Uwe Grund (Germanist)

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Uwe Grund (* 17. Februar 1939 in Breslau) ist ein promovierter Germanist, Literaturwissenschaftler und Bildungsforscher.

Uwe Grund
Foto: Annette Grund
Uwe Grund: Schulische Rechtschreibleistungen vor und nach der Rechtschreibreform, Berlin: Frank & Timme, 2016

Herkunft und Familie

Uwe Grund hat schlesische Wurzeln. Er ist seit 1986 (?) verheiratet mit der Studiendirektorin Annette Grund, geb. Dietrich. Das Ehepaar hat eine in London lebende und arbeitende Tochter und einen bei einem internationalen Unternehmen beschäftigten, in München wohnenden Sohn.

Schule, Studium und Promotion

Uwe Grund besuchte zunächst die Evangelische Volksschule in Visbek, Südoldenburg, dann den altsprachlichen Zweig des Gymnasiums Antonianum in Vechta. Das Abitur machte er 1959. Er studierte ab 1959 die Fächer Germanistik und Geschichte an den Universitäten Göttingen und Tübingen. Dort legte er bei Andreas Flitner und Otto Friedrich Bollnow das Philosophikum ab. Nach einem Auslandssemester in Wien wechselte er an die FU Berlin, wo er 1966 das Erste Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Geschichte am Wissenschaftlichen Landesprüfungsamt Berlin „mit Auszeichnung“ bestand. Von 1966 bis 1970 war er wissenschaftlicher Hilfsassistent bzw. wissenschaftlicher Teilzeitassistent an der FU Berlin. Während dieser Zeit arbeitete er an einer Dissertation mit dem Thema „Studien zur Sprachgestaltung in Theodor Gottlieb von Hippels Roman „Lebensläufe nach aufsteigender Linie“. Am 16. Juli 1970 wurde er unter dem Dekanat von Thomas Nipperdey mit „magna cum laude“ zum Dr. phil. promoviert.

Berufliche Laufbahn

Von 1971 bis 1972 leistete Uwe Grund den Vorbereitungsdienst in Niedersachsen ab, abgeschlossen mit der Pädagogischen Prüfung für das Lehramt an Höheren Schulen. 1972 wurde er zum Studienassessor, im selben Jahre zum Studienrat ernannt. Ende 1972 beantragte er die Versetzung vom Land Niedersachsen an die Universität des Saarlandes. Dort wurde er als Beamter des wissenschaftlichen Dienstes mit Lehrauftrag 1972 zum Akademischen Rat und 1975 zum Akademischen Oberrat ernannt. Am Fachbereich 8 - Neuere Sprach- und Literaturwissenschaften war Uwe Grund in Lehre und Forschung tätig. Die Forderung nach größerer Praxisnähe der Lehrerausbildung erforderte neu konzipierte Lehrangebote, die sich, anders als in der Fachwissenschaft, nicht auf eine einschlägige Forschung stützen konnten. „Entsprechend aufwendig in der Vorbereitung, experimentell in der Durchführung und tentativ in der Bewertung studentischer Leistungen waren vielfach die fachdidaktischen Seminare“ schreibt Uwe Grund in einem Lebenslauf. Die literaturwissenschaftlichen Kurse hatten ihren Schwerpunkt bei der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit Lehrangeboten zu Literaturverfilmungen (etwa zu Heinrich von Kleist und Franz Kafka) und zum „CreativeWriting“ wurden neuere Tendenzen in der Fachwissenschaft aufgegriffen. Größere Forschungsprojekte galten der Rolle der Informationstechnologie bei der akademischen Lehre in den Geisteswissenschaften sowie dem Fachunterricht im 20. Jahrhundert. Aus WINGS, einem vom BMBW geförderten und in Kooperation mit der Universität Potsdam durchgeführten Vorhaben gingen ein Lehrbuch und mehrere Aufsätze hervor. Langjährig von der DFG gefördert wurde das Projekt „Indices zur Sprachlichen und Literarischen Bildung in Deutschland“. Diese Repertorienreihe sollte dem Unterrichts-, Bildungs-, und Wissenschaftshistoriker ein neuartiges Informationsmittel an die Hand geben. „Der Suchkomfort, die Suchmöglichkeiten sowie der Ertrag dieses Indexwerkes sind für den Germanisten außerordentlich“ heißt es in einer Rezension.

Weitere Funktionen

An der Universität des Saarlandes war Uwe Grund u.a. Erasmus-Beauftragter der Fachrichtung Germanistik, Fachbereichsbeauftragter für das Studienkolleg und Sprecher des Beirats des Medienzentrums. Am saarländischen Landesinstitut für Pädagogik und Medien war er mehrfach im Rahmen der Lehrerfort- und -weiterbildung tätig. An der Facultad de Filologia /Dpto de Filologia Moderna der Universität Salamanca nahm er im Rahmen des Sokrates/Erasmus-Programms mehrere Gastdozenturen wahr.

Ehrenämter und Mitgliedschaften

Uwe Grund ist Mitglied im Deutschen Germanistenverband, bei der Deutschen Schillergesellschaft, im Historischen Verein für die Geschichte Schlesiens und bei der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft (Köthen).

Aktuelles

Rechtschreibsiegel für Qualitätsorthographie

Seit der Pensionierung im Jahre 2002 hat Uwe Grund, der seit einigen Jahren in Hannover lebt und arbeitet, die Auswirkungen der Rechtschreibreform kritisch beobachtet und in Vorträgen und Internet-Beiträgen vor allem die Effekte im Schulbereich zum Thema gemacht. Eine Bündelung und Aktualisierung dieser Studien legt er nun vor mit der Monographie „Monographische Regelwerke im Praxistest. Rechtschreibleistungen vor und nach der Rechtschreibreform.“ Dieses Buch rief ein außerordentlich großes Medienecho hervor.

Auf dem Cover des im Verlag Frank & Timme erschienenen Buches heißt es:

Der primäre Zweck der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung im Jahre 1996 war die Vereinfachung des Schreibens. Ist dieses Bestreben erfolgreich gewesen? Kritik an und Unbehagen in der Schreibkultur sind nach der Rechtschreibreform vielfach formuliert, aber nur sporadisch mit empirischen Befunden abgeglichen worden. Gerade aus dem Bereich der Orthographie erreichen schulische Leistungsdaten eher selten die interessierte Öffentlichkeit. Diese Studie versucht deshalb in einem Prä-Post-Vergleich Antworten auf zwei Fragen zu finden: Über welche orthographischen Fertigkeiten verfügten bzw. verfügen Sekundarstufenschüler vor und nach der Wendemarke von 1996? Und: In welcher Beziehung stehen veränderte Rechtschreibnormen als „Input“ des Orthographieunterrichts und Rechtschreibleistungen als dessen „Output“?[1]


In dem Buch selber findet man ein Nachwort des Autors:

In meinem gesamten akademischen Leben habe ich mich mit Fragen des korrekten Schreibens nicht beschäftigt und auch nicht beschäftigen müssen. Orthographische Fehler in Texten angehender oder praktizierender Deutschlehrer und Deutschlehrerinnen hätte man wohl mit der Lupe suchen müssen. Doch als in Büchern belletristischer Verlage Wendungen wie „des Öfteren“ und „Kopf nickend“ zu lesen waren, Computerprogramme aufforderten, etwas „fertig zu stellen“, und überregionale Tageszeitungen mit Trennungen wie „Sy /napse“ und „Apollop / riesterin“ überraschten, begann ich mich, aus der Perspektive des philologisch geschulten Lesers, für Motive und Begründungen einer Neunormierung des schon einmal Normierten zu interessieren. Nach der „Wiener Absichtserklärung“ vom Juli 1996 sollte die Neuregelung der Rechtschreibung „am 1. August 1998 wirksam werden.“ Worin besteht diese Wirksamkeit in der Schulwirklichkeit? Orthographie ist sowohl Werkzeug wie Werk der sprachlich-literarischen Bildung. Wenn Schriftsteller darauf dringen, ihre Texte nicht den geänderten Schreibnormen zu unterwerfen – ist das neue Regelwerk dann wenigstens ein taugliches Instrument, bessere Ergebnisse beim Unterrichten der heranwachsenden Generation zu erzielen? Was bedeuten Forderungen, Rechtschreiben zum Lehrgegenstand des Germanistikstudiums zu machen? Mit diesen Fragen habe ich mich, mit mehr oder minder großen Unterbrechungen, seit etwa zehn Jahren beschäftigt. Was die Beschaffung des Wissens zum „Feld“ angeht, so mag das Quellen- und Literaturverzeichnis Auskunft über den Umfang der von einem einzelnen gewiß nur vorläufig zu leistenden Arbeit geben. Die Zuständigkeit für das orthographische Organon einer Sprachgemeinschaft ist ja bislang ohnehin nur unzureichend geklärt. Als die Deutsche Nationalbibliothek die Buchausgabe der neuen amtlichen Regelung den Sachgruppen „Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft“ und „Nachschlagewerke, Bibliographien“ zuwies, umschrieb sie aber schon recht einleuchtend jene Disziplinen, die zukünftig maßgeblich beteiligt sein sollten, wenn zu beraten ist, welcher Orthographie wir folgen wollen.


Fotogalerie

Konstruktive Gedanken

Uwe Grund hat die methodischen Schwierigkeiten einer solchen Untersuchung vorbildlich gemeistert und die Ergebnisse in sehr verständlicher Form dargestellt. Was Herrn Zehetmairs These betrifft, das Rad könne nicht zurückgedreht werden, so erinnere ich daran, daß dieses Rad schon mehrmals jeweils um eine Vierteldrehung zurückgedreht worden ist - auch unter seiner Leitung. Ich war selbst Mitglied seines „Rates für deutsche Rechtschreibung“ und wundere mich über sein verbissenes Festhalten an einem Projekt, das er selbst als Fehler ansieht. Übrigens würde es genügen, in den Schulen die nichtreformierte Rechtschreibung als gleichberechtigt gelten zu lassen, dann würde man bald sehen, welche „sich durchsetzt“. [2]

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen.

Kontakt

Dr. Uwe Grund
Linzer Straße 1
30519 Hannover

Veröffentlichungen

Dissertation

  • Uwe Grund: Studien zur Sprachgestaltung in Theodor Gottlieb von Hippels Roman „Lebensläufe nach aufsteigender Linie nebst Beilagen A, B, C“. Freie Universität Berlin [West], Phil. Fakultät, Diss. v. 16. Juli 1970, Berlin [West], 1970, 180 S.

Monographien

  • Indices zur sprachlichen und literarischen Bildung in Deutschland. München; New Providence; London; Paris: Saur (eine fünfbändige Datensammlung zur Geschichte des Deutschunterrichts, seinerzeit von der DFG gefördert)
    • Band 1: Zeitschrift für Deutschkunde 1920-1943. Beiträger - Themen - Textprofile. Mitarbeiter an diesem Band: Monika Jakobs ..., 1991, 285 S., ISBN 3-598-22570-9
      • Rezension zu diesem Band in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL), Bd. 18 (1993), 2. Heft, S. 238 -241
    • Band 2: Zeitschrift für Deutsche Bildung 1925-1944. Beiträger, Themen, Textprofile. Mitarbeiter an diesem Band: Gerti Militzer ..., 1995, 222 S., ISBN 3-598-22571-7
    • Band 3: Amtsblätter Preußen, Bayern, Deutsches Reich 1911-1945. Erlasse, Bekanntmachungen, Erhebungen. Mitarbeiter an diesem Band: Andreas Thieltges ..., 1995, 242 S., ISBN 3-598-22572-5
    • Band 4: Deutschunterricht 1948-1970. Beiträger, Themen, Textprofile. Mitarbeiter an diesem Band. Wolfgang Winter ..., 1995, 320 S., ISBN 3-598-22573-3
    • Band 5: Der Deutschunterricht 1947-1970; Wirkendes Wort 1950-1970. Beiträger, Themen, Textprofile. Mitarbeiter an diesem Band: Gisela Neunzig ... 1995, 296 S., ISBN 3-598-22574-1
      • Rezension zu allen fünf Bänden in: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. Hrsg. v. Wolfgang Frühwald und Wolfgang Harms. Bd. 3 (1997), S. 369 - 372
  • Uwe Grund, Armin Heinen: Wie benutze ich eine Bibliothek? Basiswissen - Strategien - Hilfsmittel. München: Fink, 1995, 270 S., ISBN 3-8252-1834-1, 2. überarbeitete Auflage, 1996 - Inhaltsverzeichnis
  • ⇛ Uwe Grund: Orthographische Regelwerke im Praxistest. Schulische Rechtschreibleistungen vor und nach der Rechtschreibreform, Berlin: Frank & Timme, Verlag für wissenschaftliche Literatur, 2016, 248 Seiten, ISBN 978-3-7329-0279-8 (Sprachwissenschaft, Bd. 31) - books.google.de
    • hjv: „Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“. Bilanz nach 20 Jahren Schlechtschreibreform. In: Bild vom 8. August 2016 - bild.de
    • n-tv.de, mbo/AFP: Schüler machen viel mehr Fehler. Studie: Rechtschreibreform war ein Flop. Die große Reform sollte das schwierige Verhältnis der Deutschen zur Rechtschreibung ihrer Sprache verbessern. Doch seit die neuen Regeln vor 20 Jahren in Kraft traten, haben sich die Rechtschreibleistungen der Schüler noch verschlechtert. In: n-tv vom Montag, 8. August 2016 - n-tv.de
    • Katja Köllen: 20 Jahre Rechtschreibreform. „Die Rechtschreibreform war stümperhaft“. In: Wirtschaftswoche vom 8. August 2016 - wiwo.de
    • mamk/afp/dpa: Rechtschreibung: Macht die Reform die Schüler schlecht? Schüler in Deutschland haben ihre liebe Not mit der Rechtschreibung. Nun streiten sich Experten, ob der wichtigste Grund die Reform der Schreibregeln ist. In: Der Spiegel vom Dienstag, 9. August 2016 - spiegel.de/schulspiegel
    • afp: Schüler machen mehr Schreibfehler. Wissenschaftler zieht bittere Bilanz. 20 Jahre nach Einführung der Rechtschreibreform monieren Forscher eine zunehmende Rechtschreibschwäche an den Schulen. In: Nürnberger Nachrichten vom 9. August 2016, S. 24
    • Meike Kreil: Literaturwissenschaftler kritisiert Orthografhie-Schwäche bei Schülern. 20 Jahre Rechtschreibreform – und keiner kennt sich aus. In: Nürnberger Zeitung vom 9. August 2016, S. 3 – Im Blickpunkt
    • Heike Schmoll: Totalschaden für die Orthographie. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 185 vom 10. August 2016, S. 8
    • Amory Burchard / Tilmann Warneck: Richtig schreiben, lesen und verstehen. Streit um Rechtschreibkenntnisse von Schülern. In: Der Tagesspiegel (Berlin) vom 10. August 2016 - tagesspiegel.de
    • Interview mit Til Huber: „Das muss jeden Bürger empören“. Der Germanist Uwe Grund über seine Studien zu den Folgen der Rechtschreibreform, Schule und Politik. In: Münchner Merkur vom 10. August 2016
    • Regina Jerichow: In Orthografie zunehmend schwach. Studie belegt deutlichen Anstieg der Fehlerquoten bei Schülern - Vernichtendes Fazit. In: Nordwest-Zeitung vom 10. August 2016 - nwzonline.de
    • rom: Groß oder Klein? Rechtschreib-Experte: „Diese Reform ist ein Flop“. In: Abendzeitung-München vom 9. August 2016 - abendzeitung-muenchen.de
    • Thomas Paulwitz: Orthographie. Rechdschreipkaos. In: Junge Freiheit Nr. 33 vom 14. August 2016 - jungefreiheit.de
    • Rüdiger Heinze: Studie: 20 Jahre Rechtschreibreform: Was hat's gebracht? Von Anfang an hagelte es Kritik an der Rechtschreibreform. Viele sind der Meinung, sie habe verunsichert und nicht vereinfacht. Was den Schülern besonders Probleme bereitet. In: Augsburger Allgemeine vom 27. August 2016 - .augsburger-allgemeine.de

Eine rege Diskussion mit Theodor Ickler findet hier statt:

Herausgeberschaften

  • Uwe Grund, Ralph Schock, Günter Scholdt (Hrsg.): Gustav Regler - Dokumente und Analysen. Tagebuch 1940 und Werkinterpretationen. Festgabe für Gerhard Schmidt-Henkel. Saarbrücken: Saarbrücker Druckerei und Verlag, 1985, 307 S., ISBN 3921646979
  • Uwe Grund, Günter Scholdt (Hrsg.): Literatur an der Grenze: Der Raum Saarland - Lothringen - Luxemburg - Elsaß als Problem der Literaturgeschichtsschreibung. Festgabe für Gerhard Schmidt-Henkel. Ein Symposion, 1992, 204 S.
  • Uwe Grund (Hrsg.): Man kann nicht wissen, was die nächste Minute bringt. Die Feldpostbriefe des Hauslehrers Oscar Spiegel an seine Schüler (In Vorbereitung)

Aufsätze (in Auswahl)

  • U. G. (zusammen mir Armin Heinen): Wissensvermittlung und Informationstechnologie in den Geistes- und Sozialwissenschaften. In: Magazin Forschung 2 / 1994 (Universität des Saarlandes)
  • U. G.: Franz Kafkas "Die Verwandlung". Vergleichende Beobachtungen zu Erzähltext und Film. In: Medien und Deutschunterricht. Tübingen: Niemeyer, 1981

(Teilabdrucke in: Deutsch S II Kompetenzen - Themen - Training. Schroedel 2006 (sowie in anderen Arbeitsbüchern für die Oberstufe)

  • U. G.: Literatur und Literaturunterricht in der Bildungstheorie Otto Willmanns (1839-1920). In: sub tua platano, Festgabe für A. Beinlich, Kinder- und Jugendliteratur - Deutschunterricht - Germanistk. Emsdetten: Lechte, 1981
  • U. G. Erzählmuster und Raumdarstellung. Zu den Italien-Kapiteln in Eichenddorffs: Aus dem Leben eines Taugenichts. 1992
  • U.G. (zusammen mit Maria Besse): Eichendorff in Klausur bearbeitet. Beobachtungen zu einer studentischen Klausur: http://scidoc.sulb.uni-saarland.de
  • U.G. (zusammen mit Herbert Wender): Kanonanalyse und Statístik. in: IASL 8. Bd. 1983
  • U. G.: WINGS [Wissensvermittlung und Informationstechnologien in den Geistes- und Sozialwissenschaften] im Kontext universitärer Wissensvermittlung. In: J. Gordesch u. H. Salzwedel (Hrsg.): Informationstechnologien in den Geisteswissenschaften. Frankfurt a. M. usw: Lang, 1993, S. 81-92

Vorträge (in Auswahl)

  • Uwe Grund: Wie wissenschaftlich ist universitäre Wissensvermittlung?. Universität Potsdam, 1993
  • Uwe Grund: Die deutsche Romantik. Universität Salamanca 2004
  • Uwe Grund: Vergleichende Studien zu Rechtschreibleistungen in Schülertexten vor und nach der Rechtschreibreform. Erste Ergebnisse und Desiderate der Forschung. Vortrag vor der Forschungsgruppe Deutsche Sprache, 18. August 2008, 14 S. - PDF lernen-heute.de
  • Uwe Grund: Orthographische Leistungen von Schülern 9. Klassen vor und nach der Rechtschreibreform. 8. Köthener Sprachtag der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft, 2014

Literatur

  • Jan-Martin Wiarda: Rechtschreibreform: Dummer s-Laut. Sprachschützer klagen die Rechtschreibreform an. Doch die Belege sind schwach. In: DIE ZEIT Nr. 34 vom 14. August 2008 - zeit.de
  • Dankwart Guratzsch: Doppelt so viele Fehler dank Rechtschreibreform. Die neue Rechtschreibung verwirrt Schüler, statt zu helfen. Die Verantwortlichen wollen das nicht hören, aber neue Studien zeigen jetzt klar: Die Schreibleistung hat sich dramatisch verschlechtert. In: Die Welt vom 7. November 2013 - welt.de

Presse / Rundfunk

  • Gerfried Ernst: Rechtschreibung: Auseinander oder zusammen? Die gesetzlich verordnete Rechtschreibreform, die durch viele Diskussionen zu einem Reförmchen mutierte, ist inzwischen zu einer Art Selbstbedienungsladen geworden: Mehr oder minder schreibt jeder, wie es ihm gerade vor die Finger kommt. Höchst ärgerlich bei der amtlich verordneten Form des Schreibens war – und da hatte der Erlanger Germanist Theodor Ickler völlig recht –, dass zusammengesetzte Wörter ausnahmslos auseinander geschrieben werden sollten. In: Nürnberger Nachrichten vom 9. Februar 2010 - NN (Daß die Rechtschreibreform gesetzlich verordnet sei, ist offenbar eine unausrottbare Legende.)
  • Sharon Chaffin: Erlanger Professor: An Universitäten wird extrem gegängelt. Emeritierter Sprachwissenschaftler Prof. Munske kritisiert das Bildungswesen. In: Erlanger Nachrichten vom 9. Juli 2015 - EN

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Netzverweise

  • Initiative „Wir Lehrer gegen die Rechtschreibreform“ - Wikipedia

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Uwe Grund, Zum Inhalt - frank-timme.de
  2. Theodor Ickler in der Nordwest-Zeitung - nwzonline.de
  3. * Von der Journalistin zur Försterin: Heide Kuhlmann aus Köln - Heide Kuhlmann

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