Manfred Pohl

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Manfred Pohl (* 1. April 1938 in Leipzig) ist ein promovierter Informatiker und Buchautor. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zentralen Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation (ZEIK) der Universität Potsdam. Als Kritiker der Schulschreibreform von 1996 betreibt er „Die Seite für Rechtschreibung und deutsche Sprache“.

Manfred Pohl
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Leben und Wirken

Schulzeit

Manfred Pohl besuchte von 1944 bis 1952 die 46. Grundschule in Leipzig, anschließend den naturwissenschaftlichen Zweig der Helmholtz-Oberschule in Leipzig. Dort bestand er 1956 das Abitur.

Studium und Promotion

Von 1961 bis 1966 studierte er an einer ingenieurtechnischen Hochschule in Kiew, UdSSR (heute Ukraine), Physik und Mathematik in der Fachrichtung Funkmeßtechnik bzw. Steuerungs- und Regelungstechnik. Er schloß das Studium 1966 mit dem akademischen Grad „Diplom-Ingenieur“ ab.

An der Universität Potsdam studierte er Informatik. 1990 wurde er an der Universität Potsdam mit einer Doktorarbeit „Zur Problematik der Aus- und Weiterbildung von wissenschaftlichen Mitarbeitern in den Erziehungswissenschaften auf dem Gebiet der Informatik“ zum Dr. paed. (paedagogiae), Doktor der Erziehungswissenschaften, promoviert.

Berufstätigkeit

Nach dem Studium arbeitete er in verschiedenen Bereichen der technischen Sicherstellung der Nationalen Volksarmee der ehemaligen DDR. Nach dem Ausscheiden aus der Armee im Jahre 1988 wurde er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Potsdam, seit 1989 Universität Potsdam, eingesetzt. Er unterrichtete in der Zentralen Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation (ZEIK) der Universität Potsdam Studenten und Mitarbeiter in Hardware, Betriebssysteme, Anwendersoftware und Programmiersprachen.

Seit seiner Emeritierung im Jahre 2000 arbeitet er als Netzverwalter von Ausbildungs-Computernetzen am Sally-Bein-Gymnasium in Beelitz und an anderen Schulen der Stadt im Auftrag der Stadtverwaltung (Schulamt).

Kosmologie und Astrophysik

Manfred Pohl ist Kritiker der Urknalltheorie. In seinem Buch „Die Urknallhypothese, ein Hindernis für die kosmologische Forschung“ entwickelt er eine alternative Hypothese: die Rotationstheorie. Sie geht von einem ewig existierenden, sich in ewiger Bewegung befindlichen Universum aus. Pohl lehnt die gegenwärtige offizielle Auffassung ab, das Universum sei vor einer endlichen Zeit aus Nichts entstanden und expandiere seitdem beschleunigt. Seiner Theorie entsprechend befindet sich die kosmische Materie in chaotischer Rotationsbewegung. Die dadurch bedingte allgemeine Zentrifugation bildet mit der allgemeinen Gravitation ein dynamisches Kräftegleichgewicht, das die Materiebewegung steuert. mehr Informationen

Rechtschreibreform

Manfred Pohl ist Mitglied des Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege. Er betreibt „Die Seite für Rechtschreibung und deutsche Sprache“.

Auszeichnungen

  • 2008 Autor des Monats Juni 2008 des Internetportals Philognosie

Zum Verfasser des Artikels

Manfred Riebe, der Autor des Artikels, wurde am 17. November 2016 von Landrat Armin Kroder (FW) mit der Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Armin Kroder wurde als Mitglied der Freien Wähler gewählt, die versuchen, im Bayerischen Landtag als Opposition die CSU zu kontrollieren. Siehe zum Beispiel die Freien Wähler im Menschenrechtsforum Gustl Mollath. Zahlreiche bayerische Städte, Gemeinden und Unternehmen gehören zu den sogenannten Akzeptanzpartnern der Ehrenamtskarte und gewähren deshalb Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen.

Kontakt

Dr. Manfred Pohl
Beelitz
Tel. 033204 - 40015
Fax: 033204 - 40016
Funk: 01522 - 402 59 75
unipohl@aol.com
http://hauptplatz.unipohl.de

Veröffentlichungen

Dissertation

  • Zur Problematik der Aus- und Weiterbildung von wissenschaftlichen Mitarbeitern in den Erziehungswissenschaften auf dem Gebiet der Informatik. Brandenburgische Landeshochschule Potsdam, Diss., 1991. Potsdam, 1990, 147 Bl.

Bücher

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  • Die Urknallhypothese, ein Hindernis für die kosmologische Forschung. Der Irrglaube vom Anfang und vom Ende des Universums. Remscheid: Re-Di-Roma-Verlag, 2011, 177 S., ISBN 978-3-86870-353-5 - rediroma-verlag.de

Artikel (Auswahl)

Sprachpflege

  • Von Anglizismen, Frauen und Dialekten in der deutschen Sprache. Argumente und Meinungen vom 24. August 1997 - unipohl
  • Des Geldes wegen. Betrachtungen zur sogenannten Rechtschreibreform (4 – Schluß). In: Deutsche Sprachwelt, 5. Ausgabe, 20. September 2001, S. 7 - DSW-PDF
  • Sprachpflege: Akzente zur Entwicklung der deutschen Sprache. In: Philognosie vom 29. April 2008 - philognosie.net
  • Muttersprache: Wohin geht das heutige Deutsch? Eine Wehklage über unsere Muttersprache. In: Philognosie vom 15. September 2010 - philognosie.net
  • Sprachverfall? Der erhobene Zeigefinger der Kulturpessimisten. In: Philognosie vom 5. Oktober 2010 - philognosie.net
  • Der Ruin der deutschen Sprache - alles nur Gerede? vom 10. November 2012 - unipohl

Urknallhypothese

  • Der Urknall und die Schöpfungstheorie vom 20. Juli 2009 - unipohl
  • Eine kommentierte Urknallbeschreibung vom 4. Juni 2011 - unipohl
  • Das Hix-Teilchen vom 27. Juni 2011 - unipohl
  • Erklärung zum Neutrinoexperiment vom 3. Oktober 2011 - unipohl
  • Der beklagenswerte Zustand der Wissenschaft vom 27. Dezember 2011 - unipohl
  • Hintergründe für die Erkenntnis vom Irrtum der Urknallhypothese vom 22. Januar 2012 - unipohl
  • Die Urknallhypothese, eine Sackgasse der kosmologischen Forschung vom 10. November 2012 - unipohl

Briefe

  • Brief an Horst Köhler, den Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland betr. Die Sorgen der Deutschen um den Bestand ihrer Sprache vom 9. Januar 2006 - unipohl

Literatur

  • tol: Rechtschreibreform: Fiasko oder Segen? Beitrag der Redaktionsmaus löst große Diskussion aus. In: Dachauer Nachrichten vom 18./19. August 2001 - DSW

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Netzverweise

Einzelnachweise und Anmerkungen

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