung kontrolliert und die Türen aufschließt und abends abschließt und die Kippen aufsammelt, gibt es nicht. Wer gießt die jungen Bäume und Sträucher, die gepflanzt wurden?

Barrierefreiheit

Ist der Spielplatz für ein rollstuhlfahrendes Kind barrierefrei und behindertengerecht? Wo können die Begleitperson und spielende Kinder ihre Notdurft verrichten?

Wege durch den Wald

Eine abkürzende Durchquerung des Waldes zum aspaltierten Radweg Richtung Röthenbacher Gewerbegebiet auf dem bisherigen Pfad mit dem Rad oder zu Fuß ist nicht mehr möglich. Links führt ein Waldweg an den Häusern Max-Reger-Straße 64, 66, 68, 70 ff. entlang. Ein Sperrschild besagt, daß nur Anwohner hineinfahren dürfen. Dennoch gehen dort Fußgänger und Hundebesitzer spazieren, absolvieren Leichtathleten ihr Laufprogramm für den nächsten Laufwettbewerb und trainieren Mountainbiker. Aber für einen Rollstuhlfahrer, der die Waldluft genießen, das Vogelzwitschern hören und Eichhörnchen sehen und füttern möchte, ist das nun wegen des Kinderspielplatzes mit Geräuschen, die Menschen und Tiere vertreiben, nicht möglich. Darf ein Rollstuhlfahrer in den Waldweg hineinfahren und wenn ja, wo findet er eine behindertengerechte befahrbare Abzweigung, um auf den geteerten Radweg nach Röthenbach zu gelangen?

Bund Naturschutz

Gedanken eines Eichhörnchens:

Da machen sich die Menschen Gedanken, wie man einen Spielplatz am Waldrand einrichten kann. Aber uns Eichhörnchen fragt wieder keiner. Dabei sind wir wahrscheinlich die ältesten Waldbewohner. Wir fordern einen Nüßchen-Automaten im Eingangsbereich, einen Hochast-Parcours sowie ein generelles Eintrittsverbot auf diesem Grundstück für die fiesen Wiesel und mordenden Marder. [1]

Die Holzfäller haben den Baumwipfelpfad der Eichhörnchen zerstört und auch das Revier vieler Vögel zum Beispiel der Amsel, Drosseln, Eichelhäher, der Eulen, Finken, Krähen, des Kuckucks, der Raben, Spatzen, Spechte, Stare, Tauben und Zaunkönige.
Hinter dem Rutschenhügel verborgen steht ein großmaschiger Zaun mit Maschen von etwa 10 cm Breite und 20 cm Höhe. Der Abstand des Zaunes zum Boden beträgt oft 30 cm, und teilweise hat man die Drähte zu einem großen Loch aufgebogen. Etwa dort hängt ein großes Schild „AUSFAHRT“. Vermutlich soll da in einem ersten Schritt eine noch kleine Skaterbahn installiert werden. Da auch der übrige, aber engmaschige Zaun des Spielplatzes etwa 30 cm über dem Boden aufhört, können alle möglichen Tiere des Waldes zu den Sandplätzen des Spielplatzes durchschlüpfen oder größere, wie der Fuchs, sich hindurchwühlen. Füchse, Iltisse und Marder jagen auch kleine Tiere wie etwa Mäuse. Was sagt der ortsansässige Landesbund für Vogel- und Artenschutz dazu?

Streunende Katzen bevölkern die Gärten des Musikerviertels. Sie nehmen gern ein Sandbad, verbreiten Katzenflöhe, jagen Mäuse und Vögel und hinterlassen oft halbtote Mäuse und ihren eigenen Kot. Da sind dann Nachtjäger wie Fledermäuse, Ratten, Schlangen und Uhus nicht weit. Die Polizei des Waldes wird das Speisenangebot wahrnehmen und auch tagsüber herbeimarschieren.
Doch ein B I O T O P, ein Naturreservat, mit drei Laubbäumen und viel Gebüsch blieb entlang der Reihenhäuser erhalten, abgetrennt vom Spielplatz durch einen großmaschigen Zaun, ein Rückzugsort für Eidechsen, Fliegen, Mücken, Stechmücken, Bienen, Wespen, Hornissen, Vögel, Kleingetier, Igel, Mäuse, Käfer, vielleicht sogar der Eremitenkäfer, Raupen, Schmetterlinge, Schnecken, Spinnen, vielleicht sogar den Eichenprozessionsspinner.

Der abgeholzte Wald war ein Stück Natur mit Farnen, Moosen, Pilzen. Wurde denn der Bund Naturschutz gefragt? Die Ortsgruppe Schwaig der Agenda21 sollte sich eigentlich für den Naturschutz einsetzen, aber auch für den Schutz der Kinder vor älteren angeblichen Freunden und Verwandten.

Klage vor dem Verwaltungsgericht Ansbach

Die Eigentümergemeinschaft der angrenzenden drei Wohnblocks Max-Reger-Straße 52, 50 und 48 hat Klage vor dem Verwaltungsgericht in Ansbach gegen das Projekt erhoben. Die Anwohner und deren Kinder wurden offenbar nicht informiert und nicht gefragt. [2]

Bautafel und Maulkorbpolitik

  • Überschrift: Bautafel
  • Bezeichnung des Bauvorhabens: Neubau Kinderspielplatz
  • Bauherr: Gemeinde Schwaig
  • Entwurfverfasser: Dipl.-Ing. (FH) Bettina Frenzke
  • Genehmigt: Landratsamt Nürnberger Land
  • Bescheid vom 02.11.2016, Az.: B-2016-680-1

Die sogenannte „Bautafel“ hängt rechts vom verschlossenen Eingang. Sie ist keine „Bautafel“ wie die Überschrift irreführend lautet; denn das Papier ist nur etwa 18 cm breit und 15 cm hoch, also etwa DIN A5-Querformat, ist also keine Bautafel, sondern ein eingeschweißter Bauzettel mit Hoheitsanspruch. Das kommt mir vor wie der Geßlerhut, vor dem jeder buckeln und den jeder grüßen soll.

Auf einer Bautafel müßte der Bauherr das Projekt insgesamt großformatig skizzieren. Das ist hier nicht geschehen. Der Bauherr hat eine Informationspflicht, und die Anwohner haben einen Informationsanspruch. Es geht nicht an, daß die Bürger der Gemeinde Schwaig alle wichtigen Informationen erst nach und nach aus der Nase ziehen müssen. Es besteht eine Bringschuld.

Brave Schwaiger sollten wissen, daß Schwaig von einem Schwaiger Ureinwohner in Anlehnung an das bekannte Theaterstück „Schweig Bub!“ schon umbenannt wurde in „Halts Maul“. Es soll ja keiner das Maul aufmachen! Die Gemeindeverwaltung und der Verantwortliche im Landratsamt könnten böse sein. Dann bekäme ich keine Aufträge mehr, keine Stelle im Rathaus, in der Schule und im Kindergarten und schon gar nicht im Landratsamt. Der Lärm der Skater interessiert uns nicht. Wir wohnen ja etwas weiter weg. O heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd' andere an! Es mangelt an Solidarität mit den Opfern dieser schildbürgerähnlichen, rathäuslichen Fehlplanung mit dem Segen eines Verantwortlichen im Landratsamt. Wer ist dieser namenlose Verantwortliche?

Neue Siedlung auf dem Brochier-Gelände am Mittelbügweg

Zuvor wurde aufs Geratewohl auf dem ehemaligen Brochier-Gelände am Mittelbügweg eine neue Siedlung gebaut. Für wen und warum? Wenn die Siedlung für junge Familien gebaut wurde, dann wäre der im Bau befindliche Kinderspielplatz doch wohl zu weit weg. In die Siedlung hätte, wie bei einer Wagenburg in die Mitte ein Spielplatz gehört, aber ohne Skateranlagen.

Baulobby im Rathaus und Landratsamt

Es sieht aber ganz so aus, als bestimme die Baulobby im Rathaus, das heißt der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung, im Verein mit dem Landratsamt das Baugeschehen. Man könnte sich etwa folgendes Szenario vorstellen:

Wenn ich keinen Auftrag bekomme, kann ich meine Arbeiter nicht bezahlen und muß Insolvenz anmelden. Wo könnte man in Schwaig noch bauen? Aha, Kinderspielplätze. Das ist zwar kein großer Auftrag. Aber Kleinvieh macht auch Mist. Im übrigen wurden alle Schwaiger Bauvorhaben sehr viel teurer als die Kostenvoranschläge es vorsahen. [3]

Klage vor dem Verwaltungsgericht Ansbach

Die Eigentümergemeinschaft der angrenzenden drei Wohnblocks Max-Reger-Straße 52, 50 und 48 hat Klage vor dem Verwaltungsgericht in Ansbach gegen das Projekt erhoben.

„Macht braucht Kontrolle, wirksame Kontrolle!“ Gustl Mollath [4]

Hier könnten alle wehrhaften, streitbaren Bürger und Anwohner ihre Argumente und Bedenken publik machen und diskutieren. Man könnte jederzeit die folgenden Argumente und Bedenken nachtragen.

Gerade erst hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann festgestellt, daß Nürnberg die unsicherste Stadt in Bayern ist.

Wohnviertel und Ruhestörung

Sport ohne Musik ist langweilig. Also werden Kofferradios mitgebracht oder Autoradios aufgedreht. Ein Wohnviertel dient jedoch der Erholung für Berufstätige. Gegen vorhersehbare Lärmbelästigungen und Gefahren müssen Anwohner sich rechtzeitig wehren.

Zunahme der Kriminalität

Es werden ortsfremde Skater angelockt. Die kommen nicht plötzlich, sondern ganz allmählich, wenn sich herumgesprochen hat, welch Skater-Eldorado mit Erweiterungsmöglichkeiten in den Wald hinein die Gemeinde Schwaig eingerichtet hat. Es kämen auch vermummte Gestalten und Grafittisprüher, die keine Rücksicht nehmen und alles besprühen. Der Schwarze Block im Club-Stadion zeigt, welche Spielgestalter man da herbeilockt. Die zahlreichen braven „Glubberer“ im Schwaiger Musikerviertel
„Iiech bin a Glubberer“, Audio CD 1995,
rechts: Maximilian Kerner
kennen die Szene.

Reifenstechereien, Fahraddiebstähle, Abbrechen von Autospiegeln und Besprühen von Autos werden zwar gemeldet, aber die Polizei ist meistens erfolglos.
Überfälle auf Tankstellen und Banken und Morde häufen sich. Kriminalschriftsteller beschäftigen sich im Nachhinein mit dem Mittagsmörder. Es ginge zu, wie bei Hausbesetzungen in Berlin oder Hamburg, wo Autos angezündet, Molotowcocktails und Steine geworfen werden, Schaufensterscheiben zu Bruch gehen und Polizeiautos umgeworfen und angezündet werden oder wie in Nürnberg, wo Busse, Straßenbahnen, Bundesbahnzüge, S- und U-Bahn von Betrunkenen besetzt und demoliert und Fahrgäste belästigt und bedroht werden. Wer sich wehrt oder belästigte Frauen schützt, wird abgestochen. Die Mörder entkommen im Dunkel der Nacht. Überwachungskameras machen niemand wieder lebendig.

Brandgefahr durch Party- und Picknick-Meile in einer Silvesternacht

Erhöhte Waldbrandgefahr: Flaschenscherben wirken wie Brenngläser, Zigarettenkippen werden weggeworfen, es gibt Lagerfeuer und Feuerstellen für Picknicks. Warnschilder werden nicht beachtet.

Was geschähe wohl in einer Silvesternacht, wenn das Wohnviertel durch Betrunkene in eine Party- und Picknick-Meile umfunktioniert wäre? Nicht nur durch weggeworfene Zigarettenkippen der Minderjährigen, sondern erst recht durch das Party-Feuerwerk könnte ein Waldbrand entstehen. Je nach Windrichtung und Funkenflug könnten bald auch die Bäume auf der Verkehrsinsel Feuer fangen. Könnten die angrenzenden Wohnhäuser von den Feuerwehren gerade noch gerettet werden? Die Rettungswege wären bei brennendem und schmelzenden Asphalt nicht mehr problemlos befahrbar. Die Rettungswege müßten folglich vorbeugend gepflastert werden. Wenn aber die Dachstühle der Häuser brennen und die Feuerwehren die Häuser nicht retten können, dann wären sie unbewohnbar. Das aber wäre ganz im Sinne des rathäuslichen Verdichtungskonzepts. Ein Immobilienunternehmer würde die Ruinen kaufen, abreißen und wieder einen Betonklotz hinbauen.

Brand eines Jägerzauns und einer Hecke: Am Mittwoch, 7. Juni 2017, wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwaig zu einem Brand in der Brahmsstraße 1 in Schwaig gerufen. Dort hatte der Bewohner versucht, wie mancher Gärtner mit einem Abflammgerät die Ritzen im Gehsteig von Unkraut zu befreien. Dabei setzte er versehentlich den Jägerzaun und die dahinter befindliche alte Thujahecke in Brand. Sein Versuch, den Brand mit dem Gartenschlauch zu löschen, mißlang. Der verkohlte Zaun und die verkohlte Hecke stehen nun als Denkmal und Warnung da.

Drogenumschlag-Zentrum und Müllplatz

So wie in Diskotheken und Schulen könnte ein Drogenumschlag-Zentrum im Wald entstehen, auf jeden Fall erfahrungsgemäß Müll. Müll zieht Ratten an. Alkoholorgien, Komasaufen, Fixen, Koksen und Kiffen mit den entsprechenden menschlichen Exkrementen und anderen Hinterlassenschaften wie Fixerbestecken sind Erfahrungstatsachen. Kinder erledigen ihre Notdurft im Gebüsch. Es dürfte bald wie in einem Pissoir und Klohäuschen riechen. Der Sand wird bald voller Kippen, Flaschenkorken, Glasscherben und Hundehaufen sein. Man denke nur an die vermüllten Autobahnrastplätze, die von Müllwerkern gesäubert werden müssen. Einheimische minderjährige Skater kommen eher mit Fahrrädern. Auswärtige erwachsene Skater kommen mit Autos, Wohnmobilen und Motorrädern und benötigen Parkplätze. Wo sind Fahrradständer und Parkplätze für Autos, Wohnwagen und Motorräder?

Privater bewaffneter Wach- und Ordnungsdienst

Ein privater bewaffneter Wach- und Ordnungsdienst wie in den USA rund um die Uhr und die Polizei wären machtlos gegen die Vermummten. Die nützen Tage wie Nikolaus, Halloween, Drei Könige und Fastnacht aus, um maskiert das Viertel unsicher zu machen. Man bräuchte womöglich sogar Dolmetscher, um mit manchen Multi-Kulti-Skatern zu kommunizieren. Warnschilder in verschiedenen Sprachen müßten aufgestellt werden. Überwachungskameras und Lichtmasten, Toilettenanlagen, Umkleideräume mit Schließfächern und eine Sportgaststätte würden zerstört. Gewalttäter flüchteten in den Wald und auf die Bundesstraße und sind mit dem Motorrad schnell weg.

Geschäftsgefährdung und -schädigung

Die großen Fensterscheiben des Flachbaus der Team d'Or Motorradhandel GmbH, Max-Reger-Straße 64, gegenüber der Bus-Endhaltstelle sind schnell beschmiert oder gar eingeworfen, so daß Ware und Geld gestohlen werden können.

Graffitis

In Schwaig gibt es bereits unerwünschte Graffiti-Sprüher. Sie würden nun auch an den Garagentoren und Hauswänden protestierender Anwohner aufgebracht, die die Skater baten, die Zeiten der Mittagsruhe und Nachtruhe zu beachten.

Handyklau, Handtaschenraub, schwere Körperverletzungen

Handyklau (Smartphones, I-Phones, Tablets): Hinter Clownsmasken verborgene Räuber drohen: „Handy her, oder ich stech’ dich ab!“ Handtaschenraub nähme zu, um mit dem Geld alter Damen den Drogenkonsum zu finanzieren.

Hauseinbrüche

Auch im Nürnberger Land häufen sich die Wohnungs- und Autoeinbrüche und Diebstähle. Die infolge der Flüchtlingsinvasion überforderte Polizei ist auf die Mithilfe der Bürger angewiesen, aber kommt meist zu spät, weil das nächste Polizeirevier erst in Lauf an der Pegnitz ist. Temposünder und Schleuser anzuhalten und Verkehrsunfälle zu regeln, ist ja auch wichtig.

Hauseinbrüche gibt es schon bisher.[5]

Immobilienwert und Immobilienunternehmen

Der Immobilienwert sinkt. Immobilienhaie warten schon auf die Geschäftsauflösung, um den Flachbau in eine Sportgaststätte umzuwandeln und später zwecks Verdichtung einen weiteren Betonklotz hinbauen zu können. Vielleicht wird der Flachbau auch abgefackelt, und die Brandversicherung zahlt.

Prostitution

Prostitution ist als Wandergewerbe mit Wohnwagen ziemlich beweglich und macht aber auch dem örtlich ansäßigen Gewerbe Konkurrenz. Durch Aktenzeichen XY-Ungelöst werden Bürger darüber informiert, daß sich dieses freiberufliche Gewerbe ohne Zuhälter auf Parkplätzen in den Außenbezirken Nürnbergs befindet, wenn wieder einmal ein angeblicher Freier eine Prostituierte wegen ihrer Tageseinnahmen in ihrem Wohnwagen ermordet hat.

Gefahren für Frauen

Es drohen Verprügelung, Vergewaltigung und Entführung von Frauen zwecks Zwangsprostitution im nahen Ausland und/oder zur Organentnahme.

Kindesentführungen

Es drohen Kindesentführungen zwecks Kinderprostitution und/oder zur Organentnahme im nahen Ausland.

Man denke nur an den Fall der entführten Peggy Knobloch, einen Mord ohne Leiche. Die Kripo behauptete, der geistig behinderte Ulvi Kulac habe das Mädchen ermordet. Als die Leiche kürzlich gefunden wurde, schob die Kripo den Mord plötzlich der NSU-Bande in die Schuhe.

Zwecks Kräftebündelung sollten sich alle Schwaiger der Bürgerinitiative Bebauung Nordschulareal Schwaig bei Nürnberg und dem später folgenden Bürgerbegehren anschließen. Die einzige sinnvolle Bebauung des Nordschulareals wäre ein Musik-, Kunst- und Kultur-Zentrum (MKKZ) mit Großkino und Tiefgaragen. Manfred Riebe, 13.04.2017

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen. Auch die Gemeinde Schwaig bei Nürnberg gehört zu den Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewährt deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte „5 € auf Eintritt in das Schwaiger Kulturprogramm“.

Tannert Mittagsmoerder.jpg
Kriminalroman aus Franken, Verlag Hans Fahner, 2012

Literatur

Presse

  • Stefanie Buchner-Freiberger: Baubeginn in Schwaig. Spielplatz trotz Anwohner-Klage. In: Pegnitz-Zeitung vom 20. März 2017 - n-land.de
  • Malmsbach/Schwaig: Einbruch ins Haus scheiterte. Schwaig: Polizei sucht Zeugen.In der Nacht zum Sonntag gegen 01:30 Uhr scheiterte ein Einbruchsversuch in einem Haus in Malmsbach. In: Pegnitz-Zeitung Nr. 84 vom 10. April 2017 - [ n-land.de] Polizeibericht: Die dunkel gekleideten Einbrecher flüchteten in Richtung Pegnitz. Die Schwabacher Kripo bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden, Tel. 0911 - 2112-3333.

Videos

  • Iiech bin a Glubberer. CD, Nürnberg: media-art, 1995 - YouTube

Querverweise

Sachartikel

Auch ein fiktives kleines gallisches Dorf leistete Widerstand gegen den Imperator Julius Cäsar.

Personenartikel

Netzverweise

  • Errichtung eines Spielplatzes in der Max-Reger-Straße. Aus der Bau- und Umweltausschußsitzung vom 20.10.2015 - schwaig.de
  • Errichtung eines Spielplatzes in der Max-Reger-Straße. Aus der gemeinsamen Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sport- sowie des Bau- und Umweltausschusses vom 26.07.2016 - schwaig.de
  • Gemeindliche Spielplätze: Erweiterung, Vergaben, Erneuerungen - schwaig.de

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. * Horst Linke: Uns fragt wieder keiner. In: Nürnberger Zeitung Nr. 112 vom 16. Mai 2017, S. 26
  2. * Stefanie Buchner-Freiberger: Baubeginn in Schwaig. Spielplatz trotz Anwohner-Klage. In: Pegnitz-Zeitung vom 20. März 2017 - n-land.de
  3. Anmerkungen: Ich habe schon erlebt, wie Bauarbeiter einen Auftrag, der in zwei Tagen hätte erledigt sein können, so in die Länge zogen, daß drei Wochen daraus wurden. Die Haftpflichtversicherung des Nachbarn zahlte ja. Und obendrein wurde der Asphaltabfall nicht normal entsorgt, sondern heimlich im Blumenbeet vergraben. Wir hatten es nicht gesehen. Aber als nach Jahren Pflanzen im Blumenbeet verkümmerten und neu gepflanzt werden mußte, kam der Betrug heraus. Das erinnert mich an den Abriß der Nebengebäude der Nordschule. Wie fachgerecht dieser Abriß erfolgte, wurde von überrumpelten betroffenen Nachbarn in Bild und Ton festgehalten. Manfred Riebe, 19.04.2017
  4. * Quelle: Sammelband „Staatsversagen auf höchster Ebene“, Umschlagtext Rückseite
  5. * Malmsbach/Schwaig: Einbruch ins Haus scheiterte. Schwaig: Polizei sucht Zeugen.In der Nacht zum Sonntag gegen 01:30 Uhr scheiterte ein Einbruchsversuch in einem Haus in Malmsbach. In: Pegnitz-Zeitung Nr. 84 vom 10. April 2017 - [ n-land.de] Polizeibericht: Die dunkel gekleideten Einbrecher flüchteten in Richtung Pegnitz. Die Schwabacher Kripo bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden, Tel. 0911 - 2112-3333.
    Anmerkung: In Malmsbach führt über die Pegnitz zum Pegnitzgrund nur eine schmale Fußgängerbrücke. Die Einbrecher schwingen sich auf ihr Leichtmotorrad, fahren über die Fußgängerbrücke und sind schnell verschwunden. „Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen und Fahrzeugen der Polizei sowie dem Polizeihubschrauber verlief jedoch ohne Ergebnis.“ Selbst ein Ortspolizist hätte keine Chance gehabt. Nach der polizeilichen Sperrstunde müßte die Fußgängerbrücke durch eine Metallgittertür oder Schranke automatisch geschlossen werden. Nur Notfallbefugte, wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und THW, hätten dann einen Schlüssel für die Tür oder Schranke. Im Mittelalter hatte man nachts die Stadttore geschlossen und Zugbrücken hochgekurbelt, um sich vor Bettlern, Brandstiftern, Diebesbanden, Feuerspeiern, Gauklern, Hübschlerinnen, Landfahrern, Schaustellern, Scherenschleifern, Tagedieben und Vagabunden zu schützen. In der Freien Reichsstadt Nürnberg kümmerten sich Gassenhauptleute um diesen Personenkreis wie etwa einen Till Eulenspiegel. Auch die Autobahnunterführung nach Laufamholz müßte nachts gesperrt werden. Dann wären zumindest diese Fluchtwege für die Einbrecher geschlossen. Manfred Riebe, 15.04.2017

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