NürnbergWiki

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Version vom 7. Dezember 2016, 15:05 Uhr von Manfred Riebe (Diskussion | Beiträge) (Sachartikel: * Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege (Schwaig))

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Das NürnbergWiki ist ein historisches und volks- und heimatkundliches Nachschlagewerk für die ehemalige Freie Reichsstadt Nürnberg und für die Region Nürnberg: Es dient der Heimatpflege und überregional auch der Sprachpflege und der Politischen Bildung.

Wikilogo txt.png
Mediengattung Internet-Lexikon
Sitz Schwaig bei Nürnberg
Erstes Erscheinen 22. September 2010
Betreiber
Anschrift Max-Reger-Str. 99

90571 Schwaig bei Nürnberg

Telefon 0911 / 506 74 22
Telefax 0911 / 506 74 23
E-Mail manfred@riebe.eu
Netzseite http://www.nuernbergwiki.de/
Blick auf die Nürnberger Burg

Vorgänger-Lexikon

Von 2004 bis Juli 2009 gab ein kleines „WikiNürnberg“, das im Schatten des Franken-Wiki der Nürnberger Zeitung stand. Es fiel wie das Franken-Wiki und das FürthWiki ab Freitag, den 17. Juli 2009, einem Spambot-Angriff zum Opfer. Das „WikiNürnberg“ konnte nicht wiederhergestellt werden, so daß alle Artikel verlorengingen. Diese Lücke soll das „NürnbergWiki“ schließen.

Ziele und Aufgaben

Im „NürnbergWiki“ wird Wissen rund um Nürnberg gesammelt. Das „NürnbergWiki“ soll der fränkischen Heimatpflege und überregional auch der Sprachpflege und der Politischen Bildung dienen.

Daher sollen die Ziele der fränkischen Heimatpfleger und der Nürnberger Stadtheimatpfleger beachtet und in der Tradition der Nürnberger Schreib- und Rechenmeister und des Pegnesischen Blumenordens wie im Stadtlexikon Nürnberg die herkömmliche Rechtschreibung gepflegt und die neue Beliebigkeitsschreibung, z.B. „Fussball“, „Grüsse“, „heiss“, „Preussen“, „Sosse“, „Strasse“, „weiss“, und Denglisch, z.B. „Homepage“ oder „Weblinks“, vermieden werden.

Aber so wie Nürnberger Tand in alle Land kam, soll bei Bedarf auch über die Grenzen der Region Nürnberg hinaus geschrieben werden können, so wie es schon in der Schedelschen Weltchronik von 1493 geschah. Damit wird u.a. auch die Liberalitas Bavariae gepflegt. Da das NürnbergWiki auch überregional der Sprachpflege dient, werden hier allgemein Persönlichkeiten aufgenommen, die der Sprachpflege verpflichtet sind, ohne daß ein Bezug zur fränkischen Region vorhanden sein muß. Daher findet man im NürnbergWiki auch eine Kategorie:Kritiker der Rechtschreibreform, die es in keinem anderen Wiki gibt.

Zusätzlich dient das NürnbergWiki überregional der Aufgabe der „Politischen Bildung“, um über Menschenrechtsverletzungen und Gefahren für den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat zu informieren, die in manchen Medien verschwiegen werden.

Gründung des NürnbergWiki

Der Anstoß zur Gründung des NürnbergWiki war das Mobbing und Stalking im Franken-Wiki. Dort zogen wie bei einer Hausbesetzung oder einer feindlichen Übernahme anonyme Wikipedianer ein, und es kam zu wikipediaähnlichen Verhältnissen.[1] Es gab Mobbing und Stalking in den Versionsgeschichten und auf Benutzer-Diskussionsseiten. Artikel waren vor den Löschterroristen nicht mehr sicher. Es kam zu Fälschungen der Versionsgeschichten und Schmähungen und geschichtsfälschenden Löschungen in Benutzerdiskussionsseiten. Es wurde in fremde Benutzerseiten eingegriffen. Es wurde ohne Diskussion gelöscht. Drei Biographien wurden im Franken-Wiki von einem Löschnomaden derartig vandaliert, daß die Nürnberger Zeitung sie löschen mußte. Diese Artikel stehen nun im NürnbergWiki: Thomas Paulwitz, Ernst Scherzer und Bastian Sick. Ein Vandale richtete Prangerseiten ein. Vandalismusmeldungen nützten nichts. Das Vandalieren wurde geduldet.

Eine Folge daraus: Seit 16. Dezember 2013 heißt es auf der Hauptseite des Franken-Wiki:

Bitte beachten: Wegen massiver Spam- und Hackerangriffe ist das Franken-Wiki momentan nicht zum Bearbeiten freigegeben.

Auf Grund solcher wikipediaähnlichen Vorgänge begann am 22. September 2010 der Umzug aus dem Franken-Wiki in das neue NürnbergWiki. Dies führte umgehend zu wikiübergreifenden verbalen Angriffen von Wikipedia-Mafiosi auf das NürnbergWiki.

Rechtschreibung

Rechtschreibsiegel für Qualitätsorthographie
]

Seit der Schulschreibreform von 1996 ff. gibt es eine Babylonische Schriftsprachverwirrung und eine Beliebigkeitsschreibung. Darauf machen nicht nur Sprachpflegevereinigungen wie zum Beispiel der „Verein für Sprachpflege“, der die „Deutsche Sprachwelt“ herausgibt, der „Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege“ und die „Forschungsgruppe Deutsche Sprache“ aufmerksam, sondern auch Bastian Sick, der Autor der Buchreihe »Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod«. Durch die Rechtschreibreform habe sich eine „rapide Zunahme der Verunsicherung“ ergeben. Die Rechtschreibreform sei irreführend und haarsträubend: „Seitdem ist Deutschland ein Jammertal, durch das orientierungslose Wanderer zwischen alter und neuer Orthographie verwirrt umhergeistern.“

Um diese durch die Schulschreibreform entstandene allgemeine Schreibverwirrung zu vermeiden, verwendet das NürnbergWiki weiterhin die eindeutige traditionelle Duden-Orthographie der großen Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Diese wird - allen voran - weiterhin benützt von Kämpfern gegen die Rechtschreibreform mit Zivilcourage wie zum Beispiel Professor Carsten Ahrens, Gabriele Ahrens, Friedrich Denk, Klaus Deterding, Matthias Dräger, Willi Eisele, Hans Magnus Enzensberger, Jürgen Frielinghaus, Professor Christian Gizewski, Professor Helmut Glück, Günter Grass, Manfred H. Grieb (†), Professor Rolf Gröschner, Dankwart Guratzsch, Werner Guth, Ulla Hahn, Iris Hanika, Professor Theodor Ickler, Elfriede Jelinek, Professor Helmut Jochems (†), Ulrich G. Kliegis, Josef Kraus, Hans Krieger, Günter Kunert, Reiner Kunze, Siegfried Lenz (†), Claudia Ludwig, Professor Horst Ludwig, Astrid Mannes, Stefan Micko (†), Erich Mulzer (†), dem Rechtschreibreformer Professor Horst Haider Munske, Professor Peter Horst Neumann (†), Thomas Paulwitz, Stephanus Peil, Karin Pfeiffer-Stolz, Elke Philburn, Manfred Pohl, Gerhard Ruiss, Sigmar Salzburg, Rafik Schami, Professor Heinz-Günter Schmitz, Ernst Steppan (†), Stefan Stirnemann, Martin Valeske, Professor Werner H. Veith (†), Gerhard Wagner (†), Wolfgang Wrase und auch vom Stadtlexikon Nürnberg.

Hinzuweisen ist auch auf die Verfasser des Werkes „Rechtschreibreform und Nationalsozialismus“ (2000), Hanno Birken-Bertsch und Reinhard Markner, die aufdeckten, daß die kultusministerielle Schulschreibreform von 1996 ff. ihre Wurzeln im Dritten Reich hat.

Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache

Unnötige Anglizismen

Im Rahmen der fränkischen Sprachpflege und der Aktion „Lebendiges Deutsch“ treten Sprachpflegevereinigungen wie zum Beispiel der „Pegnesische Blumenorden“, der „Verein Deutsche Sprache – Region Franken“, der „Verein für Sprachpflege“, der „Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege“ und das „Sprachbündnis Franken“ gegen unnötige Anglizismen auf.

Ab Mai 2003 begann Bastian Sick ebenfalls im „Spiegel“ in seinen Zwiebelfisch-Kolumnen, u.a. die Anglizismen und oft unsichtbaren Amerikanismen zu kritisieren, die die deutsche Sprache unterwandern. Er wurde 2004 zum Sprachwahrer des Jahres der Deutschen Sprachwelt gewählt.

Auch im NürnbergWiki wird auf das sogenannte „Denglisch“ verzichtet. Begriffe wie „Homepage“, „Website“ oder „Weblinks“ werden daher nicht verwendet.

Schreibrecht nur für Benutzer mit Klarnamen

Fremde offene Wikis werden von anonymen Wikipedianern zwecks Machtübernahme unterwandert. Dabei zeigt es sich, daß solche anonymen Benutzer sich Stör-Zweitaccounts zum Zwecke des Mobbings zulegen. Hinter einer Maske verborgen gibt es häufiger Rüpeleien, Spams und willkürliche Löschungen usw. Es kostet viel Zeit, die Schäden zu reparieren und die anonymen Täter zu sperren. Deshalb war das NürnbergWiki wegen des in der Wikipedia und anderen offenen Wikis erlebten Terrors zum Schutz vor anonymen Wikipedianern zunächst gesperrt.

Das NürnbergWiki klärt daher mit dem Artikel Wikis in Franken über die deutsche Wikiszene auf, insbesondere über die deutschsprachige Wikipedia. Dieser Artikel wird so häufig aufgerufen wie kein anderer, außer dem Artikel über Gustl Mollath.

Erst ab Februar 2012 wurden, wie es bei Leserbriefen üblich ist, im NürnbergWiki seriöse Benutzer mit Klarnamen, Adresse und Telefonnummer zugelassen, deren Identität zweifelsfrei feststand und die die traditionelle Orthographie der großen Mehrheit der deutschen Bevölkerung verwenden.

Sabotage des NürnbergWiki

Der Herrschaftsanspruch mancher anonymer Wikipedia-Machthaber erstreckt sich - wie erwähnt - auch auf konkurrierende Wikis wie das Marjorie-Wiki, die PlusPedia, das Jewiki, aber auch auf regionale Wikis bzw. Regiowikis wie z.B. das Franken-Wiki, das FürthWiki und das NürnbergWiki, da auch diese eine Konkurrenz für die Wikipedia sind. Wikipedia-Machthaber streben an, fremde Wikis zu wikipedianisieren, d.h. ihnen ihre Wikipedia-Regeln aufzuzwingen wie zum Beispiel ihre Relevanzregeln, ihre Rechtschreibung und ihr Denglisch.

Das NürnbergWiki war zunächst - wie erwähnt - wegen des in anderen Wikis erlebten Wikipedia-Terrors für anonyme Benutzer gesperrt. Deshalb wurde es durch anonyme Wikipedia-Machthaber sabotiert. Regelwidrig verhinderten Machthaber in der Wikipedia Verlinkungen z.B. auf das Franken-Wiki und auf das FürthWiki mit der Drohung, sonst kämen Franken-Wiki und FürthWiki auf die Wikipedia-Spam-Blacklist. Der Terror gipfelte in einem Eintrag des NürnbergWiki gleich nach dessen Gründung im Oktober 2010 in der Wikipedia-Spam-Blacklist. [2]

Auf Grund des Terrors durch Wikipedia-Mafiosi in der Wikipedia und wikiübergreifend vornehmlich im Franken-Wiki, FürthWiki und in der PlusPedia wurde das NürnbergWiki erst ab Februar 2012 für seriöse Benutzer mit Klarnamen freigegeben.

Regiowikis können für Lokalblätter zu Konkurrenten werden. Auch für das Franken-Wiki galt das NürnbergWiki seit der Gründung im September 2010 sofort als unerwünschte Konkurrenz, obwohl Manfred Riebe, der Betreiber des NürnbergWiki, seit November 2007 fast drei Jahre lang das Franken-Wiki unter seinem Klarnamen aufgebaut hatte: Die bloße Nennung des NürnbergWiki wurde im Franken-Wiki von zwei Wikipedianern fortan ungehindert als „Linkspam“ bezeichnet, und jeder Link im Franken-Wiki auf das NürnbergWiki wurde sofort gelöscht.

Das alles hatte u.a. auch Dr. Michael Kühntopf unter seinem Klarnamen in der Wikipedia, im Franken-Wiki, FürthWiki und in der PlusPedia miterlebt. Diese Beobachtungen und Erfahrungen in der Wikiszene wurden - wie bereits erwähnt - im NürnbergWiki zusammengefaßt im Artikel Wikis in Franken‎. In Michael Brückners Buch „Die Akte Wikipedia. Falsche Informationen und Propaganda in der Online-Enzyklopädie“ (2014) kann jeder hinter die Kulissen der Wikipedia schauen. [3]

Heimatpflege, Sprachpflege und Politische Bildung

Manfred Riebe stellte das „NürnbergWiki“ in den Dienst der Heimatpflege und damit auch der weithin vernachlässigten Sprachpflege. Vor allem soll das „NürnbergWiki“ das Stadtlexikon Nürnberg ergänzen, in dem es noch viele Lücken gibt. So erhielten z.B. im Jahre 1999 noch lebende wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte im Stadtlexikon Nürnberg keine Artikel. Ebenso schwer wiegt, daß auch verstorbene wichtige historische Persönlichkeiten keinen Artikel bekamen, wie zum Beispiel der Landesbischof Hans Meiser oder Abraham Wolfgang Küfner, der Fälscher eines Selbstporträts Albrecht Dürers.

Seit Riebe im November 2012 vom Fall Gustl Mollath und kurz darauf im Januar 2013 auch von anderen Justiz- und Psychiatrieopfern erfuhr, wie zum Beispiel Matthias Frey, ‎Ulvi Kulac und im Juli 2013 ‎Alexander Zouras, verschrieb er das NürnbergWiki zusätzlich der Aufgabe der „Politischen Bildung“, um über Menschenrechtsverletzungen und Gefahren für den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat zu informieren. [4] Dies entspricht seinem Aufgabenkreis als Historiker, Sozialkundelehrer, Vertrauensmann der Schwerbehinderten und als ehemaliger Kirchenvorsteher.

Zivilprozesse

Landgericht Bayreuth, 4. Juli 2014, Klage von Dr. med. Klaus Leipziger contra Manfred Riebe
mit Gudrun Rödel nach der Verhandlung vor dem Landgericht Bayreuth

Das NürnbergWiki wird wegen seiner Berichterstattung im Fall Gustl Mollath verklagt. Um die wahrheitsgemäße Unterrichtung der Öffentlichkeit zu verhindern, werden in Sachen Gustl Mollath an den Tatorten Nürnberg und Bayreuth zwei Zivilprozesse gegen das Internetlexikon NürnbergWiki geführt:

a) von Chefarzt Dr. med. Klaus Leipziger und
b) einer ehemaligen HVB-Mitarbeiterin

Deshalb sollen Spenden gegen den „Maulkorb für Gustl Mollath“ helfen, das Grundrecht der Meinungsäußerungsfreiheit Gustl Mollaths, die Presse- und Informationsfreiheit und das Grundrecht auf Freiheit der Wissenschaft, Forschung und Lehre in seinem Fall zu wahren.

Termin der Verhandlung beim Landgericht Bayreuth: Freitag, 4. Juli 2014, 10:30 Uhr, Sitzungssaal 1.049, 1. Stock, Wittelsbacherring 22

Urteil vom Freitag, 25. Juli 2014, 8:30 Uhr: Die Klage von Chefarzt Dr. med. Klaus Leipziger wird in der Hauptsache abgewiesen. Lediglich das Foto und bestimmte Ausdrücke sollen gelöscht werden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Eine Berufung beim OLG Bamberg ist bis 25. August möglich.

Siehe: Gustl Mollath (Spenden gegen Maulkorb).

Fotogalerie

Literatur

  • Rudolf Sponsel, Erlangen: Zum Prozess gegen den Betreiber des NürnbergWiki. In: Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung forensische Psychologie vom 15. März 2014 - sgipt.org

Presse / Rundfunk

  • Kai Kappes: Wikis kleine Schwestern: Franken-Wiki und Co. Das größte Nachschlagewerk im Internet hat zahlreiche Ableger, auch in der Region. In: nordbayern.de vom 8. September 2011 - nordbayern.de
  • Hans-Peter Kastenhuber: Reise zu den Inseln der alten Rechtschreibung. Beim Satiremagazin „Titanic“ zieht man Phantasie jeder Fantasie vor — Rowohlt erfüllt Daniel Kehlmann gerne seine Wünsche. In: Nürnberger Nachrichten Nr. 10 vom 12. Januar 2013, S. 3 - DIE DRITTE SEITE - NN [7] (Auszug: „Still ist es um die einst leidenschaftlich kämpfenden Reformgegner geworden. Aber ganz aufgegeben haben sie nicht. Manfred Riebe aus Schwaig bei Nürnberg war in der Hochzeit des Regelkampfes Mitbegründer des Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege. Der pensionierte Lehrer verweigert sich den neuen Regeln konsequent. Diese Prinzipientreue hat ihren Preis. Weil Riebe auch als Wikipedia-Autor nicht von ihr abrücken wollte, durfte er irgendwann nicht mehr mitschreiben an der Online-Enzyklopädie. Als es ihm beim regionalen „Franken-Wiki“ ähnlich ging, startete er „NürnbergWiki“ — seine eigene kleine Insel der alten Rechtschreibung.“)
  • Beate Lakotta: Alles auf Anfang. Ab nächster Woche findet in Regensburg das Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath statt. Er hat angekündigt, seine Unschuld zu beweisen. In: DER SPIEGEL Nr. 27 vom 30. Juni 2014, S. 30 f. - https://magazin.spiegel.de/digital/index_SP.html#SP/2014/27/127862076 Darin heißt es auf Seite 31, Spalte 3: „Eine der angeblichen Schwarzgeldschieberinnen hingegen, eine ehemalige HypoVereinsbank-Mitarbeiterin, wehrt sich in erster Instanz erfolgreich mit einer Zivilklage gegen den Betreiber der Seite NürnbergWiki. Sollte der Mann weiter Mollaths Beschuldigungen gegen sie verbreiten, muss er bis zu 250.000 Euro Strafe zahlen: Weder sei der Frau gekündigt worden, wie Mollath behauptet hatte, noch gehe aus dem berühmten Revisionsbericht der Bank hervor, dass sie Schwarzgeld hinterzogen habe, sagte der Richter: Es gebe kein Recht, unwahre Behauptungen zu verbreiten.“

Richtigstellung: Es war nicht die erste Instanz, sondern ein Vorverfahren in Gestalt eines Antrags auf einstweilige Verfügung. Gegen das Verfügungsurteil wurde Berufung eingelegt, weil der Beklagte die ihm von der Klägerseite unterstellten Behauptungen über die Klägerin nicht aufgestellt hat. Diese wurden von der Klägerin für ihre eidesstattliche Versicherung konstruiert. Manfred Riebe, 06.07.2014

  • Jochen Nützel: Mollath-Gutachter (d.i. Dr. med. Klaus Leipziger) klagt gegen NürnbergWiki. Am Freitag wird gegen den Betreiber des Internet-Lexikons „NürnbergWiki“, Manfred Riebe, vor dem Bayreuther Landgericht verhandelt. In: Fränkischer Tag vom 3. Juli 2014, Region /Bayreuth - infranken.de
  • Helmut Reister: Mollath-Unterstützer auf Schmerzensgeld verklagt. Chefarzt kämpft um seinen Ruf. Manfred Riebe, Betreiber der Internet-Plattform „NürnbergWiki“, und der Chefarzt des Bayreuther Bezirkskrankenhauses Dr. Klaus Leipziger, streiten sich vor Gericht. Ein Nebenkriegsschauplatz im Fall Mollath. In: Nürnberger Zeitung Nr. 152 vom 5. Juli 2014, S. 16 - [ NZ] (Falsch: „Unter anderem äußert er Zweifel [...] an dem rechtmäßigen Zustandekommen von dessen Dissertation.“ Das stimmt nicht und ist vermutlich eine Verwechslung mit dem Plagiatssucher Martin Heidingsfelder; denn Helmut Reister schreibt: „Darüber hinaus unternimmt der Chefarzt auch juristische Schritte gegen Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder, der ihn im Internet ebenfalls heftig kritisiert hatte. Auch von ihm will Leipziger Schmerzensgeld.“ Manfred Riebe, 06.07.2014)
  • Chefarzt Leipziger bleibt im „NürnbergWiki“. In: Radio Mainwelle vom Freitag, 25. Juli 2014 - 9:29 - mainwelle.fm
  • mso: Chefarzt Leipziger bleibt im „NürnbergWiki“. In: Radio Galaxy vom Freitag, 25. Juli 2014 - radio-galaxy.de
  • NürnbergWiki verurteilt. Foto von Mollath-Gutachter muss raus. Der Betreiber der Online-Enzyklopädie NürnbergWiki, Manfred Riebe, muss ein Foto und Details über den Chefarzt der Bayreuther Psychiatrie und Mollath-Gutachter, Klaus Leipziger, löschen. Der Artikel an sich darf aber bleiben. In: Bayerischer Rundfunk, B5 aktuell vom 25. Juli 2014 - br.de
  • Mollath-Gutacher Klaus Leipziger hat vor Gericht einen Erfolg errungen. (dowa) Nordbayerischer Kurier, 27. Juli um 23:20 - Facebook
  • Otto Lapp: Gericht verbietet Hetze gegen Mollath-Gutachter. Die nächste Schlappe für den Betreiber eines Internet-Lexikons in Sachen Gustl Mollath. Er muss einige Behauptungen über Klaus Leipziger (61) sowie dessen Foto entfernen, sonst droht ihm eine Strafe von einer Viertelmillion Euro. Dies entschied das Landgericht Bayreuth. Anstelle von Namen finden sich jetzt schwarze Flecken. In: Nordbayerischer Kurier vom 28. Juli 2014, S. 6 - nordbayerischer-kurier.de

Querverweise

Sachartikel

Personenartikel

Justiz- und Psychiatrieopfer

Netzverweise

  • NürnbergWiki:Über NürnbergWiki - im Netz
  • Benutzer Diskussion:Manfred Riebe - RegioWiki
  • NürnbergWiki als „Stadtwiki Nürnberg“ in der Wikipedialiste „Regional- & Städtewikis“ - Wikipedia

Ein Wikipedia-Krimi

  • NürnbergWiki in der Wikipedia:Spam-blacklist/log - Wikipedia
  • NürnbergWiki-Entsperrdiskussion - MediaWiki Diskussion:Spam-blacklist/Archiv/2010 - Wikipedia
  • NürnbergWiki ohne Begründung gelöscht - Wikipedia
  • Gegen “NürnbergWiki” – Mollath: Brisantes Verfahren vor dem Nürnberger Landgericht. In: mollath.de vom 4. März 2014 - mollath.de
  • NürnbergWik in N-ERGIE Senioren. Ehemalige Mitarbeiter von FÜW, EWAG, StSt, StWN und N-ERGIE - s-enioren.de
  • Ernst v. All: Klage gegen NürnbergWiki: Keine Einigung am ersten Prozesstag | Mittelfranken | Nachrichten | BR.de - scoop.it

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Benutzer Diskussion:Manfred Riebe - RegioWiki
  2. Klaus Graf: Wie die Wikipedia mit ihrem Spamschutzfilter zensiert. 1. Dezember 2012 - http://archiv.twoday.net/stories/219045917/
  3. * Michael Brückner: Die Akte Wikipedia. Falsche Informationen und Propaganda in der Online-Enzyklopädie. Rottenburg am Neckar: Kopp Verlag, 2014, 128 Seiten, ISBN 978-3-86445-123-2 - Inhaltstext
      • Redaktion: Inside Wikipedia: PR und Propaganda. Der so genannten Online-Enzyklopädie Wikipedia laufen die Autoren davon. Selbst die neue Wikimedia-Chefin räumt ein, nie eine Zeile für das Do-it-yourself-Lexikon verfasst zu haben. Dadurch gewinnen bezahlte PR-Schreiber und politische Propagandisten immer mehr an Einfluss. In seiner brisanten Neuerscheinung blickt der Journalist und Buchautor Michael Brückner hinter die Kulissen. In: Kopp Verlag vom 27. Juni 2014 - kopp-verlag.de
  4. Im Franken-Wiki der Nürnberger Zeitung wird Gustl Mollath nicht erwähnt.
  5. Gaston [= Georg Slobodzian], Administrator von gustel-for-help.de
  6. Gerald Mackenthun gibt an, Wissenschaftsjournalist zu sein und seit zehn Jahren als Psychotherapeut zu arbeiten. Seine Widmung für sein Buch lautet: „Gewidmet allen, die unter Gustl Mollath zu leiden haben.“ Es gibt auch zu denken, daß er die Namen Hasso „Nehrlich“ und Rudolf „Schwenger“ falsch schreibt, richtig: „Nerlich“ und „Schmenger“. Seine psychiatrische Logik heißt, die Justiz habe alles richtig gemacht, weil die Justiz sagt, daß sie alles richtig gemacht hat. Das ist ein Zirkelschluß. Wie die Justiz immer alles richtig macht, sieht man z.B. an den Fällen Ulvi Kulac, Rudolf Rupp und Harry Wörz.
    Mackenthun betreibt Stimmungs- und Meinungsmache und ergreift einseitig die Partei der Mollath-Gegner, so daß das Buch den Eindruck einer Auftragsarbeit zur Vorbereitung des Wiederaufnahmeverfahrens erweckt. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, daß er über das NürnbergWiki schreibt, ohne sich beim Betreiber informiert zu haben.
    Außerdem polemisiert Gerald Mackenthun in seiner Netzseite in einer Mollath-Rubrik gegen Gustl Mollath und seine Unterstützer: „Die Niedertracht der Mollath-Unterstützer kumuliert in einem neuen kulturellen, internet-befeuerten Phänomen, dem Shitstorm.“ Gerald Mackenthun: Der Fall Gustl Mollath. Wie sich Medien und Politik an der Nase herumführen ließen. - http://geraldmackenthun.de/mollath/
    Nr. 20 In: http://blog.beck.de/2013/12/12/die-neue-hauptverhandlung-gegen-gustl-mollath-ausblicke
    • Prof. Dr. Henning Ernst Müller antwortete am 13.12.2013:
    „Die Fragen von Herrn Mackenthun sind an Herrn Mollath gerichtet; er allein entscheidet, ob er sie beantworten kann/möchte. Herr Mollath ist derzeit angeklagt. Soweit die Fragen direkt oder indirekt mit den Tatvorwürfen zu tun haben, wäre die (öffentliche) Beantwortung nicht besonders klug; das weiß natürlich auch Herr Mackenthun. Des Weiteren betreffen ein Teil der Fragen die Privatsphäre des Herrn Mollath - Herr Mackenthun kann nicht ernsthaft erwarten, dass diese unverschämten Fragen (öffentlich) beantwortet werden. Ich vermute, er stellt sie als Fragen in den Raum, weil er damit eigentlich statements abgeben will nach dem Motto: Herr Mollath hat etwas zu verbergen, wenn er diese Fragen nicht öffentlich beantwortet. Die Fragen sind zudem zum Teil unfaire Suggestivfragen - z.B. kann (selbst wenn es echt wäre) ein Attest gar nicht zum Inhalt haben, wer irgendwelche Verletzungen zugefügt hat. Herr Mackenthun selbst weiß auch, dass niemand nachweisen kann, "nicht verrückt" zu sein. Ein anderer Teil der Fragen ignoriert Antworten, die schon längst bekannt sind und stellt quasi in den Raum, es sei anders (etwa die Frage nach der Bezahlung der Anwaltskanzleien).“
    Nr. 22 In: http://blog.beck.de/2013/12/12/die-neue-hauptverhandlung-gegen-gustl-mollath-ausblicke
    Eine Diskussion über vorausgegangene Unsäglichkeiten Mackenthuns findet man im Forum zu „Zettels Raum“ - http://83273.homepagemodules.de/t6376f14-Gustl-Mollath-12.html
  7. Die Überschrift „Reise zu den letzten Inseln der ‚alten Rechtschreibung’“ soll suggerieren, daß nur noch wenige Bürger die traditionelle Duden-Rechtschreibung verwenden, die neue Schulschreibung von 1996 ff. habe sich durchgesetzt. Die Situation ist gerade umgekehrt.

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