Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie

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Die Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP) wurde von Fachärzten der Psychiatrie und Psychotherapie als „Deutsche Vereinigung gegen politischen Mißbrauch der Psychiatrie“ (DVpMP) gegründet.

Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V.
Walter-von-Baeyer-Gesellschaft
für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP)
Vereinstyp Ethikpflegeverein: Medizinische Ethik
Sitz München
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Gründung 1977
Vorsitzender
Dr. med. Friedrich Weinberger
Mitgliederzahl ca. 40
Anschrift Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik

in der Psychiatrie e. V. (GEP), Alpspitzstraße 27, 82467 Garmisch-Partenkirchen

Telefon 08821 – 967 79 90
Telefax 08821 – 943 46 67
Netzpost kontakt(at)psychiatrie-und-ethik.de
Netzseite http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/
Bank Deutsche Apotheker- und Ärztebank München

Konto-Nr. 1655 191
BLZ: 700 906 06
IBAN: DE69 3006 0601 0001 6551 91
BIC: DAAEDEDD

Zur Gründung

Die „Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie“ e.V. wurde 1977 als „Deutsche Vereinigung gegen politischen Mißbrauch der Psychiatrie“ e.V. (DVpMP) von Psy­chiatern und „Laien“ gegründet, weil die zuständigen ärztlichen Gremien nicht gegen die politische Unterdrückung Oppo­sitioneller mittels Psychiatriemißbrauchs protestiert hatten. Solche Psychiatriemißbräuche waren damals besonders aus der Sowjetunion bekanntgeworden.

Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Fürsorge für die politisch Verfolgten, die Opfer des Mißbrauchs der Psychiatrie zu politischen Zwecken geworden sind oder die wegen ihres Widerstandes gegen solchen Mißbrauch politische Verfolgung erleiden. Der Verein verwendet sich für die Integrität psychiatrischer Wissenschaft und Praxis.

Diesem Ziel dient insbesondere die moralische und finanzielle Hilfeleistung für die Opfer der Verfolgung. Finanzielle Unterstützung wird jedoch nur im Rahmen des § 53 Abgabenordnung gegeben.

Weitere Mittel zur Erreichung des Zweckes sind
- Prüfung, Diskussion und Dokumentation von Nachrichten bezüglich politischen Mißbrauchs der Psychiatrie, wo immer auf der Welt er in Erscheinung tritt,
- Bekanntmachung und Verurteilung solch ungesetzlicher und ethisch nicht zu rechtfertigender Methoden,
- Einwirkung auf psychiatrische Gesellschaften und Konferenzen, sich von solchen Mißbräuchen, von Ärzten, die sich dazu hergeben, und von Organisationen, die die notwendigen Untersuchungen verweigern, ausdrücklich zu distanzieren,
- Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen.

Das GEP-Logo mit dem Psi - oder Leuchter - zeigt die Flamme der Freiheit und des Rechts.

Zu „Walter von Baeyer“

1999 wurde die „Deutsche Vereinigung gegen politischen Mißbrauch der Psychiatrie“ (DVpMP) umbenannt in „Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie“ e.V. (GEP).

Professor Dr. Walter Ritter von Baeyer war ein Nervenarzt. Nur wenige Wochen nach Kriegsende wurde er, der vom Nazismus unbelastet geblieben war, zum Chefarzt der Psychiatrischen und Nervenklinik der Stadt Nürnberg ernannt, eine der ganz wenigen in Deutschland damals existierenden psychiatrischen Abteilungen an einem großen Allgemeinkrankenhaus. 1947 holte er an der Universität Erlangen bei Friedrich Meggendorfer die ihm zuvor in der NS-Zeit verwehrte Habilitation für das Fach Neurologie und Psychiatrie nach und wurde dort im März 1948 außerordentlicher Professor.

Nach den Urteilen im Nürnberger Ärzteprozeß gegen die Hauptschuldigen war die Psychiatrie in ganz Deutschland wieder zur Tagesordnung übergegangen. Die Verwicklungen der Psychiatrie im Dritten Reich in die Verbrechen der „Euthanasie“, die Ermordung der den Psychiatern anvertrauten Kranken, wurde verschwiegen und verdrängt, von wenigen ihrer Vertreter abgesehen.

Das begann sich in Ansätzen erst zu ändern, als Walter von Baeyer Ende Oktober 1955 zum Nachfolger von Kurt Schneider, Professor und Direktor der Psychiatrisch-Neurologischen Klinik Heidelberg, berufen wurde. Von Baeyer war Garant für einen neuen Anfang in der Psychiatrie. Zusammen mit der Heidelberger Tradition anthropologischer Medizin initiierte er den Wandel in der Psychiatrie. Von der Psychiatrischen und Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg aus beeinflußte von Baeyer maßgeblich die Entwicklung der deutschen Psychiatrie. Ab August 1960 war er für ein Jahr Dekan an der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, wo er bis zu seiner Emeritierung im März 1972 wirkte.

1966 wurde er zum Vizepräsidenten des Weltverbands für Psychiatrie gewählt. Mit ihm kam die nach 1945 verpönte deutsche Psychiatrie in der psychiatrischen Weltgemeinschaft wieder zu Ehre und Anerkennung. Das Amt bekleidete er bis 1971. Von Baeyer war 1977 einer der Mitbegründer und bis zu seinem Tod Ehrenpräsident der „Deutschen Vereinigung gegen politischen Mißbrauch der Psychiatrie“ (DVpMP), die seit 1999 seinen Namen trägt (s.o.). Er engagierte sich in ihr nachdrücklich gegen den damals die Welt beunruhigenden Mißbrauch des Fachs in der Sowjetunion. Das Gros der „klassischen“ deutschen Psychiater und auch der internationalen Psychotherapeuten schloß die Augen vor diesen neuen politisch veranlaßten Untaten in der „Seelenheilkunde“. Die Mißbräuche der Psychiatrie - auch in der DDR - waren zu seiner Zeit noch nicht bekannt.

Von Baeyer war von 1950 bis 1975 Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Der Nervenarzt“. Zusammen mit zwei Mitarbeitern der Klinik war er Ver­fasser des Buches „Psychiatrie der Verfolgten“, das nicht nur die vom NS-Regime verursachten seelischen Beschädigungen der KZ-Opfer wissenschaftlich erfaßte und für ihre Opfer Ent­schä­digungen durchsetzte, sondern mit dieser Anerkennung auch, ohne Freudscher Dogmatik zu verfallen, ein „psycho­dynamisches“ Denken in der deut­schen Psychiatrie begründete.

Psychiatrie der Verfolgten

Im 1964 - im Jahr des Auschwitz-Prozesses in Frankfurt - erschien unter Führung Walter von Baeyers das Werk „Psychiatrie der Verfolgten. Psychopathologische und gutachtliche Erfahrungen an Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und vergleichbarer Extrembelastungen“. Darin wurde zum ersten Mal nachgewiesen, daß Extrembelastungen wie Verfolgung und Konzentrationslagerhaft nachhaltige und bleibende psychische Schäden verursachen können. In der Begutachtungspraxis war bis zu dieser Zeit stets ausschließlich die „endogene“ Seite betont worden, so daß Entschädigungsansprüche von Opfern fast immer zurückgewiesen wurden. Psychotraumatologische Schäden konnten nun nicht mehr einfach als Simulation mißdeutet werden.

Dies Werk „Psychiatrie der Verfolgten“ erwähnt Ursula Krechel in ihrem Roman „Landgericht“:

„Man behandelt nicht die Angst, nicht die Verletzung, die Empfindlichkeit gegen neue Verletzungen, man sieht nur das Organ. Daß der Knick in der Lebenslinie irreparable Schäden für die Verfolgten nach sich zieht, war den meisten Ärzten in den fünfziger Jahren nicht klar. Erst 1964 konstatierte der Heidelberger Nervenarzt Walter von Baeyer zur Psychologie von Verfolgungsschäden:“
„Es war hier etwas Neues in Erscheinung getreten, chronische, äußerst hartnäckige, therapeutisch wenig beeinflußbare Beschwerden, Leistungsmängel, Veränderungen der sozialen Persönlichkeit, die sich (...) aus den furchtbaren, leib-seelisch-sozialen Schickalen der Verfolgung entwickelt haben.“ (Krechel, S. 452 f.)

Gründungsvorstand

Vorstand

  • 1. Vorsitzender: Dr. med. Friedrich Weinberger
  • 2. Vorsitzender: Dr. med. H. Bieber
  • Schatzmeisterin: Christine Gattinger
  • Schriftführer:

Beirat

  • Prof. Dr. med. Ernst-Eberhard Weinhold war als Landarzt in Nordholz tätig. Er war lange Jahre Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsens, über lange Jahre der Sprecher ethischer Belange in der deutschen Ärzteschaft. Bei solchen Aktivitäten hat er auch im jetzigen Ruhestand mitunter wenig Ruhe.
  • Robert Wilcocks Ph.D. ist Professor für neuere französische Literatur an der University of Alberta in Edmonton, Kanada. Er ist einer der führenden heutigen Freud-Kritiker in der englisch-sprachigen Welt. Er hat hierzu zwei auf den Grund leuchtende Bücher herausgebracht: "Maelzel's Chess Player - Sigmund Freud and the Rhetoric of Deceit". Lanham (Maryland U.S.A.): Rowman & Littlefield, 1994 und Mousetraps and the Moon: The Strange Ride of Sigmund Freud und the early years of Psychoanalysis, Lanham: Lexington Books.
  • Jacques Bénesteau ist klinischer Psychologe an der Univ.-Kinderklinik in Toulouse und seit 1974 Lehrbeauftragter am Institut de Psychomotricité der Universität Toulouse-Rangueil. Er ist Verfasser des Buchs Mensonges freudiens (Freudsche Lügen), erschienen 2002 bei Mardaga, Sprimont, Belgien, einer der umfassendsten, gründlichst belegten Freud-Kritiken, die in jüngerer Zeit in verschiedenen, vor allem englisch- und französischsprachigen Ländern herausgekommen sind.
  • Dr. phil. Max Scharnberg war bis vor kurzem als Assistenz-Professor an der Erziehungswissenschaftlichen Abteilung an der Universität Uppsala, Schweden, tätig. Seine Forschungen befaßten sich insbesondere mit den wissenschaftlichen Betrügereien der Psychoanalyse, mit der Psychologie der Lüge und mit der Prüfung des in Fällen sexueller Gewalt gerichtlich gewerteten Beweismaterials. Seine wichtigsten Bücher sind: “The Non-Authentic Nature of Freud's Observations“ (1993 - zwei Bände über Freuds Verführungstheorie, Felix Gattels Kasuistik und den astrologischen Ursprung von Freuds Theorie der analen Persönlichkeit), “Textual Analysis: A Scientific Approach for Assessing Cases of Sexual Abuse” (1996, ebenfalls zwei Bände) sowie “The Myth of Paradigm-Shift, or How to Lie With Methodology” (1984). Alle fünf Bände wurden in den Acta Universitatis Upsaliensis veröffentlicht.

Aktueller Vorstand

Der Vorstand der GEP 2014 v. li.: Klemens Dieckhöfer, Kristina Kause, Friedrich Weinberger, Dietmar Eckstein, Klaus Schlagmann (nicht im Bild: Dietrich Koch)
  • Vorsitzender: Dr. med. Friedrich Weinberger ist mit Prof. von Baeyer und Frau Gattinger zusammen Mitgründer der Gesellschaft und von Anfang an ihr Vorsitzender. Dr. Weinberger, der als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, von 1970 bis 2004 in Starnberg kassenärztlich tätig war, lebt jetzt in Garmisch-Partenkirchen. 2007 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.
  • 2. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Dr. phil. Klemens Dieckhöfer ist 2. Vorsitzender. Habilitiert an der Universität Bonn für Neurologie und Psychiatrie sowie Geschichte der Medizin (Zusatztitel: Psychotherapie und Naturheilverfahren) ist Prof. Dieckhöfer u.a. Schriftleiter psychiatrischer Fachjournale und Beiratsmitglied verschiedener ärztlicher und naturwissenschaftlicher Gesellschaften. Seit 1986 ist er als Berufssachverständiger tätig.
  • Schriftführer: Dipl.Phys. Dr. phil. Dietrich Koch ist Schriftführer der Gesellschaft. Als Diplom-Physiker war er an der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Leipzig tätig, bis er 1970 wegen der ihm angelasteten Beteiligung an einer spektakulären Protestaktion gegen die von Ulbricht verfügte Sprengung der Universitätskirche in Leipzig verhaftet und u.a. “zu unbefristeter Unterbringung in der Psychiatrie” verurteilt wurde. Nach zweieinhalb Jahren entlassen und in den Westen abgeschoben, absolvierte Koch hier noch das Studium der Philosophie mit Promotionsabschluß. Er war bis zu seiner Pensionierung in diesem Fach an der Universität Essen tätig. Sein Buch “DAS VERHÖR” behandelt seine Verfolgungserlebnisse samt erlebtem Psychiatriemißbrauch.
  • Schatzmeisterin: Kristina Kause, ehem. Lehrerin an einer Gesamtschule, wurde in der Nachfolge von der verstorbenen Christine Gattinger 2014 als neue Schatzmeisterin der GEP in den Vorstand gewählt
  • Beisitzer: Dr. med. Dietmar Eckstein ist Facharzt für Innere Krankheiten. Sein nebenberuflicher Interessens- und Tätigkeitsschwerpunkt ist die medizinische Dokumentation. Über Querelen mit örtlichen SED-Funktionären lernte er zweimal (1986 und 1989) in der DDR den politischen Psychiatriemißbrauch am eigenen Leib kennen – kurzfristig, aber doch in aller Brutalität. Dr. Eckstein war als frei praktizierender praktischer Arzt im vogtländischen Auerbach tätig und ist jetzt in Rente.
  • Beisitzer: Dipl.-Psych. Klaus Schlagmann ist seit 1995 in Saarbrücken als Psychotherapeut niedergelassen. Angestoßen durch einen markanten Fall von Verschlechterung nach einer psychoanalytischen Therapie, publiziert er seit 1996 zu den theoretischen Grundlagen psychotherapeutischer Praxis. Auf seiner Webseite (http://www.oedipus-online.de) bzw. in Fachartikeln und mehreren Büchern hat er seine Kritik an Freud und etlichen seiner Nachfolger dargelegt, so in „Ödipus – komplex betrachtet“ (2005) oder in „Gradiva. Wahrhafte Dichtung und wahnhafte Deutung.“ (2012).

Beirat

Ehemalige Vorstandsmitglieder

Fotogalerie

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen.

Literatur

  • Walter Ritter von Baeyer, Heinz Häfner und Karl Peter Kisker: Psychiatrie der Verfolgten. Psychopathologische und gutachtliche Erfahrungen an Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und vergleichbarer Extrembelastungen. Berlin-Göttingen-Heidelberg: Springer, 1964; XII, 397 S.
  • Eva Schwenk, Mainz, Dipl.-Psychologin: Fachliche Stellungnahme für Gustl Mollath zu den gutachterlichen Aussagen des Herrn Prof. Dr. med. Norbert Nedopil vom 23. Juli 2014, im Wiederaufnahmeverfahren 6 KLs 151 Js 4111/2013 W17 vor dem Landgericht Regensburg, 6 Seiten - PDFD politplag.de
  • Walter Ritter von Baeyer; Heinz Häfner; Karl Peter Kisker: Psychiatrie der Verfolgten. Psychopathologische und gutachtliche Erfahrungen an Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und vergleichbarer Extrembelastungen. Berlin; Göttingen; Heidelberg: Springer, 1964, XII, 397 S.
  • Wilhelm Lange-Eichbaum, Wolfram Kurth: Genie, Irrsinn und Ruhm [Mehrteiliges Werk]. München; Basel: E. Reinhardt
    • Teil: Band 1: Wolfgang Ritter: Die Lehre vom Genie. 7., neubearb. Auflage, 1985, 253 S., ISBN 3-497-01103-7
    • Teil: Band 2: Wolfgang Ritter: Die Komponisten. 7., neubearb. Auflage, 1985, 236 S., ISBN 3-497-01104-5
    • Teil: Band 3: Wolfgang Ritter: Die Maler und Bildhauer. 7., neubearb. Auflage, 1985, 236 S., ISBN 3-497-01110-X
    • Teil: Band 4: Wolfgang Ritter: Die Dichter und Schriftsteller (1). 7., völlig neubearb. Auflage, 1987, ISBN 3-497-01117-7
    • Teil: Band 5: Wolfgang Ritter: Die Dichter und Schriftsteller (2). 7., völlig neubearb. Auflage. 1987, 236 S, ISBN 3-497-01118-5
    • Teil: Band 6: Wolfgang Ritter: Die religiösen Führer. 7., völlig neubearb. Auflage, 1989, 218 S., ISBN 3-497-01160-6
  • Friedrich Weinberger: Politischer Mißbrauch der Psychiatrie - Was geschieht? Was bleibt zu tun? Vortrag auf dem Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde (DGPN) in Münster am 1.10.1982. In: Rundbrief der Deutschen Vereinigung gegen politischen Mißbrauch der Psychiatrie (DVpMP) Nr. 1/83, Januar 1983, 31 S. - PDF psychiatrie-und-ethik.de (FAZ: „Sie werden mit den Schindern allein auf der Bank sitzen!“)
  • Friedrich Weinberger: 20 Jahre DVpMP, 20 Jahre Abwehr des Abwiegelns. In: Rundbrief 1/97, Oktober 1997, 31 S. - PDF psychiatrie-und-ethik.de
  • In memoriam Prof. Dr. Walter Ritter von Baeyer. In: DVpMP-Rundbrief 1/1988 (Mai 1988), Seite 2 von 48. Aus Nervenheilkunde, in: F. K. Schattauer Verlagsgesellschaft mbH (1987) - PDF psychiatrie-und-ethik.de
  • Markus Gastpar (Hrsg.): Ethisches Handeln in der Psychiatrie. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde 17. bis. 20. Juni in Essen. Berlin; Heidelberg: Springer, 1998, 162, 23 S.
  • Rundbrief / Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP). Garmisch-Partenkirchen: GEP, 1999,4. Ersch. halbjährlich Parallele Online-Ausgabe Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie: Rundbrief - Früherer Titel: Deutsche Vereinigung gegen Politischen Mißbrauch der Psychiatrie: Rundbrief Starnberg 1979 - 1999,1 http://www.psychiatrie-und-ethik.de/1_gesamt.html
  • Marlies Onken: „Als Arzt wie als Staatsbürger...“. Diskussion westdeutscher Psychiater zum politischen Psychiatriemißbrauch in der Sowjetunion 1971 - 1991. [Mikrofiche-Ausg.], Universität Göttingen Dissertation, 2003, 2002, III, 217, XVII Bl
  • Helmut Kretz: Geschichte der Medizin: Psychiatrie im Umbruch. In: Ärzteblatt, PP 3, Ausgabe Dezember 2004, Seite 559 - aerzteblatt.de
    • dazu kritisch Friedrich Weinberger, Klemens Dieckhöfer: BRIEFE. Geschichte: Ergänzungen und Korrekturen. Zu dem Beitrag „Geschichte der Medizin: Psychiatrie im Umbruch“ von Dr. med. Helmut Kretz in Heft 12/2004. In: PP 4, Ausgabe Januar 2005, Seite 30 - In: Deutsches Ärzteblatt 52, Heft, Seite 32 - aerzteblatt.de
  • Klaus Schlagmann: Ödipus - komplex betrachtet. Männliche Unterdrückung und ihre Vergeltung durch weibliche Intrige als zentraler Menschheitskonflikt; nebst Ausführungen zu den Problemen des schönen und selbstbewussten Jünglings Narziss; der Beitrag alter Mythen zur Überwindung eines modernen Irrglaubens. 1. Auflage. Saarbrücken: Verlag Der Stammbaum und die 7 Zweige, 2005, 720 S., ISBN 3-9805272-3-9
  • Markus Bauer: Das Pitesti-Experiment. Bei ihrer ungehinderten Machtentfaltung konnte sich die Securitate auf perverse Gewaltexzesse in den fünfziger Jahren stützen. In: Neue Züricher Zeitung vom 1. Juli 2011 - nzz.ch
  • Ellen Vaudlet: Schlagwort-Archive: Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. - Gustl Mollath – Rückwärtsrolle in den deutschen Medien. In: Erben der Tara vom 18. Dezember 2012 - erbendertara.wordpress.com

Presse

  • Friedrich Weinberger, GEP: Ärztliche Meinungen zu Mollath. In: Psychiatrie und Ethik, Juni 2013 - psychiatrie-und-ethik.de
  • Gitta Düperthal: »Gesellschaftliche ›Black Box‹ – niemand schaut hin«. Kritiker von Zwangsbehandlung in der Psychiatrie demonstrieren am Samstag vor der Vitos-Klinik in Gießen. Ein Gespräch mit Jörg Bergstedt. Jörg Bergstedt ist Anmelder der Demo »Zwangsanstalten abschaffen« am Samstag in Gießen. Interview: Gitta Düperthal. In: junge Welt vom 17. September 2014 - jungewelt.de
  • Christof Goddemeier: „Antipsychiatrie“-Bewegung: Eine Institution steht am Pranger. In: Deutsches Ärzteblatt, PP 13, Ausgabe November 2014, Seite 502 - aerzteblatt.de

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Justiz- und Psychiatrieopfer

Netzverweise

  • Unheilige Allianzen zwischen Medizinern und Juristen - Facebook
  • Dietrich Koch - Wikipedia (ein Fall politischen Psychiatriemißbrauchs in der DDR)
  • Disease Mongering (Krankheitserfindung) - Wikipedia
  • Politisch-operatives Zusammenwirken - Wikipedia
  • Psychiatrisierung (Pathologisierung) - Wikipedia
  • Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit) - Wikipedia

Einzelnachweise und Anmerkungen


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