Wolfgang Pöllinger

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Wolfgang Pöllinger (* 7. November 1973 in Lauf an der Pegnitz) ist Radio- und Fernsehtechniker-Geselle, Elektronikentwickler, Programmierer und zertifizierter IT-Fachmann (Netzleiter, engl.: „Webmanager“).

Wolfgang Pöllinger

Leben und Wirken

Herkunft und Familie

Wolfgang Pöllinger ist Sohn des Schriftsetzermeisters Hansjörg Pöllinger (* 18.4.1944 in Sulzbach-Rosenberg, † 20.6.2005 in Independencia, Paraguay) und seiner Frau Martha, geb. Fraßek, (* 16.11.1938 in Hindenburg/Oberschlesien). Aufgewachsen ist Wolfgang Pöllinger bei Schnaittach im Nürnberger Land, wo der Vater eine Akzidenzsetzerei und ‑druckerei besaß.

Der europaweite Niedergang der kleinen Druckereien zwang die Familie, das Geschäft aufzugeben. Es folgte eine rastlose Zeit der Neuorientierung. 1983 zog seine Familie nach Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz. 1986 zog sie nach Paraguay weiter. Es folgte ein Umzug zurück nach Deutschland – nun ins Rheinland –, um die Schulausbildung abzuschließen. Diese war 1990 erreicht. Im selben Jahr trat er in die Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker ein, die er 1994 mit großem Erfolg beenden konnte. Nun galt es, Berufspraxis zu sammeln.

1998 dann, als es im Rheinland nahezu unmöglich geworden war, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, besann er sich auf das mögliche Leben in Paraguay zurück. Folglich zog er nach Lambaré (ca. 12 km südlich der Hauptstadt Asunción), um sich eine Existenz als Fernsehtechniker und Händler von Unterhaltungselektronik aufzubauen. Doch fielen zu jener Zeit Paraguay und einige andere südamerikanische Staaten in eine starke Wirtschaftskrise (s. argentinische Wirtschaftskrise), und so zerschlug sich nach zwei weiteren Jahren vorläufig der Traum vom selbständigen Lebenserwerb.

2001 erfolgte der Rückzug nach Deutschland, um weitere Qualifikationen aufzubauen und sich das nötige Startkapital für einen zweiten Anlauf zu erarbeiten. 2015 dann war es soweit, Deutschland den Rücken zu kehren. In der deutsch-österreichischen Kolonie Independencia eröffnete er seine Videothek am 22.3.2016. Die Netzanbindung wurde wegen massiver technologischer und soziokultureller Schwierigkeiten in diesem infrastrukturschwachen Land erst Anfang Oktober 2016 etabliert. Erreichbar ist die Netzpräsenz unter [[1]].

Wolfgang Pöllinger ist unverheiratet und hat keine Kinder.

Schule und Studium

Die Schulausbildung wurde hauptsächlich nach dem Prinzip des Frontalunterrichts vollzogen und führte erwartungsgemäß zu mäßiger Motivation und ebensolchen Noten. Allein in den naturwissenschaftlichen Fächern folgte Pöllinger dann sehr gern dem Unterricht, was folglich seine Berufswahl stark beeinflußte.

Die Freude an der Eleganz und den Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache blieben während der ganzen Schulzeit unterdrückt. Dies änderte sich erst während der folgenden Elektroniker-Lehre, da er im privaten Umfeld durch vermehrten Einsatz von Textverarbeitung und diversen DTP-Programmen einen Sinn für die Ästhetik an Typographie fand.

Zu jener Zeit fand auch der Vater Hansjörg Pöllinger bei seinem Sohn Wolfgang ein offenes Ohr zur Vermittlung eines Teils seines Wissens. Seither gehört die Typographie mit ihrer praktischen Umsetzung der Gestaltung von Sprache und Text zu den wichtigen Interessen Wolfgang Pöllingers.

Beruf

  • Radio- und Fernsehtechniker
  • Elektronikentwickler
    • Mikrokontrollersystementwicklung
    • Miniaturisierung
    • Automatisierung
    • Fertigungsoptimierung
  • Programmierer
  • IT-Fachmann (zertifizierter Netzleiter)
    • Barrierearmut
    • Web-2.0-Anwendungen (Wikis, Blogs, Foren)
    • Vermarktungsstrategien
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Typographische und ergonomische Gestaltung von Nutzeroberflächen

Freizeit, Interessen

  • Programmieren
  • Radfahren
  • Filme ansehen, Musik hören
  • Astronomische Beobachtungen
  • Astroarchäologie
  • Geschichte antiker Reiche
  • Bibelkunde

Sprachen

  • Hochdeutsch: sehr gut
  • Bairisch: gut
  • Englisch: mäßig
  • Spanisch: mäßig
    • Kastilisch: mäßig
  • Latein: schlecht
  • Guaraní: schlecht

Artikel in Zeitungen und Zeitschriften (Auswahl)

  • Berufsschulabschlußzeugnis, vom Lehrbetrieb veröffentlicht. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 28.12.1993, BG11
  • Elektronik und IT – das ist mein Leben aus der Berichtsserie „Arbeitslosigkeit hat ein Gesicht“. In: Münchner Merkur, 1.3.2012, Regionalteil für Holzkirchen

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Netzverweise

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